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Einleitung zur Geschichte der Stadt Frankfurt

Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Frankfurt aus dem Jahr 794 ist in einer Schenkungsurkunde Karls des Großen als „Franconofurt“ dokumentiert. Durch eine wechselvolle Geschichte seit dem Mittelalter wurde die ehemals freie Reichsstadt Kreuzpunkt für europäische Handelsstraßen. Daneben war Frankfurt über Jahrhunderte hindurch Krönungsort der deutschen Kaiser. Heute ist die Mainmetropole, nicht zuletzt durch seine zentrale Lage in Europa, einer der bedeutendsten europäischen Finanz- und Handelsplätze. In den vergangenen 50 Jahren entwickelte sich Frankfurt am Main zu Deutschlands wichtigstem und nach London zum zweitwichtigsten Finanzplatz in Europa.

Frankfurt Skyline am Abend

© eyetronic / Fotolia.com

Besuchertipp 1: Der Überblick vom Main Tower

Der Main Tower in Frankfurt ist mit seinen 200 m Höhe (bis zur Mastspitze 240 m) das vierthöchste Hochhaus in Deutschland. Er wurde in den Jahren 1996 bis 1999 erbaut und am 28. Januar 2000 eingeweiht. Seine baulichen Einrichtungen sind in fünf Untergeschossen und 56 Obergeschossen untergebracht. In 192 m und in 198 m Höhe befinden sich zwei öffentlich zugängliche Aussichtsplattformen, die man gegen ein Entgelt betreten kann. Die untere Plattform ist speziell für Personen mit eingeschränkter Mobilität eingerichtet. Das 53. Obergeschoss beinhaltet ein öffentlich zugängliches Restaurant. Außerdem ist im 53. und 54. Obergeschoss das höchste Fitnessstudio Europas untergebracht. Weitere Mieter im Main Tower sind veschiedene Anwaltskanzleien und die Landesbank Hessen-Thüringen. Auch der Hessische Rundfunk unterhielt hier bis Oktober 2015 ein Fernsehstudio. Von hieraus wurde das Boulevardmagazin „Maintower“ wochentäglich seit dem 15. Januar 2001 ausgestrahlt. Außerdem fand hier vom 2. April bis 29. Juni 2013 jeden samstag die Ziehung der Lottozahlen statt. Die Anschläge vom 11. September 2001 führten zu einer Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen mit der Folge, dass mehrere Monate lang die öffentlich zugänglichen Aussichtsplattformen für die Öffentlichkeit gesperrt wurden. Diese Zeit der Sperrung nutzte man für eine Installation einer Sicherheitsschleuse, wie sie auf Flughäfen üblich sind.

Besuchertipp 2: Das Wahrzeichen Römerberg

Der Römerberg als Rathaus der Stadt Frankfurt am Main stellt seit dem Hochmittelalter dessen Altstadtzentrum dar. Er erstreckt sich östlich von der so genannten Dominsel bis zu seiner westlichen Begrenzung am Karmeliterhügel. Seine höchste Erhebung, der Samstagberg, befindet sich vier Meter über den tiefer gelegenen Senken, die sich zwischen seinen Nachbaranhebungen erstrecken. Noch zu Beginn des Mittelalters waren diese Senken sumpfig oder bildeten das Bett für kleine Wasserläufe. Das Haus mit dem Namen „zum Römer“ wurde dadurch zum Namensgeber, dass es seit dem 15. Jahrhundert als Frankfurter Rathaus dient. Seitdem fanden hier auch große geschichtliche Ereignisse, wie Kaiserkrönungen, statt. Aber auch zu anderen Veranstaltungen, wie Frankfurter Messen und Frankfurter Weihnachtsmarkt, ist der Römerberg der Zugang. Während des 2. Weltkrieges wurden die historischen Gebäude des Römerberges bei Luftangriffen auf Frankfurt in 1944 weitgehend zerstört. Im östlichen Teil des Römerbergs, dem Samstagberg, wurde die historische Gebäudezeile in den 1950er und 1980er Jahre restauriert oder durch originalgetreue Neubauten ersetzt. Heute ist der Römerberg eine beliebte Touristenattracktion.

