Top 10 Tipps Mainz



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Top 10 Tipps Mainz

Mainz, die Landeshauptstadt des Landes Rheinland-Pfalz ist in Deutschland vor allem fĂŒr die ekstatischen Feierlichkeiten rund um die Fastnacht bekannt. Doch neben den langen NĂ€chten und bunten UmzĂŒgen im Februar hat Mainz seinen Besuchern auch im Rest des Jahres eine Menge zu bieten. Wer weiß, wo er zu suchen hat, findet in Mainz eine faszinierende Mischung aus Kultur und Geschichte. Die folgenden 10 Tipps zeigen Ihnen, was sie bei Ihrem Besuch in der Stadt am Rhein auf keinen Fall vergessen dĂŒrfen.

Mainzer Fassenacht

© Kzenon / Fotolia.com

1. Der Mainzer Dom

Ein offensichtliches Must-see und architektonisches Highlight ist das Wahrzeichen der Stadt, der Mainzer St. Martin Dom direkt am Marktplatz. Der Bau dieses eindrucksvollen Gotteshauses begann 975 n. Chr., allerdings erlebte der Dom im Laufe der Jahrhunderte viele BrĂ€nde und Zerstörungen und wurde entsprechend oft wiederaufgebaut. Die interessante und bewegte Geschichte des GebĂ€udes wir heute im Dommuseum erzĂ€hlt, wo auch eine Vielzahl religiöser KunstschĂ€tze aus dem SpĂ€tmittelalter und der Neuzeit ausgestellt sind. Des Museum zĂ€hlt neben der romanischen St. Gotthardkapelle und dem spĂ€tgotischen Kreuzgang zu den Attraktionen des Doms. Wer will kann auch an den Gottesdiensten und FĂŒhrungen teilnehmen. Auch als Nicht- Katholik ist ein Besuch im St. Martin Dom definitiv ein Muss beim Besuch in Mainz.

Mainzer Dom und Domplatz

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2. Das Gutenberg-Museum

Vor etwas 550 Jahren verĂ€nderte der Mainzer Johannes Gutenberg mit seiner Erfindung des Buchdrucks die ganze Welt und wurde so zu einem Wendepunkt in der Kulturgeschichte. Im Jahre 1900 wurde gegenĂŒber des Mainzer Doms zum Anlass seines 500. Geburtstags das Gutenberg-Museum gegrĂŒndet, in dem heute SchriftstĂŒcke aus den letzten vier Jahrtausenden Weltgeschichte ausgestellt sind, darunter auch mehrere Ausgaben der original Gutenberg-Bibel. In der Vergangenheit hĂ€ngen geblieben ist das Ă€lteste Druck- und Schriftmuseen der Welt allerdings nicht, denn eine Museums- App fĂŒrs Handy bietet neben Infos auch interaktive RaumplĂ€ne und einen Audioguide.

3. Das Rheinufer

Bei Besuchern und Einwohnern gleichermaßen beliebt sind die Uferpromenaden des Rheins. Das Ufer wird in drei Abschnitte unterteilt, das Adenauer-Ufer, welches von der Mainzer Neustadt bis zum Fischtorplatz reicht, das Stresemann-Ufer, das am Fort Malakoff endet und das Victor-Hugo-Ufer, das an der SĂŒdbrĂŒcke endet. GrĂŒnflĂ€chen und Wege entlang dem ganzen Ufer laden nicht nur im Sommer zum Picknicken und Spazieren ein. Auf der anderen Seite des Flusses liegt das Kasteler Ufer, das wegen seiner GrĂŒnflĂ€chen und dem Rheinstrand mit seinen LiegestĂŒhlen direkt am Ufer des Flusses vor allem im Sommer beliebt ist. Unweit von hier liegt auch die Maaraue, eine Halbinsel an der MĂŒndung des Mains in den Rhein. An heißen Sommertagen bietet das hier gelegene Freibad mitten im GrĂŒnen den Besuchern Erfrischung. Wer die Stadt einmal vom Fluss aus betrachten möchte kann auch auf einem Ausflugsboot durch das Zentrum von Mainz fahren und gleichzeitig einiges ĂŒber die Stadt lernen.

Rhein Panorama Mainz

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4. Die Pfarrkirche St. Stephan

Die katholische Pfarrkirche St. Stephan wurde im Jahr 990 n. Chr. auf der höchsten Erhebung der Stadt. dem Stephansberg, erbaut und ist heute eine Attraktion fĂŒr Touristen aus der ganzen Welt, denn sie ist die einzige deutsche Kirche, fĂŒr die der KĂŒnstler Marc Chagall die Fenster gestaltete. Neben der Besichtigung der berĂŒhmten blauen Fenster lohnt sich allerdings auch ein Rundgang durch den Kreuzgang im spĂ€tgotischen Stil.

5. Das Isis- und Mater Magna- Heiligtum

Im Jahr 1999 wurden bei den Bauarbeiten des Einkaufszentrums „Römerpassage“ in der Mainzer Innenstadt durch Zufall die Überreste des Heiligtums der Isis und Mater Magna entdeckt und können heute neben anderen Funden in einem kleinen Museum im Untergeschoss der Römerpassage besichtigt werden. Erbaut wurde der Tempel im 1. Jahrhundert n. Chr. und bestand bis ins 3. Jahrhundert n. Chr.. Das Museum ermöglicht den Besuchern einen einzigartigen Blick auf religiöse Kulte der Antike und Römerzeit und ist genau der richtige Ort fĂŒr jeden, der Lust auf eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit hat.

