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Sonnenbrand vermeiden




Sonnenbrand vermeiden – 10 Tipps zur effektiven Vorbeugung

Besonders im Sommer bei hohen Temperaturen kann es sehr rasch gehen: Einmal zu lange ohne ausreichenden Schutz in der Sonne gelegen und schon entsteht ein Sonnenbrand. Vor allem Kinder und Menschen mit heller und empfindlicher Haut sind sehr gefährdet.
Die Sonne ist ein lebenswichtiger Faktor für uns Menschen und ohne Sonnenlicht können wir nicht leben. Es ist jedoch sehr wichtig, sich nicht zu lange und vor allem nicht ungeschützt der intensiven Sonneneinstrahlung auszusetzen. Ein Sonnenbrand darf nicht unterschätzt werden, denn er kann die Entstehung gefährlicher Erkrankungen, wie beispielsweise Hautkrebs begünstigen. Zudem löst er akute Schmerzen aus und beschleunigt langfristig die Hautalterung sowie die Entstehung von Falten und Altersflecken.

Wir geben hier 10 Tipps, die effektiv gegen die schädlichen Auswirkungen der UV-A und UV-B Strahlung schützen und somit Sonnenbrand vermeiden:

Sonnenbrand vermeiden mit Eincremen

© Markomarcello / Fotolia.com

Entsprechende Kleidung anziehen

Passende Kleidungsstücke schirmen die gefährliche UV-Strahlung effizient ab. Voraussetzung ist lediglich, dass die Bekleidung ausreichend dicht gewebt ist. Durch transparente Stoffe kann das Sonnenlicht leichter durchscheinen. Derartige Bekleidung lässt UV-Licht wesentlich schneller durch und kann somit nicht ausreichend vor Sonnenbrand schützen.Wer nach der passenden Kleidung sucht, kann sich an die sogenannte „4-H-Regel“ halten: Hut, Hemd, Hose und hoher Lichtschutzfaktor sind die Grundlage für umfassenden Sonnenschutz.

Zu beachten:
Textilien aus Baumwolle lassen rund sechs Prozent der UV-Strahlen durch. Wenn die Kleidung nass ist, sind es sogar 20 Prozent. Nasse T-Shirts können somit keinen ausreichenden Schutz vor Sonnenbrand bieten. Wesentlich besser eignen sich Kleidungsstücke aus Polyester. Die Farbe, wie auch der Schnitt der Kleidung spielen ebenfalls eine sehr wichtige Rolle: dunkle und weit geschnittene Kleidungsstücke schützen wesentlich effizienter als helle und enge.

Ausreichend Sonnencreme verwenden

Sonnenschutz ist ein äußerst wichtiges Thema, für Groß und Klein, um Sonnenbrand vermeiden zu können. Ganz egal, ob Kindergartenkind, Café-Besucher, Hobby- und Freizeitsportler oder draußen arbeitende Personen – alle müssen auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten. Sonnencreme ist zudem nicht nur im Sommer wichtig, sondern auch im Winter, denn der Schnee reflektiert die Sonnenstrahlen. Eisiger Wind und Minustemperaturen intensivieren zudem die UV-Strahlung.
Im Sommer ist selbst bei bedecktem Himmel ein ausreichender Sonnenschutz notwendig, um Sonnenbrand vermeiden zu können.
Wichtig:
Körperpartieren, wie beispielsweise Ohren, Nase, Schultern und Waden beim Eincremen nicht vergessen, denn diese Regionen sind besonders empfindlich und anfällig. Beim Eincremen mit Sonnenmilch heißt es tatsächlich: Viel bringt viel.

Sonnenschutz nicht vergessen

© VRD / Fotolia.com

Regelmäßiges Nachcremen nicht vergessen

Auch wasserfeste Sonnencreme ist nicht unendlich lange wirksam und somit vermindert sich die Schutzwirkung nach und nach. Wer beispielsweise länger als 25 Minuten im Wasser ist, muss den Sonnenschutz zusätzlich durch entsprechende Kleidung ergänzen. Nach dem Abtrocknen sollte unbedingt nachgecremt werden, um einen neuen Lichtschutz sicherstellen zu können. In diesem Zusammenhang muss beachtet werden, dass der jeweilige Lichtschutz der Sonnencreme auch durch das Schwitzen reduziert wird.

