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10 Tipps beim Kauf eines Mähroboter




10 Tipps beim Kauf eines Mähroboter

Während Sie sich erholen und bei einer Tasse Kaffee und einem Stückchen Kuchen die Aussicht in Ihrem Garten genießen, erledigt Ihr Mähroboter leise und zuverlässig sowie vollautomatisch die Mäharbeiten. Was gibt es schöneres, als nach einer arbeitsreichen Woche am Wochenende zu entspannen und nicht, wie so oft am Samstag, auch noch die Mäharbeiten verrichten zu müssen. Doch was sollten Sie bei der Anschaffung eines solchen Gerätes beachten?
Hier finden Sie 10 wertvolle Tipps, die Ihnen beim Kauf eines Mähroboters als Hilfestellung dienen werden.
Mähroboter

© marteck / Fotolia.com

Tipp 1: Mähroboter mit Steige-Fähigkeit

Bevor Sie sich einen Mähroboter zulegen, sollten Sie zunächst einmal erkunden, wie Ihr Garten beschaffen ist. Es spielt z. B. eine sehr wichtige Rolle, ob Ihr Garten eine Steigung oder keine Steigung aufweist. Wenn in Ihrem Garten eine Steigung vorhanden ist, ist es wichtig, dass Sie zunächst einmal den Steigungswinkel in Erfahrung bringen. Hier gehen Sie so vor, dass
Sie die Höhe durch die Länge dividieren. Zum Beispiel: Beträgt die Höhe 45 cm und die Länge des Anstieges 100 cm, dann ergibt dies 45 : 100 = 0,45, also eine Steigung von 45 %.
Die meisten Mähgeräte sind so konzipiert, dass sie Steigungen zwischen 25 % und höchstens 50 % bewältigen können.

Tipp 2: Motorleistung passend zur Gartengröße

Ebenso ist zu überlegen, welche Größe die Rasenfläche Ihres Gartens hat, um die erforderliche Motorleistung des Mähgerätes zu bestimmen. Damit Ihr Mähroboter die gesamte Fläche Ihres Rasens bewältigen kann gibt es eine Faustregel die besagt, dass das Gerät 20 % mehr Rasen mähen können sollte, als Ihre Rasenfläche an Größe besitzt.
Hat Ihr Rasen z. B. eine Fläche von 800 qm², dann ist es ratsam, einen Rasenmäher zu kaufen, der in der Lage ist 20 % mehr Fläche zu mähen, also 960 qm². In diesem Beispiel wäre es dann sinnvoll, einen Rasenmäher zu kaufen, der die nächsthöhere Leistung, also 1000 qm² schafft.

Tipp 3: Mähroboter mit Begrenzungsdraht oder Graserkennungssystem

Auf dem Markt werden Mähroboter angeboten, die einerseits mit Begrenzungsdraht arbeiten,
andere Modelle hingegen sind mit einem Graserkennungssystem ausgestattet. Bei den Geräten die mit Begrenzungsdraht funktionieren, müssen Sie einmalig einen Begrenzungsdraht am gesamten äußeren Bereich Ihres Rasens ziehen. Der Begrenzungsdraht sorgt dafür, dass der Rasenmäher nicht in Blumenbeete oder in andere Garten abschweifen kann. Hierbei wird gewährleistet, dass der Rasenmäher auch nur den Rasen und nichts Anderes mäht.
Bei Mährobotern, die mit dem Graserkennungssystem arbeiten entfällt das Anbringen eines Begrenzungszauns. Diese Rasenmäher besitzen spezielle Sensoren, die die Rasenflächen automatisch erkennen.

Tipp 4: Schnittbreite und Schnitthöhe

Hat Ihre Rasenfläche einige Engstellen, so ist es sinnvoll nach Geräten zu schauen, die in der Schnittbreite passen. Es gibt Schnittbreiten von etwa 17 cm bis hin zu über 36 cm.
Auch bei der Schnitthöhe ist zu beachten: Nutzen Sie Ihren Rasen hauptsächlich als Zierrasen oder dient er als Nutzrasen? Bei den zurzeit geführten Modellen gibt es bereits Schnitthöhen ab ungefähr 12 mm, die für Zierrasen sehr gut geeignet sind. Wenn Ihr Rasen jedoch nicht so häufig geschnitten wird dann achten Sie beim Kauf eines solchen Gerätes unbedingt auf die maximale Schnitthöhe, die das Gerät schafft. Bei manchen Modellen ist bereits nach 42 mm die maximale Schnitthöhe ausgeschöpft. Andere Geräte sind in der Lage auch noch Schnitthöhen mit über 75 mm zu bewältigen. Auch wenn sie keine Möglichkeit haben, Ihren Rasen zu mähen, sei es, dass Sie im Urlaub sind, oder den Timer vergessen haben einzustellen: Hier ist ein Gerät äußerst praktisch, dessen maximale Schnitthöhe möglichst im oberen Bereich liegt.