6. Die Mainzer Zitadelle

Am Rande der Mainzer Altstadt liegt auf dem Jakobsberg die 1660 errichtete Mainzer Zitadelle. Hier wird die Geschichte lebendig, es ist ein unvergessliches und bedrĂŒckendes Erlebnis, den unterirdischen Gang, in dem sich die Mainzer im zweiten Weltkrieg vor Bombenangriffen schĂŒtzten, entlangzugehen, oder die alten LuftschutzrĂ€ume zu besichtigen. Wenn man in der Zitadelle ist, dann lohnt sich ebenfalls ein Besuch im Stadthistorischen Museum von Mainz, das sich ganz der 2000-jĂ€hrigen Stadtgeschichte der Stadt widmet. Ebenfalls sehenswert ist in direkter NĂ€he der Drususstein, ein gut 20 m hoher, ursprĂŒnglich massiver Gussmauerwerkblock römischen Ursprungs auf dem GelĂ€nde der Zitadelle, der im Jahr 9 v. Chr. im römischen Mogontiacum, dem heutigen Mainz erbaut wurde.

Kommandantenbau der Mainzer Zitadelle am Drususwall

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7. Die Christuskirche

Die eindrucksvolle Kuppel im Zentrum von Mainz, die an den Petersdom Roms oder St. Pauls Cathedral in London erinnert, gehört der evangelische Christuskirche, die Ende des 19. Jahrhunderts gebaut und nach der vollstÀndigen Zerstörung im zweiten Weltkrieg ab 1952 wiederaufgebaut wurde. Das 80 Meter hohe Gotteshaus im Stil der italienischen Hochrenaissance gehört mit Abstand zu den architektonischen Highlights der Stadt und sollte bei einem Mainz Aufenthalt definitiv besucht werden.

8. Das Mainzer Fastnachtsmuseum

Mainz ist im ganzen Land und sogar ĂŒber dessen Grenzen hinaus fĂŒr die Feierlichkeiten rund um die Fastnacht bekannt. Kein Wunder also, dass es fĂŒr deren Geschichte seit 2004 auch ein Museum gibt. Auf der mehr als 400 Quadratmeter großen AusstellungsflĂ€che kann man unter anderem Exponate wie Orden, Gardeuniformen, Narrenkappen, Plakate und Fotos aus der Zeit seit dem ersten Rosenmontagszug im Jahr 1837 ansehen. Außerdem gibt es eine große Zahl von Videodokumenten zu sehen.

9. Das KurfĂŒrstliche Schloss

Ein weiteres architektonisches und geschichtliches Highlight der Stadt ist das KurfĂŒrstliche Schloss direkt am Rheinufer. Das „rote Schloss“, wie es auch genannt wird, wurde 1478 im frĂŒhbarocken Stil erbaut und diente zunĂ€chst als Stadtresidenz der Mainzer Erzbischöfe. Nach dem Untergang des KurfĂŒrstentums im Jahr 1806 wurde es dann jedoch als Kaserne, Lazarett, Zollmagazin und Zollbehörde genutzt. Anschließend zogen Stadtbibliothek, GemĂ€ldegalerie, Altertumsmuseum und das Römisch-Germanische Zentralmuseum in den prunkvollen Bau ein.

10. Die Altstadt von Mainz

Wer in Mainz ist, sollte sich die Zeit nehmen, bei einem Spaziergang die charmante Altstadt zu entdecken. Hier gibt es neben kleinen PlĂ€tzen, liebevoll restaurierten FachwerkhĂ€usern auch prachtvolle Barockkirchen zu entdecken. Hinter vielen der stilvollen Fassaden der BarockhĂ€user verbergen sich kleine CafĂ©s, Boutiquen und Weinhandlungen, die zum Eintreten einladen. TagsĂŒber herrscht rege Betriebsamkeit in den GeschĂ€ften und am Abend spazieren die Mainzer genau so wie ihre Besucher durch die verwinkelten Gassen und kehren in die vielen gemĂŒtlichen Weinstuben ein.

Altes Mainz

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Die wohl schönste Meile der Altstadt ist die Augustinerstraße, welche bis ins 17. Jahrhundert die Hauptstraße der Stadt war. Heute befinden sich hier viele kleine GeschĂ€fte, Restaurants und Bars, sowie die Augustinerkirche, die 1768 von den damals dort ansĂ€ssigen Augustiner-Eremiten erbaut wurde und heute als Kirche des Priesterseminars genutzt wird. Vor allem das Innere der Kirche sollte man unbedingt gesehen haben, denn sie ist voll von prachtvollen Rokoko-AusschmĂŒckungen und gehört zu den wohl prunkvollsten Kirchen des Landes. Die Ausstattung der Kirche ist so reich, weil der damalige KurfĂŒrst den Bau im großen Stil förderte, denn er wollte keine „Bauernkirche“ in seiner Residenzstadt.

Mit diesen zehn Tipps sollten Sie genug Ideen fĂŒr ihren nĂ€chsten Besuch in Mainz haben. NatĂŒrlich gehört zu einem Besuch in der Landeshauptstadt aber auch mehr als nur Sightseeing. Gehen Sie Abends in einem Restaurant die gute lokale KĂŒche probieren oder trinken sie einen der ausgezeichneten Weine in einer der gemĂŒtlichen Weinstuben. Denn schließlich ist es auch das, was seit hunderten von Jahren unzertrennlich zu Mainz gehört.

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