Muskel- und Gelenkschmerzen

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Muskel- und Gelenkschmerzen
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Diese 10 Tipps helfen bei Muskel- und Gelenkschmerzen

Quälende Muskel- und Gelenkschmerzen können das Leben nicht nur stark beeinflussen, sondern auch die Psyche verändern. Vor allem wenn Rheuma, Gicht und Arthritis zusammenkommen. Aber auch jede Krankheit für sich, ist bereits ein ständiges Leiden, das auf Hilfe angewiesen ist. Da oft nur Medizin angeboten wird, sind diese Patienten dankbar für jeden Ratschlag. Als Hilfestellung 10 Tipps, um die Schmerzen – an Muskel und Gelenke – zu lindern.

1. Der Kräutertee ist hilfreiche Unterstützung aus der Natur

Als Teezubereitung eignen sich vor allem:

  • Gänseblümchen zur Entschlackung und Entwässerung.
  • Brennesseltee ist entschlackend, entwässernd und blutreinigend.
  • Der Tee aus jungen Weidenzweigen eignet sich als natürliches Salicin-Aspirin.
  • Die Teufelskralle wird als Tee für Rheuma empfohlen und ist als klassischer Rheumatee bekannt.

2. Aus den Wirkstoffen der Natur

Heilende Wirkstoffe stecken in den Produkten der Biene, wobei der Honig in vielen Variationen verwendet werden kann. Sei es als Süßungsmittel im Tee, als Hustenmittel im Rettich, zur Wundheilung in purer Konsistenz oder als Salbe bei Muskel- und Gelenkschmerzen. Die heilenden Wirkstoffe des Honigs sind nicht nur überliefert, sondern werden von Medizinern befürwortet und bestätigt.

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3. Gesunde Ernährung und natürliche Lebensmittel

Nach der Diagnose Rheuma wird von ärztlicher Seite eine Ernährungsumstellung dringend empfohlen. Viele Substanzen unserer Lebensmittel sind für Entzündungen im Körper verantwortlich. Ganz entscheidend sind dabei bestimmte Fettsäuren, die vor allem in Schweinefleisch, Eigelb und Leber vorkommen. Sie verschlimmern die Entzündungen und sollten daher gemieden werden. Alternativ bietet sich weißes Fleisch an, wie zum Beispiel von Hühnchen und Pute. Doch hier ist unbedingt auf die Herkunft zu achten. Erst wenn man weiß, wie das Tier gehalten wurde und ist es möglich, dessen Fleisch mit Genuss zu essen. Des Weiteren muss beim Kochen auf ausreichende Zugabe von Omega-3-Fettsäuren geachtet werden. Sie sind in der Lage, das Entstehen von Entzündungen zu beeinflussen oder bestenfalls zu verhindern. Kochen Sie deshalb mit kaltgepresstem Rapsöl oder Leinöl und verwenden Sie für Salate das nussige Walnussöl. Es ist wichtig, dass die Ernährung für Rheumatiker überwiegend aus Omega-3 besteht, denn nur dann wird eine Besserung der Schmerzen möglich sein.

4. Natürliche Enzyme bei Entzündungen

Enzyme sind die großen natürlichen Helfer gegen Entzündungen. Sie werden nicht ohne Grund Entzündungshemmer genannt. Gelenkschmerzen oder -schwellungen lassen. Ca. 10 Millionen Menschen in Deutschland berichten über Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Anlagen für Arthrose oder Rheuma wurden vererbt oder sind die Folge einer Immunschwäche. Gelenkschmerzen zeigen sich oft als Reaktion einer Fehlstellungen, die einen Knorpelverschleiß verursachen – mit schmerzlichen Folgen. Durch das Reiben der Knochen ohne Knorpel entsteht ein Entzündungsprozess, der den Knochen weiterhin schädigt und starke Schmerzen verursacht. Zwar sind viele handelsübliche Schmerzmittel auch entzündungshemmend, doch schädigen sie die Magenschleimhaut nachhaltig und können Herz-Kreislauf-Erkankungen verursachen.
Auch wenn die Schmerzen reduziert werden, ist es leider nicht der Weg zur Heilung. Erst durch das Stoppen der Entzündungsreize – durch Enzyme – kann der Gelenkverschleiß verringert werden. Das wäre der ideale Weg zur Heilung, nicht nur die Schmerzen zu reduzieren, sondern die Entzündung als Ursache zu behandeln. Dass es ohne Chemie möglich ist, beweisen Therapien mit hoch dosierten Enzymkombinationen. Eine natürliche Waffe gegen Schmerzen an Gelenken, die sehr effektiv ist und die Ausheilung der Entzündungen unterstützt. Enzyme werden gut vertragen und haben keine Nebenwirkungen. Selbst die Ernährung bietet Früchte mit Enzymen, wie z. B. Ananas, Papaya und Mango. Die Enzymersatztherapie dagegen ist extrem hoch dosiert und zeigt nach sechs bis acht Wochen eine deutliche Verbesserung.

