10 Tipps Magdeburg



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10 Tipps für Magdeburg

Magdeburg ist eine Stadt, über die nicht besonders viele Menschen eine Menge wissen. Dabei liegt die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts direkt an der Elbe und blickt auf eine bewegte Geschichte von über 1200 Jahren zurück. Doch nicht nur die Vergangenheit birgt Geheimnisse in der Stadt mit dem vielen Grün, auch Gegenwart und Zukunft können für die ein oder andere Überraschung sorgen. Über 18.000 Studenten und ein reichhaltiges kulturelles Angebot tragen dazu bei. Zehn Tipps, die man unbedingt beachten sollte, wenn man Magdeburg besuchen möchte, gibt es hier.

Magdeburger Dom

© ArTo / Fotolia.com

Tipp 1: Zu Fuß geht hier einiges

Magdeburg hat einen ziemlich kompakten Stadtkern. Wer gerne zu Fuß unterwegs ist, der ist hier genau an der richtigen Adresse. Hauptbahnhof, Kloster, Dom, kulturhistorisches Museum und Elbufer lassen sich allesamt mit einem gemütlichen Spaziergang durch die historische Altstadt besuchen und entdecken. Doch auf diesem Fußweg gibt es nicht nur historische Bauwerke und das herrliche Elbufer zu bestaunen. Auch die Moderne kann hier begutachtet werden. Denn die Grüne Zitadelle, welche vom berühmten Architekten Hundertwasser entworfen wurde, liegt gleich in nächster Nähe zum Domplatz. Eine Stadtrundfahrt oder eine Schifffahrt auf der Elbe sind zwar auch spannende Aktivitäten, aber für einen ersten Überblick genügen die eigenen zwei Füße völlig.

hundertwasserhaus in Magdeburg

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Tipp 2: Auf ins tierische Vergnügen

Für Tierfreunde gibt es in Magdeburg gleich mehrere lohnenswerte Attraktionen: Da wäre natürlich zuallererst der Zoologische Garten Magdeburg, der mit 1400 Tieren und 191 Arten eine ganze Menge zu bieten hat. Wer mit seinen Kindern in den Zoo möchte hat außerdem besonders Glück: Bis ins Alter von 15 Jahren hinein zahlt man für den Magdeburger Zoo keinen Eintritt.

Kleiner und ruhiger geht es im Schmetterlingshaus auf dem Großen Cracauer Anger zu. Dieses Schmetterlingshaus überzeugt nicht nur mit zahllosen Varianten der namensgebenden Tiere, sondern auch mit besonderer Architektur und interessanten Ausstellungen. Wer dann immer noch nicht genug hat, der kann bei einem Spaziergang durch den Elbauenpark auch noch typischen deutschen Wildtierarten begegnen und dabei die frische Luft genießen.

Tipp 3: Kiek doch mal vom Köken

Bei Lesen dieses Tipps mussten sich bestimmt einige die Augen reiben: Was soll denn das bitte bedeuten? Ganz einfach: Der Kiek in den Köken ist ein Wachturm aus der altertümlichen Stadtbefestigung Magdeburgs. Bereits im Jahr 1431 wurde der Turm errichtet und im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut und zweckentfremdet. Heute lohnt zwar hin und wieder noch ein Blick hinein in den Köken (auf Grund von gelegentlichen Ausstellungen), aber vor allem lohnt sich ein Blick hinaus von der obersten Plattform des Turms. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick über das Schleinufer.

Tipp 4: Studenten sorgen für Unterhaltung

Als Studentenstädte sind in Deutschland eher andere Namen bekannt, wie beispielsweise Heidelberg oder Münster. Aber Magdeburg holt auf und das mit schnellen Schritten. Bereits über 18.000 Studenten hat es hierher verschlagen und sie sorgen nicht nur für einen höheren Anteil an Akademikern in der Stadt, sondern auch für ein bunteres Kulturprogramm und natürlich ein lebendigeres Nachtleben. Besonders der Hasselbachplatz hat es den Studenten angetan. Hier finden sich gleich mehrere der beliebtesten Bars und Cafes. Durch die hohe Anzahl an Kneipen, Clubs und Gaststätten wird der Hasselbachplatz auch als Magdeburger Kiez bezeichnet. Wer auch mal eine etwas rauere Atmosphäre verkraften kann und den zentralen Platz von Magdeburgs Nachtleben erleben möchte, der ist hier an der richtigen Adresse. Durch die relativ große Uni, findet sich aber auch fast immer eine interessante Lesung, ein Theaterstück oder ein Konzert, bei dem man es etwas ruhiger angehen lassen kann.

