10 Tipps für Stuttgart



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10 Tipps für Stuttgart

600.000 Einwohner leben in Stuttgart, der Hauptstadt im Herzen Baden-Württembergs. Wer nicht nach Berlin in den Prenzlauer Berg gegangen ist, weiß spätestens seit Max Herre’s „1ste Liebe“ um den Wert der „Süßen aus dem Süden mit dem Dialekt“ und ist geblieben. Aber die schwäbische Gemütlichkeit ist nicht nur in den östlichen Berliner Stadtbezirk geschwappt. Das Bauvorhaben Stuttgart 21 diente zweifelsohne als Inspirationsquelle für den Bau des BER Flughafens in der Bundeshauptstadt.

Doch Stuttgart hat auch Alleinstellungsmerkmale, mit denen die Bundeshauptstadt nicht aufwarten kann. Die Stadt ist gekennzeichnet durch zahlreiche Anhöhen, Täler und Grünanlagen, die immer neue Aus- und Einblicke auf die Stadt verschaffen. Durch das zweitgrößte Mineralwasseraufkommen in Europa ist die Stadt zudem geprägt von ca. 250 Brunnen. Der wohl bekannteste ist der Hans-im-Glück-Brunnen. Auch Ausflüge abseits des Großstadttreibens sind von Stuttgart problemlos zu bewältigen – sei es die Schwäbische Alb, der Schwarzwald, das Elsass oder auch die Schweiz. Eines darf bei einem Ausflug in das Schwabenland auf keinen Fall fehlen: Ein hungriger Magen. Maultaschen, Saitenwürschtle, Linsen, Kartoffelsalat, Brezeln, Filderkraut und Pfitzauf brauchen Platz. Wer anschließend zuhause mit einem Mitbringsel der Extraklasse glänzen will, wird übrigens nicht an einem Spätzle Shaker vorbeikommen – traditionelle Spätzle in 3 min selbst gemacht. Das eignet sich für jeden noch so ungeübten Koch.

Stuttgart zur blauen Stunde

© Manuel Schönfeld / Fotolia.com

Hier die Top 10 für Ihr Stuttgart Pflichtprogramm:

1. Der Besuch einer der zahlreichen Aussichtspunkte der Stadt

Durch die Kessellage Stuttgarts ist die Auswahl an Aussichtpunkten groß. Die Wahl steht zwischen beinahe ungestörten Orten – wie dem Eugensplatz, geschichtsträchtigen Orten – wie dem Birkenkopf, besser bekannt als „Monte Scherbelino“ (einem 511m hohen Berg, der nach dem 2. Weltkrieg mit 15.000.000 m³ Trümmerschutt erhöht wurde) oder dem Bismarckturm, kommunikativen Orten – wie der Karlshöhe oder dem Teehaus im Weißenburg Park (es wird gegrillt und mit den Kindern auf dem naheliegenden Spielplatz getollt) oder kombinierten Kulturstätten – wie der Terrasse des Le Corbusier-Hauses der Weißenhofsiedlung oder dem Musikhochschulturm.

Wer einen Hauch von Toscana bevorzugt, sollte die Stufen des Aussichtsturmes am Burgholzhof erklimmen. Bequemer, mit der modernisierten Zahnradbahn „Zacke“ vom Marienplatz aus, fährt man nach Degerloch / in den Degerlocher Wald zum ältesten Fernsehturm der Welt. Für 7€ erreicht man mit dem Fahrstuhl die Aussichtsterrasse in 150m Höhe. Ein Stockwerk tiefer befindet sich das Fernsehturm Restaurant.

2. Flanieren durch eine der vielen Grünanlagen

Der Rosensteinpark, ein englischer Landschaftspark zu Beginn des 19. Jahrhunderts, ist der mit 100 ha wohl größte Park in Stuttgart. Er beherbergt die staatlichen Museen für Naturkunde.

Der bei Familien beliebte Killesbergpark und –turm ist ein Erlebnispark mit 50 ha Gelände. Hier finden sich Kinderspielplätze, ein Freibad, Cafés, Restaurants, ein Theater, ein Karussell, ein historischer Jahrmarkt, diverse Tiere und die „Bähnle“, eine denkmalgeschützte Eisenbahn mit Dampf- und Dieselloks auf einer Strecke von 2 km.

Mit der Standseilbahn „Erbschleicherexpress“ erreicht man für nur 1€ den Waldfriedhof. Dieser 30 ha große Friedhof ist nur einer der 42 in Stuttgart befindlichen Friedhöfe.

Auf einer Halbinsel im Feuersee steht die evangelische Johanneskirche aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im neugotischen Stil und wartet auf ihre Besucher.

Der Cannstatter Kurpark wartet mit Liegewiesen, Spielflächen und dem Cannstatter Kursaal aus dem 19. Jh. als damaliges Zentrum des mondänen Badelebens auf.

Auch der Chinesische Garten an der Birkenwaldstraße ist einen Spaziergang wert. In ihm gibt es den Pavillon der vier Himmelsrichtungen, die Halle der Freundschaft, sowie einige Wege, einen Wasserfall und einen Steinbogen zu bestaunen.

Das „Bärenschlössle“ im Rotwildpark wurde 1768 als Lustschloss erbaut und wurde 3 mal fast vollständig zerstört. Heute ist es ein beliebtes Ausflugsziel und Restaurant. Der Rotwildpark selbst ist ein im Westen der Stadt befindliches Naturschutz- und Naherholungsgebiet mit drei künstlich angelegten Seen.

