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10 Tipps Wiesbaden



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10 Tipps Wiesbaden

Die Landeshauptstadt Hessens bietet Erholungssuchenden ein vielseitiges Freizeitprogramm. Die facettenreiche Stadt bietet neben 26 Thermalquellen auch ein spannendes kulturelles Angebot, eine besondere Architektur mit vielen historischen Bauwerken und gro√üz√ľgige Gr√ľnanlagen, die zur aktiven Erholung in der Natur einladen.

Wiesbaden, Schlossplatz. Links der Hessische Landtag, rehts das Neue Rathaus. Februar 2017

© Branko Srot / Fotolia.com

Kaiser-Friedrich-Therme

Wenn sie auf der Suche nach Badeluxus mitten in der Kurstadt sind, kommen Sie in der Kaiser-Friedrich-Therme voll auf ihre Kosten. Das historische Geb√§ude wurde im Jahr 1913 er√∂ffnet. Die Anlage zeichnet sich durch ihre stilvolle Architektur aus, die an antike Zeiten erinnert, zahlreiche Malereien zieren das Geb√§udeinnere. Verschiedene Saunaarten stehen Ihnen hier zur Verf√ľgung. Eine finnische Sauna, ein Dampfsteinbad, ein russisches Dampfbad sowie ein Tepidarium, ein Sudatorium und ein Sanarium. Inmitten der Therme finden Sie die Quellenbar – hier sorgt eine Auswahl an Kaffeegetr√§nken, S√§ften und leichten Snacks f√ľr die leckere Erfrischung nach dem Saunabesuch.

Das Thermalwasser ist sowohl √§u√üerlich als auch innerlich f√ľr seine heilenden Eigenschaften bekannt. Es regt den Stoffwechsel und die Verdauung an, unter anderem werden Gicht, Asthma, St√∂rungen des vegetativen Nervensystems und R√ľckenschmerzen schonend gelindert. Die Therme bietet eine Vielzahl an Massagebehandlungen (zum Beispiel Aromamassage, Hot-Stone-Massage), Soft-Pack-Anwendungen und weitere kosmetische Angebote, die Sie nach vorheriger telefonischen Absprache bestellen k√∂nnen.

Restaurant Ente Wiesbaden

Ente ist der Inbegriff eines Gourmet-Restaurants. Sie k√∂nnen sowohl das tagesaktuelle ENTE-Men√ľ w√§hlen als auch Ihre Lieblingsspeisen √† la carte bestellen. Seit 1980 ist das Restaurant ununterbrochen ber√ľhmter Tr√§ger eines Michelin-Sterns. Die K√ľche bietet eine feine Auswahl aus Gerichten der traditionellen europ√§ischen K√ľche, die dennoch modern interpretiert werden. Lokale und saisonale Zutaten sorgen f√ľr eine ausgewogene Abwechslung. Die Spezialit√§t aus der Gourmetk√ľche macht dem Namen des Restaurants Ehre – diese besteht aus Ente, die in zwei G√§ngen serviert wird. Das Restaurant ist auch f√ľr seine erlesene Weinkarte bekannt. Etwa 800 Weinsorten beherbergt der Weinkeller von ENTE. Lassen Sie sich bei Ihrer Wahl umfassend und kompetent von der Sommeli√®re beraten. Das noble Restaurant befindet sich in zentraler Lage in unmittelbarer N√§he des Wiesbadener Kurhauses.

Das Kurhaus Wiesbaden

Das Kurhaus Wiesbaden geh√∂rt zu den Wahrzeichen der Stadt. Die Er√∂ffnung dieses wichtigen und das Stadtbild pr√§genden Bauwerks datiert aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Das Kurhaus ist ein architektonisches Beispiel f√ľr Neoklassizismus mit Jugendstilmotiven. Zahlreiche Veranstaltungen finden hier Platz, so dass das Geb√§ude als gesellschaftliches und kulturelles Zentrum der Stadt gilt. Zum Beispiel der Ball des Weines, Freiluftkonzerte vor dem Hauptgeb√§ude, Konzerte im gr√∂√üeren Friedrich-von-Thiersch-Saal und dem kleineren Christian-Zais-Saal. Auf dem Gel√§nde vor den Kurhaus traten bereits unter anderem Bryan Adams, Pl√°cido Domingo,Sting, Nelly Furtado, Lionel Richie, ¬†Elton John, Eric Clapton und Herbert Gr√∂nemeyer auf.