Der Lichtschutzfaktor lässt sich nicht erweitern

Es ist ganz unterschiedlich, wie lange sich eine Person in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Diese Zeitspanne hängt maßgeblich vom natürlichen Eigenschutz der Haut ab. Der jeweilige Lichtschutzfaktor der Sonnencreme (LSF) zeigt an, wie effektiv die Sonnencreme vor UV-B Strahlung schützt. Je höher der Lichtschutzfaktor, desto größer ist die Schutzwirkung der Sonnencreme. Menschen mit heller und empfindlicher Haut sollten unbedingt zu einer Creme mit hohem Lichtschutzfaktor greifen. Der Lichtschutzfaktor muss hier mindestens 30 betragen, damit ein effektiver Schutz vor Sonnenbrand gewährleistet werden kann. Dunklen Hauttypen reicht in der Regel ein Lichtschutzfaktor von 20 aus. Im Idealfall wird immer der höchstmögliche Lichtschutzfaktor gewählt, insbesondere für den Sonnenschutz von Kindern.

In diesem Zusammenhang ist darauf zu achten, dass jeder Lichtschutzfaktor einen zeitlich begrenzten Schutz bietet. Wenn der Schutz zeitlich ausgeschöpft ist, hilft auch Nachcremen nicht mehr weiter. In einem solchen Fall hilft nur noch das schattige Plätzchen, um einen Sonnenbrand effektiv vorzubeugen.

Die Mittagssonne vermeiden

Die Sonneneinstrahlung ist um die Mittagszeit am intensivsten. Wer einen Sonnenbrand vermeiden möchte, sollte sich zu dieser Zeit im Haus aufhalten. Dies gilt für Kinder in gleichem Maße, wie auch für Erwachsene. Das ist eine sehr wichtige Ruhepause für die eigene Haut. Sportliche Betätigung im Freien, Gartenarbeit, oder Spaziergänge an der frischen Luft sollten auf die Vormittags- oder Nachmittagsstunden gelegt werden.
Auf diese Weise wird das Risiko fĂĽr einen Sonnenbrand effizient gesenkt.
Zu beachten:
Die Sonne steht nicht überall exakt um 12 Uhr im Zenit. Der Sonnenhöchststand hängt auch maßgeblich vom eigenen Aufenthaltsort ab. Wer zum Beispiel in Kroatien oder Italien Urlaub macht, sollte die Sonne beginnend vom späten Vormittag bis hin zum frühen Nachmittag meiden. Im südlichen Spanien ist die Sonnenstrahlung erst gegen 14 Uhr am intensivsten.
Aus diesem Grund gilt die Regel, dass die Sonne rund zwei bis drei Stunden vor und nach ihrem höchsten Stand gemieden werden muss.

Sonnenbrand vermeiden und schattige Plätze aufsuchen

Selbst im Schatten erreicht noch rund die Hälfte der Sonnenstrahlung die Haut. Je stärker die UV-Strahlung ist, desto kürzer fällt der Eigenschutz der Haut aus. Die UV-Belastung wird zum Äquator hin immer höher und nimmt mit der Höhe über dem Meeresspiegel immer mehr zu. Wasser reflektiert Sonnenstrahlen besonders stark, ganz egal ob im Freibad, am See oder am Meer. Die UV-Belastung der Haut verstärkt sich am Wasser somit nochmals um rund 90 Prozent.