Frankfurt am Main - Römer (Rathaus)

© Branko Srot / Fotolia.com

Besuchertipp 3: Die Paulskirche, der geschichtsträchtige, historische Ort

Die Frankfurter Paulskirche dient heute den Menschen als Gedenk- und Ausstellungsraum und wird außerdem noch als Versammlungsort genutzt. Nach dem Abriss der mittelalterlichen Barfüßerkirche in 1786 wurde an gleicher Stelle die Frankfurter Paulskirche von 1789 bis 1833 erbaut. Am 18. März 1944 fiel die Paulskirche, wie auch andere umliegende Bauwerke, einem Luftangriff zum Opfer und brannte aus. Die Paulskirche war das erste historische Bauwerk Frankfurts, das nach dem 2. Weltkrieg wieder neu aufgebaut wurde. Man beschränkte sich jedoch auf einen sehr vereinfachten Innenaufbau, während das äußere Erscheinungsbild heute nahezu identisch ist mit seiner Silhouette vor der Zerstörung.

Frankfurt am Main, die Paulskirche

© Branko Srot / Fotolia.com

Die Wiedereröffnung der Paulskirche als Haus aller Deutschen war am 18. Mai 1948, genau zum hundertsten Geburtstag der ersten Deutschen Nationalversammlung. Diese erste Deutsche Nationalversammlung 1848 fand als Folge der Deutschen Revolution statt. Bis 1944 war die Paulskirche die evangelische Hauptkirche Frankfurts, wobei diese Funktion heute von der Katharinenkirche wahrgenommen wird.

Besuchertipp 4: Shoppingtime auf der Zeil

Die Frankfurter Zeil ist eine bekannte und umsatzstarke Einkaufsstraße in der nördlichen Innenstadt der Mainmetropole. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sie sich zur umsatzstärksten Einkaufsstraße in ganz Deutschland. Die Zeil verläuft von der Friedberger Anlage am Uhrtürmchen und durchläuft in südwestlicher Richtung die Wallanlagen bis zur Abzweigung an der Breiten Gasse. Nach einer Abknickung ist der weitere Verlauf Richtung Westen durch das Gerichtsviertel. Das Ende der Zeil an der Kreuzung Kurt-Schumacher-/Konrad-Adenauer-Straße ist zugleich der Beginn der Fußgängerzone. Der jährliche Umsatzwert auf der Zeil liegt bei geschätzten 700 bis 800 Millionen Euro.

Besuchertipp 5: Das Städel Museum, die kunstgeschichtliche Schatzkammer

Das Städelmuseum, eines der wichtigsten Kunstmuseen weltweit, liegt direkt am Mainufer. Als bürgerliche Stiftung wurde es von dem Bankier und Handelsmann Johann Friedrich Städel im Jahr 1815 gegründet und gehört heute zu den ältesten und bedeutendsten Museumsstiftungen Deutschlands. Die Ausstellungsstücke des Städels umfassen Kunstwerke aus einem Zeitraum von sieben Jahrhunderten. Diese einmaligen Gemälde verdeutlichen die Geschichte aus verschiedenen Epochen und geben dem Besucher in lebendiger Weise einen Einblick in die Alltagskultur der Gesellschaft. Als besondere Attraktion des Städel Museums zählen wertvolle Arbeiten von Dürer, Cranach, van Eyck, Botticelli, Rembrandt oder Holbein. Auch Werke von namhaften Impressionisten, wie Monet, Renoir und Degas kann man hier bewundern. Der Expressionismus wird duch Werke von bekannten Künstlern, wie Kirchner, Beckmann, Marc und Macke, dargestellt. Auch die klassische Moderne, vertreten durch Werke von Picasso, Klee und Dix runden das reichhaltige Repertoire des Städel Museums ab.

Besuchertipp 6: Markantes Kennzeichen der Frankfurter Skyline, der Messeturm

Der Messeturm im Frankfurter Westend gehört mittlerweile zu einem der unverwechselbaren Wahrzeichen der Stadt Frankfurt am Main. Seine dreigeschossige Pyramidenspitze ist als Silhouette weit über die Stadtgrenzen Frankfurts hinaus sichtbar und markiert mit ihrem unverwechselbaren Charakter die Frankfurter Skyline. Bei der Fertigstellung im Jahr 1991 war der Messeturm mit seinen 256,5 m das höchste Gebäude in Europa. Die Bezeichnung Messeturm erhielt der Wolkenkratzer auf Grund seines Standortes neben dem Eingang City zum Messegelände an der Friedrich-Ebert-Anlage. Er wird jedoch nicht in Verbindung mit Messeveranstaltungen genutzt und befindet sich auch selbst nicht auf dem eigentlichen Messegelände. Der Messeturm hat 63 Stockwerke und beinhaltet bis zu 139 Arbeitsplätze pro Stockwerk. Die Mietfläche beträgt insgesamt 61.700 m2 bei 1.200 m2 je Stockwerk. Als modernes Bürohaus ist hier von Seiten der Architektur eine gelungene Verbindung festzustellen. Äußere Formvollendung und einzigartig gestaltete Bürowelten vermitteln eine Harmonie, die auch den Erfordernissen an eine moderne Gestaltung von Bürohochhäusern gerecht wird.

