10 Tipps wie man Lampenfieber besiegt

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10 Tipps gegen Lampenfieber
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Sehr viele Menschen haben Lampenfieber, bevor sie vor ein großes Publikum treten. Tatsächlich ist das Sprechen in der Öffentlichkeit sogar die Angst Nr. 1 der meisten Menschen!

Diejenigen, die von Lampenfieber betroffen sind, erleben einen trockenen Mund, schnelle Atmung, erhöhte Herzfrequenz, zitternde Hände und Übelkeit. Wenn du dich vor dem Gedanken fürchtest, vor einer Gruppe von Menschen aufzustehen und aufzutreten, bist du nicht allein. Die meisten Menschen würden eher eine Grippe bekommen, als öffentlich aufzutreten oder zu sprechen.

Auftrittsangst kann sich auch negativ auf dein Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen auswirken. Zum Glück gibt es viele Dinge, die du tun kannst, um deine Emotionen zu kontrollieren und Auftrittsangst zu reduzieren. Die folgenden Tipps haben schon vielen Menschen geholfen im Umgang mit ihrer Nervosität, Bammel, Lampenfieber – wie auch immer du es nennen willst. Setze sie in die Praxis um und diese Tipps können dir helfen, dein eigenes Lampenfieber zu bewältigen.

Akzeptiere es

Du solltest nervös sein. Wenn du etwas Wichtiges zu sagen hast und es wichtigen Leuten mitzuteilen hast, wird dein Adrenalinspiegel natürlich hoch sein. Der Trick ist, diese Nervosität in positive Energie umzuwandeln. Wandel die Angst in Aufregung um.

Kenne dein Publikum

Wenn Menschen über ihre Angst vor öffentlichen Reden sprechen, reden sie oft davon, dass sie „vor einem Haufen Fremder aufstehen müssen“. Aber wenn du deine Hausaufgaben machst, müssen es keine Fremden sein. Wenn es sich um eine kleine Gruppe handelt, recherchiere sie online. Wenn es eine Teilnehmerliste gibt, dann schaue dir diese an. Sprich mit den Organisatoren, befrage vielleicht ein paar Zuhörer im Voraus. Wenn du das alles tust, werden sie sich weniger wie Fremde und mehr wie Verbündete fühlen.

Kenne dein Thema

Der einzig wirklich Grund nervös zu werden ist, wenn man sich nicht vollständig vorbereitet fühlt. Also antizipiere jeden möglichen Einwand, fülle jedes Loch in deiner Logik, kenne dein Thema rückwärts und vorwärts. Üben, üben, üben. Vorbereitung stärkt das Selbstvertrauen und die Gelassenheit.

Üben

Es gibt kein „zu viel“ an Proben. Präsentationsexperten empfehlen sogar Dreißig (30) Stunden Probenzeit für eine einstündige Präsentation. Oft hört man von Führungskräften, die befürchten, dass sie umso „glatter“ oder „überproduzierter“ wirken, je mehr sie proben. Eigentlich ist das Gegenteil der Fall. Je mehr man übt, desto näher und verbundener wird man mit dem Material. Übe darum laut, im Stehen und für dich selbst, immer und immer wieder.

Üben hilft gegen Lampenfieber
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Habe einen Backup-Plan

Lass dich nicht von der Sorge um technische Pannen stressen. Wenn du eine Präsentation machst, bringe sie zum Beispiel auf deinem iPad UND deinem Laptop UND auf einem Stick-Laufwerk (für den Fall, dass deine Geräte nicht funktionieren) UND in der Cloud (weil man nie weiß) UND im Mac- und PC-Format (weil warum nicht?). Manchmal auch in Papierform. Halte also mehrere redundante Backups und Formate bereit und bringe jeden erdenklichen Adapter mit, den die Wissenschaft kennt.

Fokus

In den Momenten, bevor du auf die Bühne gehst, zieh dich von anderen zurück. Verzichte auf das Geplauder und schalte alle Ablenkungen – E-Mail, Voicemail, soziale Medien – aus deinem Kopf aus. Nimm dir Zeit, dich auf deinen Vortrag zu konzentrieren.

Aufwärmen

Du musst auch deinen Körper ins Spiel bringen. Wärme dich deshalb auf, so wie du es vor einem Training tun würdest. Dehne deine Muskeln – das bringt dein Blut zum Fließen, bringt Sauerstoff zum Gehirn und bietet ein Ventil für deine Energie.

Übe dein Intro

Gib deinem Verstand etwas zu tun, indem du dein Intro ein letztes Mal im Kopf durchgehst. Auf diese Weise kannst du gleich loslegen.

Atmen

Die meisten Menschen atmen nicht genug. Vor allem, wenn wir gestresst sind oder uns konzentrieren – und das ist der Moment, in dem wir am meisten atmen müssen. Also atme dreimal tief und reinigend ein. Das wird dir helfen, dich zu zentrieren und zu entspannen.

Sei positiv

Einige meiner besten Ideen stammen von Zuhörern meiner Vorträge. So zum Beispiel von einer Musikerin, die sagte, dass sie versucht, ihr Lampenfieber in den Griff zu bekommen, indem sie sich vorstellt, das Publikum bestünde aus ihren Freunden. Das klingt einfach, aber es ist eine wichtige Erinnerung daran, die Angst beiseite zu schieben und positiv zu denken. Das Publikum ist hier, um informiert und unterhalten zu werden, und du bist genau die Person, die das tut.

Dankbares Publikum
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Lass das Lampenfieber hinter dir!

Natürlich gilt wie bei allem anderen auch: Je mehr du übst, desto besser wirst du darin. Also sprich weiter vor Menschen, lerne weiter und bleibe ruhig.