10 Tipps für Bielefeld



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Bielefeld – Eine Stadt mit vielen Highlights

Bielefeld ist Teil des Regierungsbezirks Detmold im Nordosten von Nordrhein-Westfalen. Aktuell zählt Bielefeld 333.451 Einwohner, und ist damit die größte Stadt der Region Ostwestfalen-Lippe. Die Stadt ist Standort zahlreicher Industrien, wie der Nahrungsmittelindustrie. Hierzu zählt die bekannte „Dr. August Oetker KG“. Auch die Universität und das Theater Bielefeld erfahren zunehmende Bekanntheit.
Ein weiteres Steckenpferd der Stadt: Seit 2013 ist Bielefeld eine Fair-Trade Stadt. Das bedeutet, dass in nahezu 200 Cafés, Schulen und Einzelhandelsgeschäften faire Produkte erworben werden können. Die Stadt hat aber noch einiges mehr zu bieten. Was Sie unbedingt gesehen haben sollten erfahren Sie hier.
Impressionen von BIELEFELD

© ErnstPieber / Fotolia.com

10 Tipps für einen Besuch in Bielefeld

Große Teil der Stadt sind Teil des Naturparks „Terra.vita“, sowie des Naturparks „Teutoburger Wald/Eggegebirge“. Bielefeld hat unter allen Städten in Deutschland den größten Grünflächenanteil. Naturverbundene Menschen, kommen in dieser Stadt definitiv zum Zuge. Folgende Standorte sollten unbedingt besucht werden:

Tipp Nummer 1: Botanischer Garten

Der Botanische Garten ist das zu Hause 200 geschützter Arten, welche Teil der roten Liste sind. Er verfügt über ein Alpinum, einen Steingarten, einen Heidegarten, mehrere Bambusgärten, eine Rhododendron- und Azaleensammlung und eine Buchenwaldflora.

Tipp Nummer 2: Heimat-Tierpark Olderdissen

Im Tierpark finden sich 430 Tiere und 100 heimische Tierarten. Er wurde bereits 1928 gegründet.

Tipp Nummer 3: Obersee

Wer sich für Gewässer fasziniert, sollte in jedem Fall den Stausee im Ortsteil „Schildesche“ besuchen. Der See ist von einer rund 80 Hektar großen Grünanlage umrandet. Ein besonders beliebtes Ausflugsziel am See: die Gaststätte „Seekrug“. Diese besteht aus einem wunderschönen, historischen Gebäude.

Tipp Nummer 4: Parks

Häufig fehlt es den Städten an Grünflächen. Das ist in Bielefeld nicht der Fall. So hat die Stadt einige Parks zu bieten. Hierzu zählen der „Bürgerpark“, der „Ravensberger Park“, der „Nordpark“ und der „Rochdale Park“. Auch ein japanischer Garten findet sich in Bielefeld. Dieser befindet sich im „Stadderbaum“ und wurde 2013 erbaut.

Der Bürgerpark ist einer der größten Parks der westfälischen Stadt und hat ein landschaftsparkähnliches Gelände. Besonders sehenswert im Garten sind die Rhododendronbepflanzung, der Bauerngarten mit zahlreichen Stauden und der Rosengarten.

Dahlien im Nordpark, Bielefeld (Ostwestfalen / Westfalen), Deutschland

© eallerdings / Fotolia.com

Auch der sieben Hektar große Nordpark ist einen Besuch wert. So beherbergt dieser einen über 130 Jahre alten Tulpenbaum. Außerdem findet sich dort ein Minigolfplatz und zahlreiche Spiel- und Liegewiesen. Zudem erfährt das denkmalgeschützte Gartenhaus große Beliebtheit. Das Gebäude ist aus Kalksteinsandgefertigt und wurde im Jahre 1830 erbaut. Es erstrahlt im klassizistischen Stil und ist mit wunderschönem Walmdach und dorischen Säulen versähen. An der Rückwand des Gebäudes, kann das wunderschöne „Park Café“ besucht werden.