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5. Gesunde Bewegung ist heilsam

Ob kontrollierte Krankengymnastik oder die Bewegung im Alltag, beides sind Grundvoraussetzungen bei Muskel- und Gelenkschmerzen. Sind die Schmerzen zu stark, ist nur ein moderates Training möglich, jedoch extrem wichtig. Nur durch Bewegung kann die Krankheit positiv beeinflusst werden. Der Körper darf nicht unbeweglich und steif werden, da sonst die Gelenkschmiere verloren geht. Ob regelmäßiges Schwimmen, angemessenes Walken oder der Kurs in einer Rehabilitationsgruppe angestrebt wird ist unbedeutend, die Beweglichkeit muss erhalten bleiben. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für Rehasport, Krankengymnastik, physikalische Therapien und Nordic-Walking-Kurse. Auch hier gehört die Gemeinschaft dazu und ist für das Therapieziel von Bedeutung. Zu hause ist ein morgendliches Streching- und Fitness-Programm zu empfehlen, das mit Thera-Band oder Faszienrolle ergänzt werden kann. Weiterhin ist ein Hometrainer ein empfehlenswertes Trainingsgerät.

6. Körperliche und seelische Entspannung

Nicht nur nach dem sportlichen Training ist eine Entspannung des ganzen Körpers wichtig, auch die seelische Entspannung ist bei Muskel- und Gelenkschmerzen von großer Bedeutung. Ob Meditation oder prog. Muskelentspannung, diese Arten des Ausgleichs schenkt dem Körper die notwendige Ruhe. So verschlimmern viel Stress und ein hektischer Alltag die Schmerzen und lassen dann keine erfolgreiche Entspannung mehr zu. Ein ungesunder Kreislauf, den nur fest eingebaute Entspannungsübungen stoppen können.

7. Wohltuendes Thermenwasser

Auch ein Thermenbesuch trägt zur Entspannung bei. Hier kommt es darauf an, ob das Wohlbefinden eher bei kalt oder bei warm entsteht. Die Schmerzempfindlichkeit lässt sich davon stark beeinflussen. In modernen Thermenlandschaften ist das Therapieren in vielen Temperaturen, 28 bis 42 Grad, möglich. Viele Einrichtungen bieten zusätzlich Salzstollen, Solebäder, Lehmsaunen oder Eisbrunnen an, die bei Muskel- und Gelenkschmerzen sehr hilfreich sein können. Es sind Therapieansätze, die für die Knochengesundheit von höchster Güte sind, doch man muss es ausprobieren.

8. Kneippen mit Wasser und Moorpackungen

Das Kneippen gehört zu den ältesten Gesundheitstherapien. Sebastian Kneipp verordnete seinen Patienten das Kneippen in kaltem Wasser. Mit einem ganz speziellen Storchenschritt durchschreitet man das kniehohe Wasser. Zu hause ist es leicht, das Ziel des Kneippens mit dem Knie- oder Schenkelguss zu erreichen. Der Wasserstrahl darf nicht hart sein und das Knie oder die Schenkelpartie werden vom Wasserguss umspült. Kaltes und warmes Wasser wechseln sich ab und fördern die Durchblutung auf natürliche Weise. Die meisten Kureinrichtungen im Sinne von Kneipp, bieten intensive Moorbehandlungen an. Eine typische Mooranwendung ist das Moorbad, in dem man in einen Zuber steigt, der das frisch geschöpfte Moor enthält.