Kaiser Wilhelm II. hat seinerzeit den Bau gef√∂rdert und bezeichnete das Bauwerk nach dessen Vollendung im Jahre 1907 w√§hrend eines Besuchs in Wiesbaden als ‚Äúdas sch√∂nste Kurhaus der Welt‚ÄĚ. Das Kurhaus wurde der griechischen G√∂ttin der Gesundheit Hygieia geweiht. Seit 1949 ist hier die Spielbank Wiesbaden untergebracht. Im Kurhausfoyer k√∂nnen die Mosaikmedaillons mit Motiven aus der griechischen Mythologie besichtigt werden..

Das Kurhaus befindet sich im Wiesbadener Kureck am Ende der Wilhelmstra√üe, einem f√ľr die Stadt repr√§sentativen Boulevard, auf dem j√§hrlich am zweiten Juni-Wochenende das Wilhelmstra√üenfest stattfindet.

Wiesbaden, Kurhaus am Abend.

© Branko Srot / Fotolia.com

Der Neroberg

Die 245 Meter hohe Anhöhe ist vor allem im Sommer eines der beliebtesten Ausflugziele Wiesbadens. Hier gedeiht auch der Neroberger Wein. Den höchsten Punkt erreichen Sie entweder zu Fuß oder auch mit der Nerobergbahn. Sie wurde bereits im Jahr 1888 in Betrieb genommen und stellt ein technisches Kulturerbe dar. In knapp vier Minuten gelangen Sie damit zur Spitze. Die Fahrt ist besonders bei Kindern sehr beliebt.

Neben der herrlichen Panorama warten auf dem Neroberg auch weitere Erlebnisse auf Sie! Von Mai bis September √∂ffnet eines der sch√∂nsten Freiluftb√§der Deutschlands, das Opelbad, seine Pforten. Gelegen zwischen Rebbergen und einem √ľppigen Wald, das Opelbad l√§dt an sonnigen Sommertagen zu einem unvergesslichen Badeerlebnis. Das Freiluftbad ist im Bauhausstil gehalten und bietet angenehme Wassertemperaturen von mindestens 24 Grad. Moderne Solaranlagen sorgen daf√ľr, dass die Wassertemperatur konstant bleibt.

Auf dem Neroberg finden Sie auch die Russische Kirche, die auch als ‚ÄúGriechische Kapelle‚ÄĚ bekannt ist und Mitte des 19. Jahrhunderts von Adolf von Nassau erbaut wurde. Auf jeder der f√ľnf Kircht√ľrme des russisch-orthodoxen Bauwerkes thront jeweils ein goldene Kuppel. In unmittelbarer N√§he befindet sich ein weiteres Kulturdenkmal – der russische Friedhof, der im Jahre 1856 eingeweiht wurde.

Auch auf dem Neroberg außerdem ist der Hochseilgarten zu finden Рeiner der schönsten Kletterwälder Deutschlands.

Gastronomie auf dem Neroberg

Ebenfalls auf Wiesbadens h√∂chster Anh√∂he, dem Neroberg, ist das Restaurant Wagner zu finden. Es ist auch als das Opelbad-Restaurant bekannt, da es im aufwendig restaurierten Opelbad-Geb√§ude angesiedelt ist. Trotzdem kann das Restaurant zu jeder Zeit besucht werden. Eine schicke und edle Ausstattung zeichnen das Opelbad-Restaurant aus und es aufgrund seiner Lage √ľber den D√§chern der Stadt eine fantastische Aussicht auf Wiesbaden. Die K√ľche ist traditionell, die Preise sind dennoch nicht zu hoch. Das Restaurant ist mit seinem Drei-Lilien-Saal auch eine beliebtes Objekt f√ľr Feierlichkeiten wie Hochzeiten, Empf√§nge, Geburtstage und vieles mehr.

