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10 Tipps gegen Erkältung




Zehn Tipps bei einer Erkältung

Typische Symptome von Erkältungen sind, wenn der Hals zu kratzen beginnt und die Nase läuft. Eventuell sieht es auch mit der Körpertemperatur relativ hoch aus. Spätestens dann sollte man sich ins Bett begeben, um sich auszukurieren. Vorher sollte es allerdings abgeklärt werden, ob es sich um eine Grippe, einen grippalen Infekt oder tatsächlich um eine Erkältung handelt. Sehr viele Menschen glauben, dass sie die Grippe haben, wenn sie husten, schniefen und sich krank fühlen. In den meisten Fällen handelt es sich aber vielmehr um einen grippalen Infekt, bzw. um eine Erkältung. Die wirkliche Influenza, die echte Grippe also, ist in ihrem Verlauf viel schlimmer, manchmal kann sie auch lebensgefährlich ausarten. Durchschnittlich sterben bis zu 10 000 Menschen jährlich an der echten Grippe.

Frau mit Erkältung

© kristiana1992 / Fotolia.com

Was haben Grippe und Erkältung gemeinsam?

Viren sind einerseits für eine Erkältung, andererseits auch für eine Grippe der Auslöser. Es gibt aber unterschiedliche Viren. In einigen Bereichen ähneln sich auch die Symptome. Bei einem grippalen Infekt beispielsweise tritt Fieber genauso auf, auch eine laufende Nase ist typisch.

Was ist der Unterschied zwischen Grippe und Erkältungen?

Grundsätzlich kündigt sich ein grippaler Infekt oder eine Erkältung langsam an. Meist beginnt es mit:

• Halsschmerzen
• Schnupfen
• Husten

Normalerweise sind die Beschwerden bei einem grippalen Infekt oder bei einer Erkältung nach zwei oder drei Wochen vorüber. Ganz anders ist der Verlauf bei der Grippe, auch die Symptome sind stärker.

Bei der Grippe kommen Schüttelfrost und Gliederschmerzen dazu, das Fieberthermometer kann bis zu 40° steigen. Ist der Verlauf bei einer Grippe unkompliziert, kann diese bereits nach einer Woche vorüber sein. Sogar für einen Arzt ist es nur mithilfe eines Schnelltests möglich, die Grippe von Erkältungen zu unterscheiden. Die so genannten Sekundärinfektionen sind die große Gefahr bei einer echten Grippe. Dabei handelt es sich um folgende Infektionen:

• Lungenentzündung
• Herzmuskelentzündung
• Mittelohrentzündung

Besonders ältere Menschen, sowie auch Schwangere, chronisch Kranke und Kinder oder Leute mit einem geschwächten Immunsystem sind sehr gefährdet.

Antibiotika bei Erkältung?

Die typische Zeit für eine Erkältung ist meistens der Herbst und es bringt wenig, davor die Flucht zu ergreifen. Die Viren werden entweder im Supermarkt, im Bus oder in der Bahn, bzw. am Arbeitsplatz übertragen. Wenige Tropfen, die durch die Luft wirbeln reichen schon für eine Ansteckung. Erkältungen sollten ernst genommen werden. Das ist besonders dann der Fall, wenn daraus eine Grippe wird.

Es gilt zu vermeiden, unbedacht zu Antibiotika zugreifen, wenn die genaue Ursache für die Erkältung oder das Krankheitsgefühl nicht bekannt ist. Viele wissen nicht, dass Antibiotika ausschließlich nur gegen bakterielle Erkrankungen helfen. Damit ist beispielsweise eine zusätzliche Bronchitis zur Erkältung oder zur Grippe gemeint. Die Situation sollte deshalb unbedingt vom Arzt abgeklärt werden.

Antibiotika haben schlichtweg gegen Viren keine Chance. Gleichzeitig schwächen sie aber die Darmflora. Das eigene Immunsystem befindet sich aber genau dort. Es macht deshalb mehr Sinn, die eigenen Abwehrkräfte zu stärken oder diese zu unterstützen und eventuell Vitamine zuzuführen.

