10 Tipps für Dresden



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Dresden

Die Stadt an der Elbe blickt auf eine über 800-jährige Geschichte zurück und war nicht nur herzogliche Residenzstadt sondern auch das politische und kulturelle Zentrum Sachsens. Heute gehört Dresden zu den innovativsten Standorten Deutschlands und zieht mit seinen weltberühmten Bauwerke des Barock und der Renaissance sowie seinen unzähligen Museen und Ausstellungen jährlich etwa sieben Millionen Touristen aus aller Welt an.

1. Sehenswertes

Neben Zwinger, Residenzschloss und Semperoper sind auch die vielen weiteren Gebäude im Stil des Barock sehenswert. Einst für die sächsischen Monarchen errichtet, wurden viele der historischen in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges fast komplett zerstört. Mit dem Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche ist das Wahrzeichen der Stadt in voller Pracht zu besichtigen. Weitere kulturelle und geschichtliche Highlights sind die nach Originalplänen wieder errichtete Semperoper, der Dresdner Zwinger sowie die Alt- und die Neustadt.

Dresden Zwinger

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2. Brühlsche Terrassen

Ein toller Einstieg in Geschichte von Dresden bietet eine Spaziergang über die „Brühlschen Terrasse“ entlang der Elbe. Einst als Teil der Festungsanlage im 16. Jahrhundert errichtet, erstreckt sie sich heute zwischen Augustusbrücke und Carolabrücke auf einer Länge von fast einem Kilometer. Der auch als „Balkon Europas“ bezeichnete Abschnitt umfasst mit dem Palais, Galerie, Bibliothek sowie Belvedere und Gartenanlage die sogenannten „Brühlschen Herrlichkeiten“. Etwa 10 m über der Elbe hat man von hier aus einen tollen Blick auf die Anlegestellen der Schaufelraddampfer und die Skyline der Stadt. Auch Albertinum, Sekundogenitur und die Kunstakademie sowie unzählige Skulpturen und Denkmäler haben hier ihren Platz.

3. Schlösser und Gärten

Dresden nennt mittlerweile über 570 Park- und Grünanlagen ihr eigen. Neben den historischen Parkanlagen wie Schloss Pillnitz und dem japanischen Palais gehören auch der Leutewitzer Volkspark und der Rosengarten am Neustädter Elbufer zu den schönen Parkanlagen Dresdens. Viele der Parks bieten zudem bei einem Picknick einen Blick auf die Dresdner Altstadt und auch Biergärten und Festwiesen laden zum Verweilen ein. Bei schönen Wetter kann man von den Wiesen entlang dem Elbufer ganz entspannt die Schaufelraddampfer auf der Elbe bestaunen oder die Ruhe der Natur genießen. Die Elbe selbst fließt auf etwa 23 km durch die Stadt und wird zudem vom Elberadweg gesäumt. Die historische Kulisse wird zudem oft für verschiedene Open-Air-Events wie die Filmnächte am Elbufer oder für Konzerte in den romantischen Parkanlagen genutzt. Insbesondere die Dresdner Schlössernacht bietet unzählige Veranstaltungen in den Schlössern und ihren Gärten an. Mitten im Zentrum der Stadt befinden sich mit dem Dresdner Zoo und dem Gondelteich zwei weitere beliebte Parkanlagen der Dresdner.

4. Die Altstadt

Die Altstadt ist das historische Zentrum von Dresden und liegt direkt am linken Elbufer in einem anmutigen Flussbogen der Elbe. Die Elbfornt der Altstadt, wie sie schon Canaletto in seinem berühmten Gemälde verewigte, kann man auch heute noch vom Neustädter Elbufer aus betrachten. Mit dem prachtvollen Kuppelbau der Frauenkirche, dem Turm der Hofkirche und der Fassade des Zwingers ist die Silhouette der Stadt perfekt gestaltet. Berühmte Gebäude der Altstadt sind außerdem die Gemäldegalerie Alte Meister sowie das Grüne Gewölbe. Rund um Altmarkt und Prager Straße befinden sich zudem unzählige Geschäfte, Bars und Restaurants und laden zum Bummeln und Entspannen ein.

Panorama Altstadt Dresden in der Abenddmmerung - Canalettoblick

© Mattoff / Fotolia.com

5.Die Neustadt

Mit Neustadt werden die Stadtviertel bezeichnet, welche sich am rechten Ufer der Elbe befinden. Auch die Neustadt erhielt schon im Jahre 1403 das Stadtrecht, sie erhielt ihren Namen nach einem verheerenden Brand und den damit verbundenen Neuaufbau. Zu den Sehenswürdigkeiten rechts der Elbe gehören neben dem reizvollen Straßenensemble entlang der Königsstraße auch der Neustädter Markt mit dem „Goldenen Reiter“. Das Reiterdenkmal ist dem sächsischen Kurfürsten und Friedrich August I. gewidmet und hier beginnt auch die Hauptstraße durch das historische Stadtviertel. Dominierende Gebäude der Neustadt sind auch heute noch die beiden monumentalen Bauten der heutigen Staatskanzlei und dem sächsischen Finanzministeriums aus den Jahren 1890/96. Historische Architektur bestimmt auch das Ambiente von Königsbrücker Straße und Lutherplatz, wo sich praktisch das Ausgeh-Viertel der Stadt befindet.