Tipp 5: Grüner wird es (fast) nicht

Schon gewusst? Magdeburg ist die zweitgrünste Großstadt Deutschlands! Im deutschlandweiten Ranking muss sich die historische Stadt an der Elbe nur der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover geschlagen geben. Ganze 10 Prozent der Stadt sind Grünfläche. Dazu gehören viele kleinere Parks und Wiesen und auch einige Fläche am malerischen Elbufer. Das größte Highlights für alle Freunde von frischer Luft und grünen Wiesen ist der Rotehornpark. Ganze 200 Hektar umfasst der Park und das mitten auf einer Insel direkt in der Nähe des Stadtzentrums. Wer nicht zu Fuß über eine der Brücken zum Park gehen möchte, kann ihn auch per Straßenbahn, Auto oder Fähre erreichen. Dort angekommen laden zahlreiche Wiesen zum entspannen ein und malerische Kulissen wie der Marientempel am Adolf-Mittag-See sorgen für märchenhafte Atmosphäre. Auch die Stadthalle und ein Museumsschiff sind auf der Insel zu finden. Bei Hochwasser sollte man den Rotehornpark allerdings eher meiden, dann wird er nämlich regelmäßig überschwemmt (zuletzt im Jahr 2013).

Panoram der Elbe in Magdeburg

© neurobite / Fotolia.com

Tipp 6: Beim Fußball ist die Hölle los

Beim 1. FC Magdeburg wird Tradition noch groß geschrieben. Der Kultclub in den Farben Blau und Weiß ist zwar meistens nicht in den obersten deutschen Fußballligen zu Hause, aber er versammelt Woche für Woche eine treue und unheimlich enthusiastische Fanschar in seiner MDCC-Arena. Da kann es in und um das Stadion schon mal ziemlich laut und bunt zugehen. Keine Sorge: Die Arena liegt etwas über zwei Kilometer von der Altstadt entfernt auf der anderen Seite der Elbe und auch als Otto-Normal-Verbraucher kann man hier ein schönes Spiel erleben, doch in der Stadt macht sich natürlich bemerkbar ob nun der 1. FC grade spielt oder nicht. Schließlich finden in der Magdeburger Arena etwas über 25.000 Zuschauer platz.Wer es etwas ruhiger mag, der bekommt beim Magdeburger SC erstklassigen Handball geboten.

Tipp 7: Der Sommer ist Festival Zeit

Eine Stadt mit so viel Grün wie Magdeburg bietet natürlich im Sommer auch eine Vielzahl von kleinen und großen Open Air Konzerten an, die die Herzen aller Musikliebhaber höher schlagen lassen. Neben spontaneren und kleineren Aufführungen wie beispielsweise durch Studenten der Magdeburger Universität ist der Elbauenpark im Sommer der Schauplatz eines mehrtägigen und verhätnismäßig großen Musikevents: Hier findet im Juni das Love Music Festival statt. Dort gibt es nicht nur mehrere Tage lang Musik, sondern auch die Möglichkeit zum Campen direkt im Elbauenpark und damit in unmittelbarer Nähe zur Stadt. Das macht das Love Music Festival zu einem besonderen Erlebnis. Dazu tragen natürlich auch die namhaften Bands bei, die zumeist Größen aus der deutschen Pop- und Elektroszene sind. Darunter befanden sich in den letzten Jahren unter anderem Marc Forster und Jennifer Rostock, aber auch Hip-Hop Stars wie Kollegah oder 187 Strassenbande.