Chemische Superheilmittel

Grundsätzlich sollten viel versprechende chemische Superheilmittel oder andere Arzneimittel nicht als erstes verwendet werden, wenn man einen Anflug einer leichten Erkältungen verspürt, weil Regen oder kalter Wind dem Körper zu setzen. Bewährte Tipps, sowie auch die guten alten Hausmittel aus Großmutters Zeiten können gegen viele Erkältungsbeschwerden nützlich sein.

Wer hätte gedacht, dass es mehr als 200 unterschiedliche Erkältungsviren gibt, an denen jeder plötzlich erkranken kann. Jährlich kann es bis zu viermal zu einer Erkältung kommen, bei Kindern liegt der Durchschnitt höher. Diese müssen ihr Immunsystem erst ausreifen lassen, bzw. dieses trainieren. Wer möglichst schnell wieder fit in den Tag starten möchte und Erkältungen trotzen will, kann folgende zehn Tipps dagegen beherzigen.

1. Ein heißes Bad gegen die Erkältungen

Sobald sich Erkältungen anbahnen, eignet sich ein warmes Bad besonders gut als Tipp. Die maximale Temperatur des Badewassers sollte 39 °C betragen. Darin wird ca. 20 Minuten lang gebadet. Folgende Zusätze dürfen verwendet werden:

• Thymianöl
• Fichtennadelöl
• Eukalyptusöl
• andere ätherische Öle

Kinder oder Menschen mit Asthma, sowie allergiegefährdete Leute sollten solche ätherischen Zusätze nicht verwenden. Ganz besonders bei Menthol gilt es vorsichtig zu sein. Ansonsten werden eventuell die Atemwege gereizt. Im schlimmsten Fall kommt es zu einer lebensbedrohlichen Luftnot.

Badesalz mit Thymian

© Heike Rau / Fotolia.com

2. Erholung und Ruhe

Während Erkältungen ist der menschliche Körper damit beschäftigt, gegen die Krankheitserreger vorzugehen und diese zu bekämpfen. Dazu benötigt der Körper viel Energie und Kraft. Deshalb gilt folgende Faustregel bei Erkältungen:

• kein Stress
• genug Schlaf
• Entspannung
• kein Sport
• keinerlei körperliche Belastungen

3. Salzwasser und Salbeitee

Meistens geht eine Erkältung mit Halsschmerzen oder einem Kratzen im Hals, sowie auch Schluckbeschwerden einher. Gegen derartige Beschwerden hilft es, entweder mit Salzwasser oder mit Salbeitee zu gurgeln. Dabei kommt auf ein Glas warmes Wasser ein halber Teelöffel Salz und schon kann gegurgelt werden.

Zitronen-Ingwertee

© emmi / Fotolia.com

4. Genug Flüssigkeit einnehmen

Hollunderblütentee, Thymiantee, Kamillentee, Lindenblütentee und ähnliche wärmende Kräutertees sind bei Erkältungen sehr wohltuend. Dadurch wird dem Körper nicht nur Flüssigkeit zugeführt, sondern die Heißgetränke wirken entzündungshemmend und beruhigend, sowie auch wärmend zugleich. Bei Erkältungen setzt sich meistens Schleim in den Bronchien, den Nebenhöhlen, sowie in der Nase ab. Diesen kann man mit genug Flüssigkeit von innen her verflüssigen. So fällt es leichter, abzuhusten und die Nase zu putzen.

5. Gut lüften

Besonders sinnvoll ist es, zwischendurch regelmäßig zu lüften, damit die virenhaltige und verbrauchte Luft in den Wohnräumen gegen die frische Luft ausgetauscht werden kann. Es gilt allerdings, Durchzug zu vermeiden, während sich der Erkrankte im Raum befindet.