Tipp Nummer 5: Museen

Wer an Kultur interessiert ist, ist in dieser Stadt gut aufgehoben. Sie verfügt über 20 Museen, dazu zählt auch das „Historische Museum“. Es zeigt die Geschichte der Stadt, vor allem aber die industrielle Geschichte. Das sonderbare: Das Museum befindet sich in Teilen der ehemaligen Ravensburger Spinnerei. Das lässt das industrielle Zeitalter erschreckend echt wirken.

Die „Kunsthalle“ zeigt überwiegend moderne Kunst aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Wer hingegen an schönem Schmuck und Porzellan interessiert ist, der sollte das Museum für „Kunstgewerbe“ besuchen.

Sie möchten in die Welt der Bauern eintauchen? Dann ist das „Bauernhausmuseum“ im Teutoburger Wald genau das Richtige für Sie. Es befindet sich westlich der Innenstadt, nahe des Tierparkes „Olderdissen“. Das Museum zählt zu den ältesten Freilichtmuseen in Westfalen und beheimatet mehrere, alte Bauerngebäude.

Wer sich für Fossilien und einheimische Mineralien interessiert, sollte das Naturkunde-Museum Bielefeld besichtigen. Es befindet sich im „Spiegelshof“.

Bielefeld, Ravensberger Park mit Fontaine

© eallerdings / Fotolia.com

Tipp Nummer 6: Theater und Kino

Wer auf einen Theaterbesuch nicht verzichten möchte, der sollte das Stadttheater besuchen. Es erstrahlt in einer wunderschönen Jugendstilfassade. Das Theater zeigt Vorstellungen aus der Musik, dem Tanz und dem Schauspiel. Hingegen zeigt das Theater am „Alten Markt“ in erster Linie zeitgenössische Stücke. Für besonders viel Amüsement sorgt „die Komödie Bielefeld“ in der Ritterstraße.

Falls sie Theaterstücke für Ihre Kinder suchen, ist das „Alarmtheater“ genau der richtige Ort. Das Theater erfuhr vor allem durch die Aufführungen mit den Themen Sucht- und Prävention und Migration großes Aufsehen. Auch das Theatermuseum an der Freilandstraße ist einen Besuch wert. Dieses bietet ebenfalls anspruchsvolle und ausgewählte Stücke für Kinder und Jugendliche.

Sie sind eher ein Kinogänger? Auch kein Problem. Egal ob Kinokomplex oder historische Programmkinos, die Stadt Bielefeld hat beides zu bieten. Neben den Komplexen „Cinemaxx“ und „Cinestar“, ist das Programmkino „Die Kamera“ besonders beliebt. Es zählt zu den meist dekorierten Programmkinos in Deutschland. Die Zahl der Programmkinos ist jedoch auch in der westfälischen Stadt deutlich gesunken.

Tipp Nummer 7: Musikalische Highlights

Liebhaber der Musik, sollten den „Ringlokschuppen“ besuchen. Dabei handelt es sich um eine Halle für Konzerte und zahlreiche andere Veranstaltungen. Am Wochenende kann hier zu guter Musik abgetanzt werden, denn dann wird die Halle als Diskothek umfunktioniert.

Wer Künstlern besonders nahekommen möchte und das Private liebt, ist im „Bunker Ulmenwall“ genau richtig. Der Jazzkeller war bereits das zu Hause zahlreicher berühmter Künstler. Internationale Konzerte vor besonders kleinem Publikum sind hier die Regel.

Auch das „KAMP“ ist bei vielen bekannt. So wurde das Zentrum 2004 als siebtbester Musikclub des Musikmagazins „Intro“ ausgezeichnet. Wer Konzerte und Partys liebt, ist hier genau richtig.