9. Die Radontherapie im Gasteiner Stollen

Der Besuch der Bergstollen in Gastein ist eine Pflichttherapie für Patienten, die an einer Krankheit, wie z. B. Morbus Bechterew, leiden. Die Therapie im Heilstollen ist auch für Knochen- und Rheumaerkrankungen hilfreich und verbessert nachweislich Muskel- und Gelenkschmerzen. Für Leiden, die sonst nur mit Medikamenten behandelt werden können, ist die Radontherapie ein Segen. Nach einer Heiltherapie im Gasteiner Heilstollen sind nicht nur dieMuskel- und Gelenkschmerzen reduziert, auch die Ruhelosigkeit verbessert sich und oft können Tabletten reduziert oder ganz abgesetzt werden.

10. Wohltuende Behandlungen durch Packungen

Behandlungen bei Muskel- und Gelenkschmerzen müssen sehr vorsichtig dosiert werden. Sie fördern die Durchblutung, regen den Stoffwechsel an und aktivieren die Selbstheilungskräfte des Körpers. Welche dabei angewandt werden, ist stark von der Verfassung des Patienten abhängig. Verträgt er kalte Therapien oder liebt er Behandlungen mit der Wärme? Dieses Gefühl ist unbedingt zu berücksichtigen, da sie Teil des Erfolgs ist.

Behandlungen mit Wärme:

  • Fangopackungen warm
  • Moorauflagen warm
  • erwärmte Kirschkernkissen
  • feuchte Wärmeauflagen
  • warme Salzpackungen
  • Bäder mit Salz oder Kraüterzusatz

Behandlungen mit Kälte:

  • Fangopackungen kalt
  • frische, kühle Quarkauflagen
  • Packungen aus gestampften Kohlblättern
  • Auflagen mit Kühlpacks

Diese hilfreichen Behandlungen sind das Basisprogramm der Rehaeinrichtungen. Wer sich selbst einige der Anwendungen gönnen möchte, findet in den Kurorten die entsprechenden Programme. Viele Badeorten richten sich mit ihren Angeboten an Menschen, die unter Muskel- und Gelenkschmerzen leiden. Arthrose, Rheuma oder sonstige Gelenkgrunderkrankungen werden mit Packungen behandelt und zusätzlich bei Wassergymnastik vorsichtig bewegt.

11. Salben und Tinkturen

Die schmerzhaften Bereiche einzucremen ist immer noch die beliebteste Form der Selbsthilfe. Noch besser ist es, wenn das Einreiben eine andere Person übernimmt. Oft ist es auch die Berührung, die gut tut. Natürlich gibt es sehr viele schmerzstillende Salben mit Wirkstoffen aus der Pharmazie, doch zuvor sollte man es mit Cremes aus der Natur versuchen. Sie sind zum Teil sehr effizient und helfen vorzüglich.

Natürliche Salben und ihre wertvollen Wirkstoffe:

Beinwell ist das klassische Mittel gegen Schmerzen der Gelenke. Auch hier ist eine wärmende Creme im Angebot, die vor allem bei rheumatischen Muskel- und Gelenkschmerzen oder dem typischen Hexenschuss angenehm ist. Nach dem Einreiben erwärmt die Salbe den gesamten Bereich.
Arnika ist ein bekanntes Heilkraut, das bei Gelenkschmerzen, Sportverletzungen und Muskelverspannungen eingesetzt wird. Meist bietet sich hier das Einreiben mit der Tinktur an, doch ist die Salbe – vor allem bei Kindern – weitaus angenehmer.
Teufelskralle ist eine Wurzel, in der die Heilkraft für degenerative Erkrankungen steckt. Sie kann die Schmerzen verringern und fördert dadurch die Beweglichkeit der schmerzhaften Gelenke. Zwar ist die Teufelskralle vor allem als Tee bekannt, doch ist sie als Salbe – bei Muskel- und Gelenkschmerzen –
ebenso wirksam.

Fazit

Für Muskel- und Gelenkschmerzen gibt es zwar medizinische Hilfe in Form von Medikamenten, doch sind natürliche Wirkstoffe und altbewährte Hausmittel in der Lage, die Schmerzen wirksam und nachhaltig zu verbessern.

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