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10 Tipps zum Intervallfasten




10 Tipps zum Intervallfasten

Fasten, Gewicht halten, abnehmen – das Thema rund um Essen und Gewichtsreduktion ist nur allzu bekannt. Viele sind mit ihrem Gewicht nicht zufrieden und möchten dieses reduzieren. Es gibt einige Diäten, in denen Kalorien gezählt werden oder sogar gar nichts gegessen werden darf, doch dies führt meist einen Jo-Jo-Effekt mit sich. Das bedeutet, dass am Ende der Diät mehr Kilo auf der Waage sind als zuvor. Das liegt daran, dass der Körper auf Sparflamme geht wenn nichts gegessen wird und sich das Fett direkt und schneller ansetzt, wenn das Fasten zu Ende ist. Eine Möglichkeit diesen Jo-Jo-Effekt zu verhindern und effektiv abzunehmen ist das Intervallfasten. Im nachfolgenden gibt es 10 Tipps, die zeigen, wie man Intervallfasten anfängt und wie man es schafft durchzuhalten.

Intervallfasten

© Rudie / Fotolia.com

Tipp 1: Den Entschluss fassen, etwas zu ändern

Manchmal weiß man, dass sich etwas ändern muss, aber es wird immer wieder hinausgeschoben. Wenn es dann klick macht, ist der Moment gekommen, dies auch durchzuführen. Wenn das eigene Körperbild verändert werden soll stellt sich die Frage, ob eine Diät sinnvoll wäre. Beim Intervallfasten handelt es sich nicht um eine Diät im klassischen Sinn, denn es wird nicht bestimmt was, sondern wann gegessen wird. Das braucht anfangs Durchhaltevermögen, doch mit der Zeit gewöhnt man sich an die neue Ernährungsform und schnell wird der Augenblick kommen, in dem man nicht nur Gewicht verliert, sondern sich auch gänzlich besser fühlt.

Tipp 2: Aus den verschiedenen Möglichkeiten des Intervallfastens wählen

Es gibt verschiedene Modelle des Intervallfastens: 16:8, 5:2, 6:1 und 10in2.

– Bei der ersten Möglichkeit, 16:8, wird an 8 Stunden des Tages gegessen und 16 Stunden wird gefastet. Ein Beispiel dafür wäre von 9 Uhr morgens bis 17 Uhr abends essen und ab 17 Uhr bis 9 Uhr nichts mehr.
– Bei der 5:2 Variante wird an 5 Tagen in der Woche normal gegessen und an 2 Tagen senkt sich die Kalorienzufuhr bei Frauen auf 500 kcal und bei Männern auf 600 kcal.
– 6:1 ist eine abgeschwächte Form von 5:2, denn hier wird 6 Tage normal gegessen und 1 Tag gefastet.
– Die extremste Art des Intervallfastens ist die 10in2 Option, denn bei dieser Option wird alle 2 Tage gefastet, an den anderen Tagen wird normal gegessen.

Welche der angeführten Methoden gewählt wird bleibt jedem selbst überlassen; mit welcher Methode man sich am wohlsten fühlt oder welche am Ansprechendesten wirkt wird ausgewählt und durchgeführt.

Tipp 3: Motivation ist gefragt

Wenn erst einmal die Methode ausgewählt wurde die zu einem passt ist anfangs eine Sache am wichtigsten: die Motivation. Es ist eine Umstellung, die normalen Essgewohnheiten hinter sich zu lassen und etwas neues ausprobieren. Deshalb ist es von Vorteil, sich auf die guten Sachen zu konzentrieren. Es muss nicht zwingend darauf geachtet werden was gegessen wird, es muss lediglich die Zeit eingehalten werden in der es erlaubt ist. Somit lernt man vielleicht auch wieder das Essen mehr zu schätzen und freut sich richtig darauf, wenn wieder Zeit ist, eine Mahlzeit zu sich nehmen zu können.

Tipp 4: Dran bleiben

Ist die Motivation erst einmal gefunden ist es natürlich ungewohnt und vielleicht reagiert man gereizt, weil der Hunger da ist, aber nicht gestillt werden darf. Die ersten Tage sind immer schwer, doch schon bald wird sich das Intervallfasten positiv auf dich und dein Leben auswirken. Auch wenn anfangs vielleicht gedacht wird, dass es nichts bringt, sollte doch versucht werden durchzuhalten. Der Gedanke, dass das Zielgewicht bald erreicht sein wird und dass nur ein paar Stunden vergehen, in denen nichts gegessen werden darf bis es wieder erlaubt ist, ist eine motivierende Tatsache, die bei normalen Diäten nicht gegeben ist.

du schaffst das

© stockphoto-graf / Fotolia.com

Tipp 5: Was darf gegessen werden?