Besuchertipp 7: Frankfurt aus der Perspektive des Wassers

Eine Fahrt nach Frankfurt am Main sollte auf jeden Fall auch eine Bootsfahrt auf dem Main beinhalten. Der Anblick vom Wasser auf die Mainmetropole vermittelt dem Besucher unvergessliche Eindrücke, denn die Perspektive vom Wasser lässt Frankfurt von einer ganz besonders schönen Seite erscheinen. Mit der Schifffahrt an sich ist schon eine entspannte Atmosphäre verbunden, die jeder Besucher bestimmt in einer guten Erinnerung behalten wird. Die historischen Sehenswürdigkeiten und ihre urbane Architektur vom Wasser aus zu beobachten wird zu einem unvergesslichen Erlebnis. Außerdem besteht für Touristen die Möglichkeit an Sightseeing-Touren, die von Bootsführern angeboten werden, teilzunehmen. Ziele dieser besonderen Angebote sind meist auch unbekannte Orte wie Industrie- und Hafenanlagen.

Besuchertipp 8: Zeit der Muse im historischen Palmengarten

Im Frankfurter Palmengarten kann man Gewächse aus allen Erdteilen bestaunen, die dort ein wahres Pfanzenparadies darstellen. Besucher des Palmengartens finden hier eine faszinierende Vielfalt aus der Welt der Botanik vor und können diese, ohne weite Reisen unternehmen zu müssen, bestaunen. Das Palmenhaus beherbergt eine große Anzahl von exotischen Palmen, Farnen und Riesenstauden. Das Tropicarium stellt eine weitere Attraktion der Pflanzenwelt dar und bildet Tropenlandschaften, wie Savanne, Nebelwüste und Monsunregenwald naturgetreu dar.

Palmengarten Frankfurt am Main

© pure-life-pictures / Fotolia.com

Aber auch die Pflanzenwelt aus gemäßigten und kühleren Gebieten der südlichen Halbkugel hat im Subantarktishaus durch klimatische Nachempfindung eine künstliche Beheimatung gefunden.

Besuchertipp 9: Ebbelwoi als hessisches Nationalgetränk

Im Frankfurter Raum, in Süd- und Mittelhessen und im Unterfränkischen nennt man den Apfelwein auch noch „Ebbelwoi“, „Äbbelwoi“, Ebbelwei“ oder auch „Stöffche“. Als eine geschützte geographische Angabe geht es beim „Hessischen Apfelwein“ nicht um eine Traditionsbezeichnung. Er beinhaltet vielmehr einen Kunstnamen, dessen Einführung auf die 1980er Jahre zurückzuführen ist. Großkeltereien hatten damals diesen Kunstnamen zu Werbezwecken eingeführt. Die Herstellung des Apfelweines erfolgt mit einer Mischung verschiedener säurehaltiger Äpfel, die gekeltert und zu Fruchtwein vergoren werden. Dieser Apfelwein hat nach der Herstellung einen Alkoholgehalt von 5 bis 7 Vol.-%.

Besuchertipp 10: Kleine Stärkung mit der Frankfurter Grünen Soße

Nach einem ausgiebigen Besuchsprogramm und nach Bewunderung von vielen Sehenswürdigkeiten ist es nur ein natürliches Bedürfnis auch etwas für das leibliche Wohl zu tun. Hierzu bietet sich eine kräftige Mahlzeit mit einer Original Frankfurter Grünen Soße an. Frische Pellkartoffeln und hartgekochte Eier mit dieser Grünen Soße als Beilage sind eine Delikatesse für den Feinschmecker. Die Zubereitung dieser Grünen Soße geschieht mit krausem Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch, Kresse, Kerbel, Pimpinelle, zwei gekochte Eier und 500 Gramm saurer Sahne, Schmand oder Creme Fraiche und Dickmilch. Diese Zutaten werden je nach Geschmack gemischt.

Abschließende Bemerkungen

Das moderne Frankfurt am Main ist eine weltoffene Stadt mit einer wechselvollen Geschichte und vielen Sehenswürdigkeiten. Durch seinen Flughafen, der weltweit eines der bedeutendsten Luftfahrtdrehkreuze dastellt, erreicht die Mainmetropole mit 2,1 Millionen Tonnen Luftfracht unter allen europäischen Flughäfen das größte Frachtaufkommen. Im weltweiten Vergleich steht der Flughafen Frankfurt damit, was das Frachtaufkommen betrifft, an achter Stelle.

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