10 Tipps für den angehenden Prepper

64
Prepper
©Argus/stock.adobe.com

Heute bieten wir dir 10 Tipps für den beginnenden Prepper. Wie du sehen wirst, gibt es kein großes Geheimnis, kein Drama, keinen Unsinn und kein seltsames Zeug. Nur praktischer gesunder Menschenverstand, organisiert in einer Art und Weise, die du als Startpunkt für deine eigenen Vorbereitungen nutzen kannst. Sollen wir anfangen? 😉

Baby-Schritte machen

Atme tief durch und fange an. Lasse dich nicht von deiner Angst oder deinem Mangel an Erfahrung überwältigen. Geh in die richtige Einstellung und fang einfach an. Es gibt viele ermutigende Artikel und Blogs im Internet (z.B. Paranoid Prepper oder Survival Kompass), die dich auf Deinem Weg unterstützen. Und bitte, lasse dich nicht von Neinsagern, die zu faul oder zu dumm sind, davon abbringen, dass es sich nicht lohnt. Halte einfach den Mund, denke dir deinen Teil und mache weiter.

Halte dich an das Wesentliche

Mache dir keine Gedanken über die Langfristigkeit. Wenn du anfängst, plane einen Notvorrat für 3 Tage ein. Wenn du mehr Erfahrung – und mehr Vertrauen – hast, kannst du auf einen 7-Tage-, 30-Tage- oder sogar einen Jahres-Notvorrat erweitern. Aber für jetzt? Gehe behutsam an die Sache ran und erlaube dir, bescheiden anzufangen.
Das bedeutet Wasser (ein Liter pro Person und Tag), nicht verderbliche Lebensmittel, einige Erste-Hilfe-Materialien, Päckchen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten und, wenn du Haustiere hast, etwas Tierfutter.

Vorräte für Prepper
©Altagracia Art/stock.adobe.com

Sammel wichtige Dokumente

Besorge dir Kopien deines Führerscheins, deines Reisepasses, deiner Heiratsurkunde, deiner Notfallkontakte und deiner Krankengeschichte und bewahre sie irgendwo griffbereit auf, damit du sie im Bedarfsfall schnell zur Hand hast. Diese Dokumente helfen Rettungskräften und Ersthelfern bei der Identifizierung und bei der Versorgung mit angemessener medizinischer Hilfe, falls erforderlich. Es kann auch nicht schaden, einige Fotos von dir mit Familienmitgliedern beizulegen. Man kann diese Informationen einfach auf einem Flash-Laufwerk zusammen mit anderen Informationen wie Überlebenshandbüchern, Hausinventaren und dergleichen speichern.

Entwickle einen Kommunikations- und Transportplan

Wenn die Kacke am Dampfen ist und du nicht zu Hause bist, was dann? An dieser Stelle wird ein Plan wichtig. Erstelle einen Plan, der festlegt, wie die Angehörigen im Falle einer Naturkatastrophe oder einer anderen Krise miteinander in Verbindung treten werden. Überlege dir einen Treffpunkt, und wenn möglich, führe eine oder zwei Übungen durch, damit du mit dem Ablauf vertraut wirst.

Grundlegende Fertigkeiten lernen

Dies ist einer unserer persönlichen Favoriten, weil es auch Spaß macht. Lerne, wie man gärtnert und etwas anbaut. Jeder kann lernen, wie man Salat und Kartoffeln anbaut!
Geh angeln oder jagen. Geh zelten und lerne, wie man ein Feuer macht und im Freien schläft. Heize den Grill an und lerne, Brot zu backen, Gemüse zu dämpfen und Pfannkuchen auf einem offenen Grill oder Feuer zu machen. Die Möglichkeiten sind endlos und du kannst alle Mitglieder deiner Familie einbeziehen, während du grundlegende Fähigkeiten zu einem Hobby machst.

