10 Tipps beim Kauf eines Dampfreiniger




10 Tipps beim Kauf eines Dampfreiniger

Dampfreiniger verfügen über viele Vorteile bei deren Verwendung. Auch Verschmutzungen hartnäckiger Art können mit heißem Wasserdampf, welchen unter Druck entsprechend ausgestoßen wird, viel einfacher beseitigen werden im Gegensatz zu klassischen Putzmitteln. Dabei erfolgt ein Aufweichen des Drecks und ein Wegwischen mit einem Putztuch. Mit dieser zeitsparenden Vorgehensweise werden die eigenen vier Wände wieder sauber, ohne dass viel gewischt werden muss. Zudem ist es möglich, insbesondere nervige und unangenehme Kalkflecken im Badezimmer ohne Mühe zu entfernen. Weiterhin vorteilhaft ist, dass man sich mit einem Dampfreinigungsgerät das anstrengende Schrubben spart. Jedoch ist es hilfreich, beim Kauf dieses Geräts auf mehrere Tipps zu achten.

Hausfrau mit Dampfreiniger

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1. Große Heizleistung

Man kann einen guten Dampfreiniger an seiner raschen Einsatzbereitschaft erkennen. Deswegen ist es wichtig, dass er eine Heizleistung im Optimalfall von 2.000 Watt hat. Generell erfolgt die Angabe der höchstmöglichen Heizleistung in Watt, während die entsprechende Aufheizzeit in Sekunden genannt wird.

2. Zubehör

In den Wohnräumen werden Dampfreiniger sehr vielfältig verwendet. Es sind besondere Aufsätze für Fliesen, Fenster, Teppiche, Polstermöbel und Laminatböden erhältlich. Dazu kommen Spezialgeräte wie Trockendampfer und Fensterreiniger. Deswegen ist es wichtig, dass man bei der Anschaffung darauf achtet, dass schon in der Lieferung so viele unterschiedliche Aufsätze wie möglich für die verschiedenartigsten Anwendungsoptionen verfügbar sind. Man sollte sich vor dem Kauf eines Dampfreinigers sorgfältig sowie umfassend informieren und lediglich in ein Gerät investieren, das qualitativ hochwertig ist, selbst wenn es ein bisschen kostspieliger sein sollte. Im Normalfall kleckst ein billiges Haushaltsgerät aus dem Ausland herum oder säubert zu nass. Mit einer solchen Maschine ist es beispielsweise nicht möglich, Parkett- oder Laminatböden zu reinigen. Auf Polstermöbeln oder Teppichen bildet sich eventuell Schimmel, da diese zu durchfeuchtet werden.

3. Sicherheit

Wichtig ist, dass ein hochwertiger Dampfreiniger ein Prüfsiegel enthält, wie zum Beispiel das TÜV-Siegel oder GS-Zeichen und somit diesen hohen Anforderungen zur Funktionalität und Sicherheit des Haushaltsgeräts entsprechen. Auf Reinigungsgeräte ohne Prüfzertifikat sollte man zugunsten der eigenen Sicherheit verzichten. Hier muss man bedenken, dass das Gerät auf der Grundlage von heißem Wasserdampf arbeitet und damit das Risiko einer Verbrennung begünstigt wird. Sichere Reiniger werden beim richtigen Handhaben keineswegs gefährlich und punkten durch strahlende Sauberkeit.

4. Breite Anwendungsmöglichkeit mithilfe von Dampfregulierung

Es gibt Dampfreiniger mit einer stufenlosen Dampfregulierung. So kann auf Wunsch eingestellt werden, wie viel Dampf der Reiniger ausstößt, und hässliche Schäden sowie Flecken können verhindert werden. Denn keineswegs in jedem Raum oder Winkel braucht man die volle Dampfmenge zum Reinigen.

