Richtig heizen: die 10 besten Tipps




Richtig heizen: die 10 besten Tipps

Richtig heizen, schont die Umwelt, den Geldbeutel und ist f√∂rderlich f√ľr die Gesundheit. Wird die Temperatur um nur ein Grad gesenkt, lassen sich ungef√§hr sechs Prozent Energie einsparen. √úber den Wert l√§sst sich streiten, der Geldbeutel und die Umwelt werden auf jeden Fall geschont. Richtig heizen bedeutet eigentlich in erster Linie auch bewusster heizen. Was genau bedeutet richtig heizen und wie lassen sich teure Fehler beim Heizen vermeiden?
Richtig heizen

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1. Eine optimale Raumtemperatur

Die optimale Raumtemperatur ist f√ľr unterschiedlich genutzte R√§ume verschieden. Selbstverst√§ndlich sollte die Temperatur im Badezimmer grunds√§tzlich etwas h√∂her sein, als in den anderen R√§umen. Richtig heizen bedeutet, daran zu denken, dass in der K√ľche Backofen, Kochplatten und K√ľhlschrank immer ein wenig mit heizen. Das Schlafzimmer sollte die k√ľhlsten Temperaturen aufweisen, um einen guten und gesunden Schlaf zu erm√∂glichen. Selbst bei ungenutzten R√§umen sollte nicht vollst√§ndig auf die Heizung verzichtet werden, wenn die Temperaturen drau√üen sich um den Nullpunkt oder darunter bewegen. Sinken die Temperaturen weiter als auf ungef√§hr 15 Grad, ist mit Schimmelbildung zu rechnen. Als generelle Empfehlung gelten 20 Grad im Wohnzimmer und in der K√ľche. Im Badezimmer d√ľrfen 22 Grad durchaus erreicht werden und im Schlafzimmer sind 17 bis 18 v√∂llig ausreichend.

2. Richtig heizen ‚Äď wann ist der richtige Zeitpunkt um die Heizung einzuschalten?

Im Allgemeinen wird von Oktober bis April geheizt. Der genaue Zeitpunkt h√§ngt vom Wetter und nat√ľrlich auch von der Region ab, in der man wohnt. In den Bergen und im Norden ist es meist l√§nger und fr√ľher kalt. In s√ľdlichen Regionen bleibt es meist ein bisschen l√§nger warm. Frieren muss man in der Wohnung nicht. Richtig heizen bedeutet, die Heizung auch nicht aufzudrehen, bevor es kalt wird und man sie wirklich braucht. Manchmal verk√ľrzen ein warmer Herbst und ein fr√ľh einsetzender Fr√ľhling die Heizperiode. Und beim Abstellen gilt nat√ľrlich das gleiche Prinzip, sobald es w√§rmer wird, kann auf die Heizung verzichtet werden. Falls dies schon im Februar oder im M√§rz der Fall ist, umso besser. Gibt es zwischen durch noch einmal einige k√§ltere Tage, ist manchmal eine Strickjacke schon ausreichend.

3. Sto√ül√ľften ist besser als dauergekippte Fenster

Sind Fenster dauerhaft gekippt, erfolgt kein wirklicher Luftaustausch. Allerdings k√ľhlen die W√§nde aus. Die Heizung muss nun mehr Leistung bringen, um eine angenehme Temperatur zu erreichen. Sto√ül√ľften sorgt f√ľr frische Luft, ohne dass die W√§nde ausk√ľhlen. Es spart somit Energie und ist gesund. Beim L√ľften ist auch die Feuchtigkeit im Raum von Bedeutung. Wer zu wenig l√ľftet, sorgt f√ľr eine h√∂here Feuchtigkeit in den R√§umen, insbesondere in R√§umen, in denen viel verdunstet. Die K√ľche und das Bad m√ľssen im Allgemeinen √∂fter gel√ľftet werden. Mit einer h√∂heren Feuchtigkeit steigt, insbesondere an kalten W√§nden auch das Risiko der Schimmelbildung. Sind die Fenster dauernd gekippt, ist es in den R√§umen h√§ufig zu trocken, dies trocknet die Schleimh√§ute aus. Es entsteht ein idealer N√§hrboden f√ľr eine Grippe. Also besser mehrmals am Tag f√ľr ein paar Minuten das Fenster komplett √∂ffnen, als die Fenster dauernd gekippt zu lassen, wenn man richtig heizen will. W√§hrend des L√ľftens die Heizung abdrehen.

4. Heizen mit Strom ‚Äď nach M√∂glichkeit vermeiden

Wenn es sich machen lässt, sollte auf die Möglichkeit mit Strom zu heizen, verzichtet werden. Mieter haben meist keinen Einfluss auf die Heizungsanlage. Die strombetriebenen Nachtspeicherheizungen sind aus gutem Grund aus den meisten Wohnungen verschwunden. Heizen mit Strom ist sehr ineffektiv und zudem teuer.