Tipp 5: Rasen mähen mit Regensensor

Die meisten Mähroboter nehmen das gemähte Gras nicht in einem Fangkorb auf, sondern das geschnittene Gras bleibt auf dem Rasen liegen; das heißt, der Rasen wird somit gleichzeitig auch gedüngt. Dies sorgt für bessere Rasenqualität, da der Rasen durch das Mulchen deutlich dichter wird und ein satteres Aussehen bekommt. Wichtig ist jedoch eines: Der Rasen darf bei nasser Witterung niemals gemulcht werden. Dies hätte zur Folge, dass das Schnittgut klumpen und auch ein Kurzschluss durch die Feuchtigkeit hierbei riskiert werden würde.
Je nachdem, wie Sie beabsichtigen, den Mähroboter einzusetzen, haben Sie die Wahl zwischen Geräten mit Regensensor bzw. ohne Regensensor. Bei Modellen, die mit einem Regensensor ausgestattet sind, stellt das Gerät den Mähvorgang ein, sobald ein Regentropfen auf den Rasenroboter fällt. Das Gerät fährt zur Ladestation zurück und pausiert dort bis zur nächsten programmierten Startzeit. Deshalb wäre es vorteilhaft, wenn das Gerät die Möglichkeit bietet, gleich mehrere Zeiten zu programmieren, so das der Rasenmäher am gleichen Tag einen zweiten Versuch starten kann und der Mähvorgang nicht auf den nächsten Tag verschoben werden muss.

Tipp 6: Mähroboter mit Diebstahlschutz

Wenn Sie beabsichtigen, Ihren Mähroboter auch während Ihrer Abwesenheit in Betrieb zu nehmen, dann ist es sinnvoll, einen Mähroboter mit Diebstahlschutz zu kaufen. Verschiedene Modelle arbeiten mit einem Sicherheitscode. Vor Inbetriebnahme wird ein 4-stelliger Zahlencode vom Käufer eingegeben und im Rasenmäher abgespeichert. Durch den 4-stelligen Code wird das Gerät für jeden Dieb unbrauchbar. Sobald das Gerät angehoben wird, schaltet es sich automatisch ab. Erst durch die erneute Eingabe des Sicherheitscodes am Bordcomputer kann der Rasenmäher wieder gestartet werden. Auch verfügen viele Geräte über eine Alarmanlage. Sobald Unbefugte den Rasenmäher anheben, ertönt ein lauter Alarm, was Diebe in der Regel dazu bewegt, die Flucht zu ergreifen.

Tipp 7: Die Lautstärke und Kantenfunktion

Mähroboter arbeiten in der Regel wesentlich leiser als die mit Benzin betriebenen Rasenmäher. Während bei herkömmlichen Mähgeräten der Schallpegel bei etwa einhundert Dezibel liegt, so weist der Schallpegel bei den Mährobotern je nach Gerät zwischen 50 und 80 Dezibel auf. Wer es besonders leise mag: Es gibt auch Modelle, die nicht einmal einen Pegel von 50 Dezibel erreichen.
Bei vielen Geräten muss entlang der Kante nachgeschnitten werden was dann je nach Größe Ihres Gartens wieder einige Zeit in Anspruch nimmt. Wer dazu keine Lust oder die Zeit dafür hat, sollte sich nach einem Modell umsehen, das mit einer Kantenmäh-Funktion ausgestattet ist.

Tipp 8: Programmierbare Arbeitszeiten

Um auch nicht die Tage zu vergessen, an dem Ihr Rasen gemäht werden soll, gibt es verschiedene Modelle, bei denen die Tage und Uhrzeiten programmiert werden können. So haben Sie stets die Gewähr, dass in regelmäßigen Abständen Ihr Rasen gemäht wird, ohne dass Sie sich darüber Gedanken machen müssen. Das Gerät lädt sich stets in einer Dockingstation selbstständig auf und fängt zur einprogrammierten Zeit mit seiner Arbeit an. Wenn Sie nach Hause kommen, hat Ihr Rasenmäher bereits alles erledigt.

Tipp 9: Über eine App den Rasen mähen

Ebenso gibt es bereits Modelle auf dem Markt, bei denen Sie über eine Smartphone-App Ihren Rasenmäher per Hand steuern können. Mit einem simplen Steuerkreuz auf dem Display Ihres Handys können Sie den Rasenmäher quer durch den Garten manövrieren oder aber auch programmieren. Ebenfalls sehr vorteilhaft: Sollte der Rasenmäher einmal festsitzen, so erhält der Besitzer eine Nachricht über sein Smartphone mittels Bluetooth.

Tipp 10: Preise und Modelle vergleichen

Bei der Hülle und Fülle an Mährobotern ist es schwierig ein passendes Modell auszusuchen. Da ist es zunächst sinnvoll, verschiedene bekannte Hersteller herauszusuchen, die sich bereits mit ihren Waren im Elektro- und Rasenmäher-Sektor einen Namen gemacht haben.
Auch gibt es im Internet viele Seiten mit Testberichten. Hier erfahren Sie meist sehr ausführlich, mit welchen Eigenschaften und Funktionen die einzelnen Geräte ausgestattet sind und welche Vor- und welche Nachteile sich bei den jeweiligen Geräten herausgestellt haben. Das beste Preis/Leistungsverhältnis wird ebenfalls oft benannt. Hier sollten Sie abwägen, welches Gerät die Eigenschaften und Funktionen besitzt, die Sie für Ihren Garten benötigen.

Fazit

Egal, welches technische Gerät Sie sich zulegen möchten: Es ist immer zunächst einmal wichtig, sich Gedanken darüber zu machen, welche Geräte auf dem Markt angeboten werden, welche Ausstattung und Funktionen die Ware aufweist und ob der Preis die angebotene Leistung rechtfertigt. Zu guter Letzt: Achten Sie unbedingt darauf, ob das Produkt, das Sie kaufen möchten, von einem seriösen Anbieter stammt, bei dem auch die Ware mangelfrei und mit Garantie geliefert wird.

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