Panoramaaufnahme der Sparrenburg in Bielefeld

© danielpankoke / Fotolia.com

Tipp Nummer 8: Einzigartige Bauten

Auch Architekturinteressierte kommen in dieser Stadt nicht zu kurz. Zu den bekanntesten Denkmälern der Stadt gehört die „Sparrenburg“. Sie besteht aus einem über 35 Meter hohem Burgturm. Die unterirdischen Gänge können anhand von Führungen von April bis Oktober täglich besichtigt werden.

Wer imposante Villen besichtigen möchte, sollte den Ravensburger Park besuchen. Dort befindet sich unter anderem die „weisse Villa“. Das Gebäude ist im italienischen Landhausstil errichtet. Die Villa zählt heute als Industriemerkmal und ist Teil des Museums „Huelsmann“.

In jedem Fall sollte auch die „Ravensburger Spinnerei“ besucht werden. Sie war im 19 Jahrhundert die größte Flachspinnerei in Europa. Die Architektur ähnelt einem Schloss. Die Spinnerei beherbergt heute ein Museum, eine Volkshochschule und ein Medienzentrum. Besonders beeindruckend ist auch das alte Rathaus Bielefelds. Es besteht aus mehreren Baustilen und zeigt einzelne Elemente der Gotik und Renaissance. Das Rathaus wurde im Jahr 1904 erbaut.

Tipp Nummer 9: Regelmäßige Veranstaltungen

Die Stadt hat ein großes Angebot an regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen. Hierzu zählen:

Der Leinewebermarkt

Dabei handelt es sich um ein großes Volksfest mit vielfältigem kulturellen Angebot. Er findet jeweils am letzten Maiwochenende statt. Das Fest wird bereits seit 1974 veranstaltet und verdankt seinen Namen der ehemaligen „Leineweberstadt“. Wer Konzerte, Tanzveranstaltungen, Fahrgeschäfte und Straßenkunst liebt, ist hier genau richtig.

Tanzfestival Bielefeld

Auch das Tanzfestival erfährt große Beliebtheit. Dabei handelt es sich um ein Festival für zeitgenössischen Tanz. Es findet bereits seit 1990 statt. Das Tanzfestival bietet sowohl Workshops zum Mitmachen als auch Auftritte von nahmen haften Künstlern.

Offenes Atelier

Das offene Atelier findet jeweils am zweiten Wochenende nach den Sommerferien statt. Dort öffnen Künstler ihre Türen und gewähren Einblicke in Ihre Atelier. Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Veranstaltungen in Bielefeld, wie die „Nacht der Klänge“ oder „Der Kneipenkult“.

Tipp Nummer 10: Gaumenfreuden

Die Stadt ist bekannt für traditionelle, westfälische Spezialitäten. Dazu gehören auch der leckere westfälische Pumpernickel und der westfälische Schinken. Auch der „Bielefelder Luft“, ein Schnaps aus Korn und Pfefferminz, sollte in Bielefeld unbedingt probiert werden.

Zu den beliebtesten Restaurants mit traditioneller und regionaler Kost gehört beispielsweise der „Gasthof Wedding“. Er befindet sich in der Vogteistraße 2. Natürlich kommt in einer multikulturellen Stadt wie Bielefeld auch die internationale Küche nicht zu kurz. Im „Gui“ erwartet Sie eine ausgezeichnete Qualität mediterraner Kost. Das Restaurant ist eine beliebte Anlaufstelle für viele Bielefelder.

Wer ein schönes Café besuchen möchte ist im „Nordparkcafe“ besonders gut aufgehoben. Wie bereits der Name verrät befindet sich das Café im Nordpark. Dort erwarten Sie unter anderem leckeres Eis und Kuchen. Wer etwas moderner unterwegs ist und auf ausgefallene Kaffeespezialitäten steht, der ist im „Il Barista Coffee“ in der Rathausstraße 1 genau richtig.

Fazit: Die westfälische Stadt hat einiges zu bieten und ist in jedem Fall einen Besuch wert.

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