Wenn es etwas schneller gehen sollte, bietet sich auch der Biergarten ‚ÄúDer Turm‚ÄĚ als Ausflugslokal an. Hier kann man bei einem Glas Wein der einem Kaffee entspannen, eine warme K√ľche hat der Turm ebenfalls.

Museum Wiesbaden

Das gr√∂√üte Museum der Stadt ist gleichzeitig auch Hessisches Landesmuseum. Das Museumsgeb√§ude entstand in Zwanziger Jahre des XX. Jahrhunderts. Im Museum Wiesbaden k√∂nnen Exponate Alter Meister sowie Kunst der Klassischen Moderne und zeitgen√∂ssische Kunst besichtigt werden. Des Weiteren steht hier auch eine breit gef√§cherte Naturhistorische Sammlung zur Verf√ľgung mit Material aus aller Welt. Die Sammlung umfasst circa eine Million Einzelobjekte aus den Themenbereichen Geologie und Mineralogie, Erdgeschichte, Botanik, V√∂lkerkunde, Wirbeltiere sowie Wirbellose. Auch eine umfassende Fach- und Pr√§senzbibliothek steht Interessierten zur Verf√ľgung. Im ersten und zweiten Erdgeschoss sind mehrere spannende Dauerausstellungen beheimatet. Auf 800 Quadratmeter pr√§sentiert die Abteilung Naturhistorische Sammlung durchgehend auch Sonderausstellung mitunter aus den Bereichen Erd- und Naturgeschichte, √Ėkologie und V√∂lkerkunde, Geologie und Wissenschaftsgeschichte. Die Sammlung Nassauischer Altert√ľmer, die auch im Museum Wiesbaden zu besichtigen ist, geh√∂rt zu den gr√∂√üten Historiensammlungen Hessens. Sie umfasst sakrale Skulpturen, Zeugnisse aus der Stadtgeschichte Wiesbadens, eine √ľppige Sammlung r√∂mischer Gegenst√§nde und Exponate des fr√ľhen Mittelalters sowie Steindenkm√§ler aus r√∂mischer Zeit, die in einer eigenen R√∂mersammlung pr√§sentiert werden.

Hessisches Staatstheater

Der Bau des Staatstheaters wurde von Kaiser Wilhelm II. gef√∂rdert und 1984 wurde das neobarocke Bauwerk nach nur 22 Monate Bauzeit er√∂ffnet. Das Hessische Staatstheater Wiesbaden verf√ľgt √ľber vier B√ľhnen. Da alle B√ľhnen parallel bespielt werden k√∂nnen finden im Theater mehrere Vorstellungen pro Tag statt. Das Angebot ist sehr breit gef√§chert und es werden sowohl Theaterst√ľcke als auch Opern- und Ballettst√ľcke inszeniert.

Jedes Jahr im Mai finden im Hessischen Staatstheater die Internationalen Maifestspiele statt. Auch das Biennale Wiesbaden wird dort alle zwei Jahre veranstaltet.

Marktkirche

Die Wiesbadener Innenstadt hat weitaus weniger Zerst√∂rung im Zweiten Weltkrieg erlitten als es bei vieler anderen Landeshauptst√§dten der Fall war. Die wichtigsten Bauwerke und Stra√üenz√ľge, die vor dem Krieg das Stadtbild gepr√§gt haben, sind auch heute erhalten. Eines davon ist die neugotische Marktkirche. Das Bauwerk wurde in den Sechziger Jahren originalgetreu restauriert und kann heute in seiner urspr√ľnglichen Gestalt besichtigt werden. Der Backsteinbau orientiert sich architektonisch an der Friedrichswerderschen Kirche in Berlin.

