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10 Tipps gegen Einbrecher




10 Tipps gegen Einbrecher

Der richtige Schutz vor Einbrechern – wie Sie sich und ihr Zuhause schützen

Von der Arbeit oder aus dem Urlaub nach Hause kommen und das eigene Zuhause aufgebrochen und geplündert vorfinden – das ist, wovor so viele Menschen auf der Welt Angst haben. Das eigene Hab und Gut wurde durchsucht, man wurde bestohlen und seinem Lebensraum beschnitten.

In Deutschland werden pro Jahr ungefähr 120.000 Einbrüche verübt. Das macht 120.000 verängstigte oder verunsicherte Haushalte, die nie wieder in eine solche Situation kommen möchten. Ein Einbrecher dringt in die ganz persönliche Privatsphäre dieser Personen ein und nimmt ihnen neben materiellen Dinge auch ganz essentiell den Rückzugsraum weg. Oft bleibt nicht nur die Leere geliebter Dinge zurück, sondern auch die psychische Belastung, dass es erneut passieren könnte oder dass es da jemanden gab, der in den ganz persönlichen Lebensraum eingedrungen ist.

Doch wie schützt man sich eigentlich effektiv und vollumfänglich gegen Einbrecher? In diesem Artikel soll ein Überblick vermittelt werden, welche Maßnahmen Sie zum persönlichen Schutz Ihres Zuhauses ergreifen können und wie Sie in Zukunft vermeiden, dass jemand in Ihren Bezugsraum eindringt. Zu diesem Zweck geben wir Ihnen 10 Tipps an die Hand, die Ihr Heim sicherer machen und Sie mit einem besseren Gefühl schlafen lassen.

Einbrecher bei Nacht

© Paolese / Fotolia.com

1. Die elektronische Alarmanlage

Wer einmal das schreckliche Gefühl hatte, dass bei ihm eingebrochen wurde, der wird vermutlich nicht mehr auf eine Alarmanlage verzichten wollen. Diese elektronischen Frühwarnsysteme haben den großen Vorteil, dass sie Einbrecher mit starkem Lärm erschrecken und im besten Fall auch direkt abschrecken. Ein weiterer Vorteil ist sicher, dass der oftmals sehr schrille Ton nicht nur Sie alarmiert, sofern Sie zuhause sind, sondern eben auch die Nachbarn.

Manche Alarmanlagen sind heute sogar bereits so geschaltet, dass sie ein direktes Signal an die örtliche Polizeidienststelle entsenden und somit direkt die Beamten aktivieren.

Eine Alarmanlage kann Sie also sehr effektiv vor Einbrechern schützen, beziehungsweise verhindern, dass Kleinkriminelle in Ihr Zuhause einsteigen.

Großer Nachteil der Alarmanlagen ist allerdings, dass ein elektronisches System sehr teuer ist und aus diesem Grund nicht von jedem Haushalt installiert werden kann. Mitunter kann es aber auch schon sehr effektiv sein, wenn Sie sich eine Alarmanlagen-Attrappe zulegen, da auch diese Installation Eindringlinge effektiv abschrecken kann.

Aktivieren der Alarmanlage

© Marina Lohrbach / Fotolia.com

2. Alarmanlage Vierbeiner

Sofern Sie der Typ dafür sind, können Sie sich natürlich auch einen Hund anschaffen, der die Rolle der Alarmanlage übernimmt. Einbrecher sind oftmals überfordert, wenn sie einem kläffenden Vierbeiner entgegen stehen und wissen dann nicht, wie sie sich verhalten sollen. Viele Diebe haben tatsächlich Hemmungen davor, einem Tier Schaden zuzufügen, was ein weiterer Pluspunkt für den Hund ist.

Man sollte dann natürlich ein Tier, bzw. eine Rasse wählen, die nicht grundsätzlich freundlich zu jedem Menschen ist, sondern vielleicht einen Charakter besitzt, der eine gewisse Vorsicht erahnen lässt. Des Weiteren kann man mit seinem Hund ein bestimmtes Training absolvieren, damit er Fremden von Anfang an kritisch gegenübersteht.

Ein Hund ist natürlich nur dann eine gute Alternative, wenn Sie auch wirklich Zeit für das Tier haben und wenn Sie nicht gerade dann eine Sicherung Ihres Zuhauses benötigen, wenn Sie in den Urlaub fahren.

3. Luxusgüter richtig schützen – der Tresor

Ein Tresor für das eigene Zuhause ist in der Regel ebenfalls eine sehr teure Anschaffung, kann jedoch effektiv dabei unterstützen, seine wichtigsten Luxusgüter zu schützen. Ein eigener Panzerschrank macht es vielen normalen Einbrechern unmöglich, an Ihre Wertgegenstände zu gelangen. Mit dieser Methode können Sie Ihre wichtigsten Güter wie Bargeld, Familienerbstücke, Schmuck oder Wertpapiere schützen, ohne dass Sie gleich das ganze Haus elektronisch verkabeln müssen.

Tresore gibt es heutzutage in sehr vielen Ausführungen, so dass Sie auf jeden Fall das für sich passende Modell finden werden und zwar egal wo Sie den Safe verstecken möchten.

Tresor

© Africa Studio / Fotolia.com

4. Bewegungsmelder

Die meisten Einbrecher scheuen sich davor in Häuser oder Wohnungen einzubrechen, die einen bewohnten Eindruck machen. Viele Diebe und Eindringlinge scheuen davor zurück Menschen ernsthaft zu verletzen, weshalb in den meisten Fällen nur in unbewohnte oder temporär verlassene Gebäude eingebrochen wird.