Richtig heizen, ist eigentlich ganz einfach, wenn diese grundlegenden Dinge beachtet und bewusst umgesetzt werden. Es schont die Umwelt, den Geldbeutel und unterst√ľtzt die Gesundheit. Ist die Wohnung zu sehr aufgeheizt, hat der K√∂rper Schwierigkeiten sich permanent an die unterschiedlichen Temperaturen anzupassen. Es kommt √∂fter zu Erk√§ltungen und man empfindet es drau√üen deutlich k√§lter, als es tats√§chlich ist. Richtig heizen, bringt nur Vorteile. Es dauert vielleicht am Anfang ein wenig, bis man sich daran gew√∂hnt hat, die Heizung fr√ľher runter zudrehen, aber nach einigen Tagen ist dies bereits zur Gewohnheit geworden. Die CO¬≤-Emissionen werden reduziert, die Energieabrechnung wird niedriger und das Wohlbefinden steigt.

elektrische Heizung

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5. Richtig heizen ‚Äď Heizk√∂rper sollten nicht verdeckt sein

M√∂bel oder Gardinen sollten sich nicht vor den Heizk√∂rpern befinden. Sind die Heizk√∂rper verdeckt, kann sich die Heizw√§rme nicht gut im Raum verteilen. Je nach M√∂belst√ľck verteilt sich die Heizw√§rme auch √ľberhaupt nicht mehr, sondern sammelt sich hinter dem M√∂belst√ľck. Die Heizung arbeitet und arbeitet, ohne dass der Raum warm wird. Auch Thermostate sollten nicht verdeckt sein oder sich hinter M√∂beln befinden. Sie sind sonst nicht in der Lage, die tats√§chliche Temperatur zu messen. Richtig heizen hei√üt, daf√ľr zu sorgen, dass Heizung und Thermostat frei sind.

6. Die Wand hinter der Heizung dämmen

Hinter einer Heizung befindet sich meist eine Au√üenwand. Um den W√§rmeverlust √ľber die Au√üenwand zu reduzieren, empfiehlt es sich, die Wand hinter der Heizung zu d√§mmen. Hierf√ľr gibt es D√§mmmatten mit oder ohne Aluminiumschicht. Diese werden an der Wand hinter der Heizung befestigt. Die Aluminiumschicht reflektiert die W√§rmestrahlung und richtig heizen wird zum Kinderspiel. Der Raum wird w√§rmer, anstatt dass die Energie √ľber die Au√üenwand im Freien verpufft.

7. Die Heizung bei Tag und bei Nacht unterschiedlich einstellen

Es existiert nach wie vor eine Diskussion, ob es sinnvoll ist, die Heizung nachts v√∂llig abzuschalten. Durch das Abschalten der Heizung l√§sst sich nachts zwar Energie sparen, aber morgens muss die Heizung auf Volltouren arbeiten um die ausgek√ľhlten R√§ume wieder aufzuheizen. Es besteht die M√∂glichkeit der Nachtabsenkung. Das bedeutet, man dreht die Heizung nachts einige Stufen runter. Es k√ľhlt so nicht vollst√§ndig aus und Energie l√§sst sich dennoch sparen. Die Heizung kann nachts im Schlafzimmer auf eins oder zwei am Thermostat heruntergedreht werden. Das entspricht meistens einer Temperatur von 14 bis 16 Grad. Bei R√§umen, die nachts nicht genutzt werden, reicht Stufe 1, also ungef√§hr 14 Grad. Das Herunterdrehen der Heizung sollte bereits eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen erfolgen.

Unterschiedlich Heizen bei Tag und Nacht

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8. Unterschiedliche Einstellungen während des Tages

Wenn die Wohnung leer steht und niemand zu Hause ist, muss auch die Heizung nicht auf Höchstleistung laufen. Die Heizung runter drehen bis man wieder zu Hause ist, spart eine Menge Energie und damit auch Geld. Bei manchen Heizungsanlagen lässt sich die Einstellung heute bereits per Funk steuern. So kann eine halbe Stunde, bevor man nach Hause kommt, die Temperatur wieder erhöht werden. Wer diese Möglichkeit nicht hat, dreht die Heizung manuell auf, wenn er zu Hause ist. Eine halbe Stunde später ist eine angenehme Temperatur erreicht.

9. Wartung der Heizung

Richtig heizen setzt grunds√§tzlich rechtzeitig vor der Heizperiode eine Wartung der Heizung voraus. Es empfiehlt sich die Wartung durch einen Fachmann, unliebsame √úberraschungen lassen sich so vermeiden. Es wird eine optimale Leistung gew√§hrleistet. √úberpr√ľft werden sollte auch immer wieder zwischen durch, ob sich Luft in den Heizk√∂rpern befindet. Luft im Heizk√∂rper verhindert, dass das warme Wasser zirkulieren kann, die Heizung bleibt kalt. Wird dies nicht bemerkt, dreht man eventuell alle anderen Heizk√∂rper zu weit auf, dass die Temperatur ansonsten zu niedrig bleibt.

Wartung der Heizung

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10. Die Wärme in der Wohnung halten

Eine wesentliche Rolle beim richtig heizen spielen hier die W√§nde und Fenster. Grunds√§tzlich haben Fenster nie die gleiche Isolationswirkung wie eine Wand. Sobald es dunkel wird, sollten die Rolll√§den heruntergelassen werden. Der W√§rmeverlust l√§sst sich so um bis zu 20 Prozent an den Fenstern reduzieren. Fenster und T√ľren sollten dicht sein. Im Laufe der Zeit werden die Dichtungen por√∂s und sollten erneuert oder zus√§tzlich abgedichtet werden. Dies l√§sst sich mit Gummi- oder Schaumstoffdichtungsband leicht umsetzen. Dieses Dichtungsband wird auch als Profildichtungsband bezeichnet.

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1 Comment. Leave new

Das sind wirklich wertvolle Tipps.
Von allen Geldspartipps im Haushalt, sind die zum Heizen wahrscheinlich die wichtigsten. Nach meinem letzten Umzug musste ich nach der ersten Heizperiode mehrere hundert Euro Heizkosten nachzahlen, da ich völlig unkontrolliert alle Räume immer auf der gleichen Temperatur gehalten habe.
Mittlerweile heize ich viel bewusster und bekomme, trotz gestiegenem √Ėlpreis, j√§hrlich eine Erstattung bei der Nebenkostenabrechnung. Und das ohne Komfortverlust.

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