3. Der Besuch der Wilhelma

Die Wilhelma ist ein zoologisch-botanischer Garten aus dem 19. Jahrhundert mit fast 30 ha Fläche und rund 10.000 Tieren und mehr als 5.000 Pflanzenarten. In ihr befindet sich auch ein maurisches Landhaus.

Seerosenteich in der Wilhelma

© Stadtblick Stuttgart / Fotolia.com

4. Der Besuch des Porsche Museums

Allein der futuristische Bau von Delugan Meissl ist einen Ausflug wert. Auf 5600 m² Ausstellungsfläche finden sich hier mehr als 80 Fahrzeuge.

5. Der Besuch des Mercedes-Benz Museums

Die Geschichte der Automarke Mercedes Benz kann hier hautnah erlebt werden. Wer sein Kleingeld nicht im Souvenirshop anlegen möchte, kann auch einen Neuwagen erwerben.

Neues Schloss Stuttgart

© kameraauge / Fotolia.com

6 Der Besuch eines der zahlreichen Museen

Im Alten Schloss der Stadt Stuttgart befinden sich das Landesmuseum Baden Württemberg, sowie die Schlosskirche. Auf geschichtsträchtigen Pfaden geht es weiter in das Völkerkundemuseum.

Wem die Kunst mehr am Herzen liegt, sei ein Besuch des Kunstmuseums am Schlossplatz empfohlen. Die gläserne Hülle des Kubus ist bei Nacht hell erleuchtet. Die 5.000 m² Ausstellungsfläche teilt sich auf den Kubus und zwei ehemalige Tunnelröhren auf.

In der neunen Staatsgalerie begibt man sich auf die Spur neuer und alter Meister. Neue Kunst findet sich zudem in der Strzelski Galerie. Die Ausstellungen zeigen Werke ständiger Künstler und Gastkünstler.

Genießt man bereits die Aussicht vom Le-Corbusier-Haus lohnt sich ebenfalls ein Besuch im Weißenhofmuseum.

Wer es etwas skurriler mag, dem sei der Besuch des weltgrößten Schweinemuseums empfohlen. Hier gibt es auf 1.000 m² Ausstellungsfläche 50.000 Exponate zu bestaunen.

Im Ritter Museum lautet das Motto „quadratisch praktisch gut“. Die Produktion der Ritter Sport Schokolade kann hier aus nächster Näher erfahren werden. Für 7-18 jährige Gäste gibt es die Möglichkeit, sich einmal in der Schokoladenwerkstatt auszuprobieren. Im Museum wird plastische und malerische Kunst des 20. Und 21.Jhs.gezeigt. Auch die Außenanlagen sind von quadratischen Kunstobjekten geprägt. Für das leibliche Wohl sorgen ein Café und ein Shop.

Schillerplatz Stuttgart

© Sasa Komlen / Fotolia.com

7. Der Besuch im Day Spa „Mamaspa“

Als die Modelabelgründerin von „Blutsgeschwister“ ihr erstes Kind erwartete, entstand die Idee eines Spas für Schwangere, Frauen und Neumütter, deren Behandlungsschwerpunkte und Produkte speziell mit Hebammen abgestimmt wurden. Day Spa „Mamaspa“ in Stuttgart besitzt seit 2011 fünf Behandlungsräume, und ein Sonnendeck bei gutem Wetter. Behandelt wird mit hochwertigen organischen Beautyprodukten.

8. Der Besuch im Mineralbad Leuze

Acht Schwimmbecken, verteilt auf 1700 m² im Innen- und Außenbereich und ein 600 m² großes Kinderland lassen keine Wünsche offen. Hier kann nach Herzenslust geplanscht werden.

9. Der Besuch der Dinkelacker-Schwaben Bräu Brauerei

In der Familienbrauerei Dinkelacker wartet eine spannende und informative Führung von etwa 2,5 h auf die Besucher. Vom Begrüßungsbier über das Gärlager zur Bierprobe bleibt kein Gaumen trocken und wer möchte, kann sich hier mit dem Bierkennerdiplom auszeichnen lassen. Selbstverständlich findet sich im Hause auch ein Shop in dem das Bier anschließend erworben werden kann. Wer sich dann genug Mut angetrunken hat, findet die Möglichkeit sich für eine Heißluftballonfahrt anzumelden.

Johanneskirche Stuttgart

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10. Der Genuss von regionaler Küche

Die „Weinstube Fröhlich“ ist ein traditionelles Lokal, dass bereits seit 1963 inmitten der Altstadt besteht. Drei Köche kümmern sich hier um das Wohl der Gäste und sorgen für eine wöchentlich wechselnde Speisekarte. Klassiker wie Maultaschen, Spätzle und Apfelofenschlupfer gibt es täglich.

Preislich günstiger geht es auch im „Platzhirsch“ am Hans-im-Glück-Brunnen um gute deftige Hausmannskost. Im Sommer gibt es einen gemütlichen Außenbereich. Das Publikum ist bunt gemischt, jedoch nicht wahllos. Nichtraucher fühlen sich im salonähnlichen 1. Obergeschoss besonders wohl.

Wem der Sinn nach ganztägiger Verköstigung steht ist im „Lumen“ sehr gut aufgehoben. Dort umfasst das Angebot frische regionale Produkte zum Frühstück, Mittag, Kaffee und Abendessen. Wer dann immer noch nicht gehen will, sollte die Angebote der Bar in Anspruch nehmen.

Den besten Cappuccino und Kuchen der Stadt gibt es im „Café Hüftgold“. Frühstück bekommt man hier von 7-16 Uhr und eignet sich somit für jedermann.

Auf nach Stuttgart, bevor alle Aussichtstürme belegt sind!

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