6. Schifffahrt auf der Elbe

Mit dem Schaufelraddampfer auf der Elbe entlang schippern wird nicht nur die Liebhaber alter Schiffe begeistern. An Bord der historischen Raddampfer begeistern die Aussicht auf Schlösser, Kirchen und Parks ebenso wie die kulturellen Angebote. Ob Schlössertour oder Dixieland, eine Schifffahrt auf der Elbe begeistert jung und alt. Anlegestellen befinden sich sowohl in der Innenstadt als auch entlang der Elbe. Und natürlich kann man auch einfach aussteigen, wenn Schloss Pillnitz mit seiner Silhouette schon vom Wasser aus begeistert. Romantische Schlösser und gleich fünf Elbbrücken können bei einem Ausflug auf der Elbe ebenso bestaunt werden wie die Felsformationen der Sächsischen Schweiz, Schloss Moritzburg oder Bad Schandau.

Panorama Dresden

© Sergii Figurnyi / Fotolia.com

7. Museen und Ausstellungen

Dresden bietet insbesondere für Kulturbegeisterte und Museums-Fans unzählige interessante Galerien und Ausstellungsorte. Über 50 Museen, 36 Theater und 60 Kunstgalerien stehen dem interessierten Besucher hier zur Verfügung. Ob Bilder und Gemälde alter Meister, die Schmuckausstellung im Grünen Gewölbe oder die Oldtimer im Verkehrsmuseum, das Angebot an sehenswerten Ausstellungen ist breit gefächert. Weltweit bekannt sind nicht nur so bedeutende Gemälde wie „Das Schokoladenmädchen“ oder „Der Zinsgroschen“ von Tizian, auch Skulpturen wie Raffaels „Sixtinischer Madonna“ und Werke moderner Künstler finden sich in den großzügigen Ausstellungen.

8. Oper und Musik

Über die Ländergrenzen hinweg ist Dresden auch für ihre Opern- und Balettaufführungen bekannt. Dresdens Musikkultur reicht von der Semperoper und der Sächsischen Staatskapelle bis zur Dresdner Philharmonie, dem Kreuzchor und den Dresdner Kapellknaben. So zählt die Semperoper zu den bedeutendsten europäischen Opernbühnen und die Aufführungen internationaler Spitzenkünstler sind heiß begehrt. Zu den jährlich stattfindenden Dresdner Musikfestspielen erwartet die Stadt unzählige Besucher aus nah und fern. Zu den besonderen Musikgenüssen zählen auch die Konzerte in den großen Kirchen der Stadt wie der Frauenkirche, Kathedrale und Kreuzkirche. Vorwiegend zeitgenössische Kompositionen und Aufführungen dagegen haben ihre Bühne in Dresden-Hellerau.

Dresden - Semperoper, Germany

© TTstudio / Fotolia.com

9. Kulinarisches

Die Sachsen haben den Kaffee erfunden und auch sonst gibt es hier kulinarisch viel zu entdecken. Gebäck und Süßes gehören natürlich genauso dazu wie typische sächsische Hausmannskost. Eier in Senfsoße, Kartoffelpuffer oder grüne Klöße kommen herzhaft und in ordentlichen Portionen auf den Tisch. Sehr gut lässt sich die Stadt auch in der Neustädter Markthalle kulinarisch erkunden. Die lichtdurchflutete Markthalle mit ihren
schmiedeeisernen Geländern und den verzierten Eisentreppen ist auch optisch ein Highlight. Im Inneren erwarten den Besucher frische Waren und Spezialitäten aus der Region von Wurst bis Wein und Käse. Mit dem Dresdner Christstollen und dem Striezelmarkt hat sich Dresden besonders in der Weihnachtszeit bei Genießern ihren Namen gemacht.

10. Ausflüge in die Umgebung

Mit Meißen und der Moritzburg sowie seinen Weinhängen und kleinen Straußenwirtschaften in Radebeul ist auch Dresdens Umgebung immer einen Ausflug werden. Auf der Moritzburg feierte nicht nur August der Starke rauschende Feste, das Barockschloss war auch Kulisse für den Weihnachtsklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Rund um Radebeul dagegen befindet sich mit etwa 447 ha Rebfläche das kleinste und östlichste Weinbaugebiet Deutschlands. Nicht nur zur Weinlese lohnen sich Ausflüge in diese Region, die herrliche Landschaft entlang der Elbe und natürlich die Verkostung der hier angebauten Weine machen einen Ausflug das ganze Jahr über zum Erlebnis. Unweit Dresdens befindet sich auch eines der wohl schönsten Kletterregionen Deutschland. Das Elbsandsteingebirge mit seinen Sandsteinformationen ist das älteste Klettergebiet und hat auch einige Besonderheiten aufzuweisen. Hier steht praktisch die Wiege des Freeclimbing in Deutschland mit über 1100 frei stehenden Klettermöglichkeiten und anspruchsvollen Kletterregeln.

Einzigartig mit seinem barocken Gebäuden, sehenswerten Ausstellungen und der Lage direkt an der Elbe ist Dresden immer einen Ausflug wert. Ob Stadtbummel, Schlössertour oder Museumsbesuche, die Stadt bietet in jeder Hinsicht unzählige interessante kulturelle Highlights.

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