Wiesbaden

© CPN / Fotolia.com

Die Marktkirche ist heute noch das gr√∂√üte Bauwerk Wiesbadens. Das imposante Innere ist von Emporen umzogen, die Decke ist als Sternenhimmel ausgemalt, beeindruckende Glasmalereien an den Fenstern geben k√ľnstlerisch wichtige Szenen aus dem Neuen Testament wieder. Auch den Klang der gr√∂√üten Orgel im Bezirk Hessen und Nassau, auf der einmal Albert Schweitzer gespielt hat, k√∂nnen Sie hier genie√üen.

Tier- und Pflanzenpark Fasanerie

Im Nordwesten der Stadt befindet sich im einstigen Gehege f√ľr f√ľrstliche Jagden der heutige Tier- und Pflanzenpark Fasanerie. Der Tierpark hat seinen Ursprung in einer im Jahre 1750 gegr√ľndeten Fasanenzucht. Die Fasanerie wurde in ihrer heutigen Gestalt seit Mitte der XX. Jahrhunderts durchgehend wieder betrieben. Die 25 Hektar gro√üe Anlage wird von der Stadt betrieben und der Eintritt ist kostenlos. Die Anlage ist durchgehend von 9 bis 17 Uhr, im Sommer bis 18 Uhr ge√∂ffnet. Auf Wunsch k√∂nnen Sie dort Futter erhalten.

Hier k√∂nnen etwa 50 verschiedene Tierarten besichtigt und zu den Futterzeiten um 11 sowie um 15 Uhr gef√ľttert werden. Darunter Hirsche, B√§ren, W√∂lfe, Waschb√§ren, Goldfasane. Auch einer der dicksten Mammutb√§ume Deutschlands ist hier zu sehen sowie zahlreiche seltene und exotische Pflanzen. Besonders beliebt ist die Fasanerie bei Kindern, da es einen Streichelzoo gibt sowie diverse interessante Veranstaltungen, naturkundliche F√ľhrungen und eine Naturwerkstatt, in der Kinder spielerisch die Tier- und Naturwelt erkunden k√∂nnen.

Schloss Biebrich

Das Biebricher Schloss ist am Rheinufer des Wiesbadener Stadtteils Biebrich gelegen. Es ist eines der sch√∂nsten Barockschl√∂sser entlang des Rheins. Das Schloss diente bis in das Jahr 1841 als Hauptresidenz f√ľr die F√ľrsten und die Herz√∂ge von Nassau. Der Festsaal des Schlosses in der Rotunde mit seiner kreisrunden Kuppel ist nach dem Vorbild des Pantheons in Rom errichtet worden. Die Kuppel ist mit antiken G√∂tterfiguren bemalt. Das urspr√ľngliche Deckengem√§lde wurde nach einer Restaurierung im Jahr 1980 wieder freigelegt. Auf der Rotunde selbst thronen 16 Statuen antiker r√∂mischer G√∂tter. Der anliegende Schlosspark ist frei zug√§nglich. Dort k√∂nnen Sie ebenfalls die k√ľnstliche Ruine Mosburg besichtigen. Seit 1949 findet im Schloss j√§hrlich das internationale Reitturnier ‚ÄúWiesbadener Pfingstturnier‚ÄĚ statt. Der Schloss verf√ľgt ebenfalls √ľber einen Restaurant mit einer Terrasse und circa 100 Sitzpl√§tzen.

Die einmalige Architektur, die als beispielhaft f√ľr den Historismus gilt, das gro√üe gastronomische Angebot und die Vielzahl an Ausflugszielen und Erholungsm√∂glichkeiten machen den besonderen Charme Wiesbadens aus. Mit seiner Vielzahl an Freizeitm√∂glichkeiten hat Wiesbaden f√ľr Jung und Alt sowie zu jeder Jahreszeit seinen Besuchern jede Menge zu bieten.

Wiesbaden, Schloss Biebrich Panorama

© pure-life-pictures / Fotolia.com

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