Urlaub am Meer: Strohhut, Strandtuch, Hängematte

© finecki / Fotolia.com

Die Haut muss sich schrittweise an die Sonne gewöhnen

In sehr vielen Fällen kommt es zum Sonnenbrand, weil die Haut das intensive Sonnenlicht noch nicht gewöhnt ist. In den ersten Sommertagen sollte eine Aufenthaltsdauer von 20 Minuten nicht überschritten werden. In den nächsten Tagen darf es dann schrittweise mehr werden: Die Zeit in der Sonne kann gegenüber den Vortagen um rund ein Drittel verlängert werden. Ein entsprechender Sonnenschutz in Form einer Sonnencreme ist selbstverständlich absolut wichtig.

Sonnenbrand vermeiden und die Augen vor dem Sonnenlicht schĂĽtzen

Nicht nur die Haut, sondern auch die Augen müssen ausreichend vor der Sonne geschützt werden, ansonsten können bleibende Schäden an der Hornhaut und der Netzhaut der Augen entstehen. Eine Sonnenbrille ist unvermeidlich, um effizient die schädliche UV-Strahlung zu absorbieren und die Augen somit vor langfristigen Schäden zu bewahren. Zudem ist es wichtig, trotz Sonnenbrille, nicht direkt in die Sonne zu blicken. Das Design der Sonnenbrille und die Farbe der Gläser spielen zudem eine sehr wichtige Rolle. Optimal sind Sonnenbrillen mit braunen oder grau getönten Gläsern. Sonnenbrillen mit einem sehr guten Sonnenschutz sind mit Angaben, wie beispielsweise „UV-400“ oder „CE“ gekennzeichnet.

Sonnenbrand vermeiden

© Kurhan / Fotolia.com

Sonnenhut nicht vergessen

Die Kopfbedeckung ist von ungemein hoher Wichtigkeit. Ein Sonnenschirm spendet wohltuenden Schatten, doch ein Sonnenhut wird dadurch nicht überflüssig. Ein Sonnenbrand auf dem Kopf kann nicht nur sehr unangenehm und schmerzhaft sein, sondern zudem sehr gefährlich. Wer einen Sonnenbrand vermeiden möchte, sollte unbedingt auf eine leichte Kopfbedeckung aus natürlichen Materialien achten.

Sonnenbrand vermeiden bei Säuglingen und Kleinkindern

Die eigenen und natürlichen Schutzmechanismen der Haut von Baby und Kleinkindern sind noch nicht vollständig ausgeprägt. Babys dürfen aus diesem Grund im ersten Lebensjahr überhaupt nicht in die Sonne gesetzt werden. Ab dem zwölften Lebensmonat dürfen die Kleinen durchaus auch mal direkte Sonneneinstrahlung abbekommen, jedoch nur für kurze Zeit und nicht über die intensive Mittagszeit. Bei Babys und kleinen Kindern ist ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor von ungemein hoher Wichtigkeit. Einen Sonnenbrand vermeiden ist bei Kleinkindern von sehr hoher Wichtigkeit.

Fazit – Sonnenbrand vermeiden durch einfache und alltagstaugliche Tipps

Die wärmenden Strahlen der Sonne tun der menschlichen Gesundheit in vielerlei Hinsicht richtig gut.
Es ist jedoch wichtig, die Bedürfnisse der eigenen Haut wahrzunehmen und ausreichend zu berücksichtigen, um Sonnenbrand vermeiden zu können. Zudem ist es von großer Bedeutung, sich nicht zu lange der direkten Sonnenstrahlung auszusetzen. Medizinisch betrachtet, ist ein Sonnenbrand eine Verbrennung der Haut, die von ultravioletter Strahlung ausgelöst wird. Die Haut rötet sich, juckt und schmerzt.

Damit es gar nicht so weit kommt, ist auf einen ausreichenden Sonnenschutz mit entsprechend hohem Lichtschutzfaktor zu achten. Durch Sonnenbrand entstehende Hautschäden können auf lange Sicht gesehen zu schlimmen Erkrankungen, wie zum Beispiel Hautkrebs, führen. Die Gefahren, die ein Sonnenbrand also mit sich bringt, sollten auf keinen Fall unterschätzt werden. Mit unseren Tipps zur effektiven Vorbeugung steht jedoch dem Sonnenspaß nichts mehr im Wege.

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