Bewegungsmelder sind eine sehr gute und vor allem günstige Alternative, wie Sie Einbrecher erfolgreich abschrecken können. Haben Sie ein Grundstück, so installieren Sie Bewegungsmelder an Ihrer Außenbeleuchtung und machen Sie es einem Eindringling so unmöglich, ungesehen in Ihren persönlichen Bezugsraum einzusteigen. Auch im Haus oder in der Wohnung können Bewegungsmelder durchaus von Vorteil sein. Sollte ein Dieb so dreist sein und in Ihr Zuhause eindringen, während Sie schlafen, so wissen Sie so genau, wann sich was im Haus bewegt und können entsprechend darauf reagieren.

5. Zeitschaltuhren

Ein weiteres gutes Element, um einen bewohnten Eindruck zu erwecken und so Einbrecher abzuschrecken, sind Zeitschaltuhren. Wenn Sie wirklich mal nicht zuhause sind, länger arbeiten müssen oder auf Dienstreise sind, dann können Zeitschaltuhren Ihr Zuhause effektiv schützen. Am besten steuern Sie die elektronischen Zeitschaltapparaturen so aus, dass nicht an jedem Tag zur gleichen Zeit im gleichen Raum das Licht an geht, sondern immer in unterschiedlichen Räumen. So vermeiden Sie, dass potentielle Eindringlinge eine Routine erkennen, sollten Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung ausspähen. Gerade in den dunklen Jahreszeiten empfiehlt es sich für berufstätige Personen ab ungefähr 16:00 Uhr irgendwo im Haus Licht angehen zu lassen.

6. Richtiger Schutz für Fenster

Besonders leicht haben es Einbrecher bei Fenstern, die sie einfach aushebeln können. Schützen Sie Ihr Zuhause deshalb mit Sicherheitsbeschlägen an den Fenstern, am besten mit Pilzkopf versehen. Für Fenster und bodentiefe Terrassentüren sind zusätzlich Stangenschlösser von Vorteil, um Dieben und Eindringlingen den Einbruch deutlich zu erschweren.

Denken Sie beim Schutz Ihrer Fenster auch daran, dass Dachluken nicht ungeschützt lassen. Denn oft werden diese Fenster vergessen und bieten so ein gutes Angriffsziel für Einbrecher.

Einbrecher knackt Fenster mit Brecheisen

© AA+W / Fotolia.com

7. Aktivieren Sie Ihre Nachbarn

Sie sollten immer um ein möglichst gutes Verhältnis zu Ihren Nachbarn bemüht sein, da diese Ihnen im Ernstfall viel Ärger ersparen und als Zeugen fungieren können. Oft hat man Menschen in der Nachbarschaft, die tagsüber zuhause sind oder die ein Auge auf unsere Wohnung, unser Haus werfen können, wenn wir mal im Urlaub sind oder später von der Arbeit kommen. Aktiver Nachbarschaftsschutz oder Nachbarschaftshilfe hat Vorteile für alle Parteien und sollte selbstverständlich sein, um sich gegenseitig vor Einbrechern zu schützen.

8. Außenbereich so clean wie möglich halten

Wenn Sie verreisen oder längere Zeit nicht zuhause sind, dann sollten Sie Gegenstände wie Müll- oder Regentonnen, Gartenleitern oder Pflanzranken versperren oder wegräumen, um potentiellen Einbrechern keine Kletterhilfe zur Verfügung zu stellen. Machen Sie es Dieben und Eindringlingen so schwer wie möglich. Schaffen Sie freie Sicht bei Ihren Außenanlagen, so dass Ihr Haus direkt von der Straße aus zu sehen ist und sich für Eindringlinge keine Versteckmöglichkeiten bieten.

9. Lassen Sie keine Fremden für Gefälligkeiten in’s Haus

Es klingelt an Ihrer Tür und vor Ihnen steht ein Mensch, der angeblich Hilfe benötigt. Einbrecher sind heutzutage sehr clever und benutzen Tricks, um in unsere Wohnräume zu gelangen. Der wohl älteste Trick der Welt ist der „Mein Auto ist liegen geblieben, darf ich mal telefonieren?“-Trick. Einbrecher nutzen heute aber auch gerne die Chance und erbitten Hilfe gerade bei älteren Menschen, da sie diese für leichte Opfer lassen. Aus diesem Grund sollten Sie niemals einen fremden Menschen für eine Gefälligkeit in Ihr Zuhause lassen. Bezweifeln Sie, dass Ihr Gegenüber wirklich Hilfe benötigt, so lassen Sie ihn mit Ihrem Handy oder portablem Telefon telefonieren und bitten Sie die Person dann vor der Tür zu warten.

10. Einbruchshilfe soziales Netzwerk

Der vielleicht wichtigste Tipp ist: seien Sie extrem vorsichtig, was Sie in sozialen Netzwerken posten. Haben Sie ein öffentliches Profil und müssen gerade jedem Ihrer Follower mitteilen, dass Sie auf Mallorca im Urlaub sind? Das ist ein gefundenes Fressen für jeden Einbrecher, denn so weiß er ja, dass Sie nicht zuhause sind und kann ungehindert in Ihr Heim einsteigen.

Begrenzen Sie die Informationen, die Sie im Netz teilen, auf ein Minimum und machen Sie sich somit nicht selbst zum Ziel von Menschen, die Sie ausrauben und in Ihrem persönlichen Lebensraum beschneiden wollen.

1 Comment. Leave new

Ich danke Ihnen für den interessanten Artikel. Alarmanlagen sind eben nicht immer die einzig wahre Lösung. Man sollte insbesondere auf sichere Fenster und Türen achten.
Alles andere kommt im Anschluss.
Beste Grüße,
Norbert

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