Prepper Werkzeug
©Štěpán Kápl/stock.adobe.com

Bestimme das wahrscheinlichste Naturereignis in deinem Gebiet

Jedes geografische Gebiet ist für eine Art von Notfall prädisponiert. Lebst du in einer Erdbeben-Zone? Dann sollte das dein Fokus sein. Das Gleiche gilt für Tornado-, Hurrikan-, Überschwemmungs- und Waldbrandgebiete. Lebst du in der Stadt? Vielleicht solltest du dich auf Bandengewalt und zivilen Ungehorsam vorbereiten. Es ist möglich, dass es dazu kommt.
Wenn du meinst, dass so etwas nie auf dich zutreffen könnte, dann geh mal etwas in der Zeit zurück und lies etwas über all die Katastrophen, die schon über Menschen hereinbrachen, die dachten, dass es ihnen nie passieren wird. Das könnte deine Meinung ändern.

Plane für einen Stromausfall

Besorge dir ein paar zusätzliche Taschenlampen (dieser LED-Typ von Maglite ist einer unserer Favoriten), Batterien, Kerzen und wasserfeste Streichhölzer. Für den Anfang ist das schon mal ganz gut. Später, wenn du das nötige Budget hast, kannst du dir auch ausgefallenere Dinge wie einen Wechselrichter oder Generator kaufen.

Lerne, wie man sich in Sicherheit bringt

Wer sagt, dass du dich aus dem Haus begeben musst? Das könnte vielleicht einer der Gründe sein, warum du die Vorbereitungsmaßnahmen aufschiebst. Außer unter extremen Umständen – auf die du dich immer noch vorbereiten musst – wirst du dich in der Bequemlichkeit deines eigenen Hauses oder deiner Wohnung verstecken wollen. Stelle sicher, dass du einige Plastikfolien und Klebeband zur Verfügung hast, um gegen Staub und giftige Chemikalien abzudichten.

Plane Genussmittel und Vergnügungen ein

In Prepper Kreisen kontrovers diskutiert und vielleicht bist ja auch du anderer Meinung bei diesem Thema. Aber wenn Panik und Angst einsetzen, gibt es nichts Besseres als eine Tüte Kekse, ein paar Makkaroni und Käse aus der Schachtel, ein spannendes Taschenbuch und, für Kinder jeden Alters, einen kuscheligen Teddybär.

Mädchen mit Teddy
©Rido/stock.adobe.com

Füge ein paar Spielkarten, Popcorn (das über einem Feuer gepoppt werden kann) und ein Sudoku-Buch hinzu, und du bist bereit. Nun, vielleicht wäre auch eine Flasche Whiskey oder Wodka gut. 😉
Die Moral von der Geschichte ist, ein paar Dinge in die Survival-Vorratskammer zu packen, mit denen du dich trotz des Chaos um dich herum besser fühlen wirst.

Lerne deine Nachbarn kennen

Lerne deine Nachbarn kennen, oder, wenn du in einer abgelegenen Gegend lebst, die Leute in der umliegenden Gemeinde. Dies sind die Leute, die dir den Rücken freihalten und dir helfen werden, wenn die Kacke am Dampfen ist und du wirklich in Schwierigkeiten bist. Und ebenso solltest Du geneigt sein, ihnen zu helfen, wenn sie nach einer Katastrophe schlechter dran sind als du.
Wir sprechen nicht davon, Trittbrettfahrern Hilfe oder Almosen zu geben. Nein, wir meinen damit, dass du dem freundlichen Postbosten, dem Lehrer an der Schule deiner Kinder oder dem Nachbarn am Ende der Straße, der dir frische Eier anbietet, wenn seine Hühner zu viel produzieren, eine Hand reichen solltest.
Freundliche und vertraute Gesichter werden eine gute Sache sein, wenn und falls die zerstörerischen Zombies anfangen, herumzustreunen. Denke einfach daran, dass das Leben eine Zweibahnstraße ist. Das Moralische und Richtige ist es, deinem Nachbarn in Not zu helfen. Du wirst dadurch ein besserer Mensch sein.