Tipp 8: Jahrtausende in einem Turm

Der Elbauenpark ist eine weitere der vielen Grünflächen, die Magdeburg so einzigartig machen. Doch dieser Park ist mehr als eine bloße Wiese. Anlässlich der Bundesgartenschau wurde hier Ende der 90er Jahre ein Natur- und Freizeitpark errichtet. Hier gibt es eine Menge zu entdecken: Die wunderschönen Parkanlagen, das Schmetterlingshaus, eine Sommerrodelbahn und der Jahrtausendturm. Dieser Turm ist wirklich ein einzigartiges Stück Architektur! Mit einer Höhe von 60 Metern beherbergt er zahlreiche Ausstellungsflächen auf sechs verschiedenen Ebenen. Hier werden die gesamten technischen Errungenschaften der letzten 6000 Jahre Menschheitsgeschichte beim Aufstieg durch den Turm erlebbar gemacht. Zahlreiche Exponate, Malereien und andere Ausstellungsstücke machen die Geschichte so hautnah erfahrbar.

Elbauenpark Millennium Tower in Magdeburg

© neurobite / Fotolia.com

Doch damit nicht genug: Der Jahrtausendturm ist auch von außen äußerst sehenswert. Seine Form erinnert an einen spitz zulaufenden Hut und er ist auf der ganzen Welt das größte Holzbauwerk seiner Art. Auch über die Außenwand führt eine geschwungene Treppe, von wo aus man einen guten Blick über den Park bekommt. Aber Achtung: Ein Ausflug in den Elbauenpark und den Jahrtausendturm lohnt sich besonders während der Sommersaison, weil dann sämtliche Attraktionen geöffnet sind.

Tipp 9: Schlemmen in besonderem Ambiente

Auch in Sachen Gastronomie hat Magdeburg so einiges zu bieten. Zahlreiche Restaurants, Kneipen und Cafes laden zum Verweilen ein und locken mit einem bunten Angebot aus regionaler und internationaler Küche. Das Restaurant „Die Kirche“ beispielsweise hält genau das, was sein Name verspricht, denn das Restaurant befindet sich tatsächlich in einem Gotteshaus. Hier kann entweder bei Kerzenlicht im Kirchenschiff die saisonale und frische Küche genossen werden oder aber es wird im Sommergarten eingekehrt, wenn es etwas wärmer ist. Auch das Cafe Alt-Magdeburg überzeugt mit besonderer Atmosphäre und liegt direkt im architektonisch besonders interessanten Hundertwasserhaus. Hier werden Tradition und Moderne geschickt verbunden, denn die moderne und ausgefallene Architektur des Bauwerkes trifft im Inneren des Cafes auf die klassische und edle Einrichtung der Gemäldestube. Auch das Kaffee- und Kuchenangebot des Cafe Alt-Magdeburg ist definitiv einen Blick wert. Ein völlig anderes, aber ebenso lohnenswertes gastronomisches Erlebnis bietet der Mückenwirt, ein waschechter Erlebnisbiergarten. Er überzeugt durch seine Lage direkt an der Elbe, die entspannte und gemütliche Atmosphäre und die rustikale und biergartentypische Auswahl an Speisen und Getränken. Genau der richtige Ort für einen lauen Sommerabend.

Tipp 10: Einfach überraschen lassen

Magdeburg ist viel interessanter als manch einer zunächst denken mag. Die malerische Lage direkt an der Elbe und die vielen Grünflächen machen die Stadt zum idealen Ausflugsziel, für alle die gerne an der frischen Luft sind. Aber auch die zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie der Dom oder der Jahrtausendturm sind einen Besuch wert und bieten auch Zuflucht, wenn das Wetter mal etwas schlechter sein sollte. Durch den extrem günstigen Nahverkehr und die kurzen Entfernungen, die auch zu Fuß bewerkstelligt werden können, kann man sich in Magdeburg wunderbar treiben und überraschen lassen. Hier gibt es eine Menge zu entdecken und mit diesen zehn Tipps, wissen Besucher auf jeden Fall, wo sie anfangen können.

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