In der Zeitperiode in der Essen zu sich genommen werden darf ist es erlaubt alles zu essen, was man möchte. Die Kalorienzufuhr sollte allerdings nicht extrem hoch sein und es wird weiterhin eine gesunde Ernährung empfohlen. Mit Obst, Gemüse und mageren Eiweißquellen ist es in jedem Fall Gewiss, seinem Körper etwas Gutes zu tun.

Tipp 6: Was darf getrunken werden?

Da der Körper beim Intervallfasten zu einer bestimmten Zeit keine Nahrung bekommt ist es wichtig, viel zu trinken. Ein Erwachsener braucht am Tag 2 – 3 Liter Wasser und gerade wenn man versucht abzunehmen ist es noch wichtiger, darauf zu achten diese Menge zu sich zu nehmen. Wasser ist ideal, ungesüßter Tee ist auch in Ordnung. Natürlich gibt es viele Personen, die morgens einen Kaffee brauchen um wach zu werden und der ist beim Intervallfasten auch erlaubt. Auf kalorienhaltige Getränke sollte gänzlich verzichtet werden.

Wasser trinken

© Antonioguillem / Fotolia.com

Tipp 7: Gesundheitliche Vorteile

Studien zeigen, dass unsere Vorfahren vor vielen, vielen Jahren tagsüber lange auf Essenssuche waren und sie nur einmal am Tag gegessen haben. In der heutigen Zeit ist es normal, dass zu jedem Zeitpunkt des Tages Nahrung aufgenommen werden kann und manchmal wird dies nicht aus Hunger, sondern auch aus Langeweile gemacht. Der menschliche Körper ist aber dafür gemacht, auch eine Zeitlang ohne Essen auszukommen und deshalb führt Intervallfasten dazu, überschüssige Pfunde loszuwerden. Es wurde nachgewiesen, dass chronische Krankheiten seltener auftreten oder schwächer werden, wenn das Intervallfasten gestartet und konsequent ausgeführt wird. Außerdem schläft man besser und fühlt sich wohler.

Tipp 8: Was passiert beim Intervallfasten mit dem Körper?

Fasten beeinflusst den Stoffwechsel. Wenn zu jedem Zeitpunkt des Tages Essen zu sich genommen wird, wird die Energie aus Kohlenhydraten gewonnen, die in Zucker umgewandelt werden. Wird gefastet ist der Körper dazu gezwungen die Energie aus vorhandenen Fettreserven zu erhalten. Das bedeutet, dass in den Phasen, in denen nicht gegessen wird, der Körper auf die bereits bestehenden Fettreserven zurückgreift und nicht auf die erst vor kurzem aufgenommene Nahrungsmittel.

Tipp 9: Muss Sport gemacht werden?

Oftmals wird eine Diät auch mit Sport in Verbindung gebracht. Weniges, gesundes Essen und viel Sport sind der Schlüssel zur Gewichtsabnahme. Beim Intervallfasten ist dies nicht der Fall. Natürlich ist es immer gut, Sport zu machen, doch ist es bei dieser Art des Fastens nicht notwendig. Es ist nur wichtig, dass in der Zeit, in der nicht gegessen werden darf auch wirklich nichts gegessen wird. Wenn man sich dennoch dafür entscheidet sich sportlich zu betätigen dann ist es sinnvoll, dies in der Zeit zu tun in der man Nahrung zu sich nehmen darf, da man idealerweise vor dem Sport Kohlenhydrate zu sich nimmt und nach dem Sport Eiweiß.

Beim Sport schwitzen

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Tipp 10: Wie lange dauert das Intervallfasten?

Sind erst einmal einige Tage des Intervallfastens vergangen stellt sich die Frage, wie lange die neue Essenseinstellung beibehalten werden möchte. Natürlich kann man aufhören, wenn das Zielgewicht erreicht ist, das man sich gewünscht hat. Aber auch auf lange Sicht ist es eine gute Möglichkeit das Gewicht zu halten. Wenn man sich besser fühlt und zum Beispiel besser schläft, weil abends nicht mehr so viel gegessen wird, steht der Entscheidung nichts im Weg, diese Essensgewohnheit so lange weiter zu machen wie man sich selber damit wohlfühlt.

Fazit: Das Intervallfasten ist eine andere Art von Diät, in der es erlaubt ist zu essen was man möchte, aber nur in einem gewissen Zeitraum. Welche Methode ausgewählt wird ist jedem selber überlassen; man muss sich damit wohlfühlen. Wichtig ist, dass man durchhält und sich mit der neuen Ernährungsweise auseinandersetzt und sich daran gewöhnt. Es sollte viel getrunken werden, aber lediglich Wasser oder ungesüßten Tee. Das Intervallfasten bringt einige gesundheitliche Vorteile mit sich und man fühlt sich besser. Am besten probiert man es einfach aus und schaut, ob das Intervallfasten so vielversprechend ist, wie es klingt.

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