6. Gesunde Kost

Das Ziel ist es, sich möglichst ausgewogen und gesund zu ernähren, was auch während der Erkältung gilt. Der Körper braucht zum gesund werden, bzw. bleiben viele Vitamine und Mineralstoffe. Deshalb sollten Gemüse und frisches Obst am täglichen Speiseplan sein. Nikotin oder Alkohol sollte nicht konsumiert werden.

7. Bewährte Hausmittel

Bei einem Infekt gibt es gute und bewährte Hausmittel, die zur Gesundung beitragen. Dazu zählen:

• Hühnersuppe
• Zwiebelsaft
• Kartoffelwickel

8. Die Atemwege befeuchten

Zu einem ganz besonders wertvollen Tipp gehört das Inhalieren, damit die Atemwege befeuchtet werden. Der zähe Schleim wird dadurch verflüssigt. Der Wasserdampf darf gerne mit Kamille, Pfefferminze oder anderen Kräuterzusätzen versetzt werden. Dies beugt weiteren Entzündungen vor und es wirkt beruhigend. Zum Inhalieren wird eine Schüssel mit heißem Wasser benötigt. Wichtig ist, dass sich der Kopf nicht zu dicht über der Schüssel befindet. Anschließend wird alles mit einem Handtuch abgedeckt. Die Atmung sollte ruhig und tief erfolgen. Geatmet wird während des Inhalierens abwechselnd durch Nase und Mund.

Kranke Frau inhaliert über einer Schale

© von Lieres / Fotolia.com

9. Richtig schnäuzen

Die Nase sollte bei einem Schnupfen nicht ganz so heftig geputzt werden, ansonsten kann es sein, dass die Krankheitserreger in die Nasennebenhöhlen gelangen können und dort eine Entzündung hervorrufen. Wird die Nase geputzt so muss immer ein Nasenloch zugehalten werden. Wer auf Nummer sicher geht, wischt sich die Nase nur ab, anstatt sich zu schnäuzen.

10. Wärme hilft

Handelt es sich um Halsschmerzen, sollten entweder ein Schal oder ein Tuch um den Hals getragen werden, um diesen zu wärmen. Wenn die Füße kalt sind, hilft eine Wärmflasche. Dies gilt allerdings nicht bei Fieber. Bei kalten Füßen kommt es nämlich zu einer schlechteren Durchblutung des ganzen Körpers. Davon sind besonders die Schleimhäute der Atemwege betroffen. In der Folge haben es die Viren einfach, sich auszubreiten.

Fazit

Niemand mag es, wenn der Hals entzündet ist und die Nase läuft, während Kopfschmerzen sich breitmachen. Diese Symptome von Erkältungen sind weit gehend bekannt. Das Ziel ist es, es also gar nicht so weit kommen zu lassen. Dafür wird das Immunsystem am besten gut trainiert. Wer gar nicht erst erkrankt, hat es leichter. Eine Erkältung ist nämlich nur dann angenehm, wenn sie gar nicht erst ausbricht. Übrigens wird das Immunsystem durch ausreichend Vitamin C immer wieder gestärkt, was besonders empfehlenswert ist.
Damit sich der Körper besser auf die kalten Temperaturen einstellen kann, sollte man täglich an die frische Luft gehen. Um eine Ansteckung in der Öffentlichkeit zu vermeiden, sollte man Abstand halten. Wechselduschen mit kaltem und warmem Wasser wirken sehr belebend und aktivieren das menschliche Immunsystem ebenfalls. Die Immunabwehr wird durch Sport, sowie ausreichend Schlaf und Ruhe zusätzlich gestärkt. Trockene Heizungsluft sollte vermieden werden, zwischendurch heißt es also immer wieder gut lüften. Auch heiße Fußbäder oder regelmäßige Besuche in der Sauna sind sehr empfehlenswert, um das Immunsystem zu stärken. Täglich dürfen es zwischen 15 und 30 mg Zink als Nahrungsmittelzusatz sein, um gesund zu bleiben.

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