5. Ausstattungsmerkmale

Bei Einkesselsystemen findet ein vollständiges Erhitzen des Wassers statt, dass letztlich unter Druck ausgestoßen wird. Ein derartiger Dampfreiniger ist erst nach einer bestimmten Abkühlzeit erneut befüllbar. Die Energiekosten sind entsprechend höher, wenn der Tank, dessen Angabe in Liter erfolgt, keineswegs komplett gebraucht wird. Besser sind Ausführungen mit Zwei-Tank-Systemen, da diese rascher betriebsbereit sind, weil keinesfalls der ganze Tank zu erwärmen ist. Außerdem besteht die Möglichkeit, diese immer nachzufüllen. Manche der Varianten können mit einem Dampfbügeleisen verbunden werden und beinhalten einen Bügeleisenanschluss. So ist es möglich, dass man sich keine Bügelstation kaufen braucht, und das Dampfbügeleisen enthält einen größeren Druck. Dieser ist mit einer Bügelstation vergleichbar. Durch eine Dampfbereitschaftsanzeige ist erkennbar, wann das Dampfreinigungsgerät verwendet werden kann. Die Dampfregulierung, die am Handgriff bedient werden kann, vereinfacht die Dampf-Einstellung. Durch einen Einfülltrichter werden unangenehme Wasserflecken auf dem Fußboden bei Befüllung des Tanks verhindert. Eine Kabelaufwicklung bewirkt eine saubere Aufrollung des Kabels. Als Parksystem bezeichnet man ein platzsparendes Verstauen von Stange, Schlauch und Düsen. Will man ebenso Teppiche säubern, muss darauf geachtet werden, dass der Reiniger über einen Teppichgleiter verfügt, der das Teppichreinigen vereinfacht. Durch einen Tragegriff besteht die Möglichkeit, das Dampfreinigungsgerät hervorragend zu transportieren. Mit der Wasserstandsanzeige wird angegeben, wann der Wassertank nachzufüllen ist. Das Gewicht, das in Kilogramm angezeigt wird, ist sehr wichtig, wenn man diesem Reiniger ebenso Treppen auf und nieder zu steigen hat. Mithilfe eines großen Tankinhalts ist ein Arbeiten ohne Unterbrechung möglich. Dampfreiniger in einer hohen Preisklasse entkalken und säubern sich von selbst, da sie eine Selbstreinigungsfunktion enthalten.

6. Betriebsdauer und Dampfdruck

Im Vergleich zu Dampfreinigungsgeräten, welche hauptsächlich in der Industrie verwendet werden, arbeiten Dampfreiniger in Privathaushalten mit geringerem Dampfdruck. Doch der genügt für die Reinigung in den Wohnräumen völlig. Wichtig ist, dass man auf einen ausreichenden Dampfdruck beziehungsweise Kesseldruck achtet, denn desto einfacher kann der Schmutz gelöst werden, und der Wasserdampf ist umso feiner. Die Angabe des höchstmöglichen Dampfdrucks erfolgt in bar. Wichtig bei der Anschaffung ist das Angeben der entsprechenden Betriebsdauer in Minuten. Diese gibt an, wie lang man mit dem Reinigungsgerät am Stück arbeiten kann, ohne dass Pausen für die Aufheizzeiten eingehalten werden müssen.

7. Druckkessel oder Durchlauferhitzer

Bei den Dampfreinigern sind zwei verschiedene Arten erhältlich, die das Wasser entsprechend in Dampf verwandeln. Manche arbeiten mit Durchlauferhitzern, weitere mit einem Druckkessel. Durch den Druckkessel wird das Wasser, das sich im Tank befindet, lediglich bis zur Temperatur ab 100 bis 150 Grad Celsius erhitzt. Sehr nachteilig ist, dass das Wasser bei der Technik beim ganzen Reinigungsverfahren auf dieser Temperatur zu halten ist und damit viel Energie verbraucht wird. Dagegen erwärmen Durchlauferhitzer das Wasser zunächst in der Düse. Sie benötigen so lediglich eine besonders kurze Zeit zum Aufheizen. Weiterhin vorteilhaft ist, dass bei der Öffnung des Tankdeckels kein Verbrühen möglich ist.

8. Verschiedene Reinigungsfunktionen

Dampfreiniger vereinbaren einige Vorzüge eines Waschsaugers mit dem eines gewöhnlichen Staubsaugers in einem Haushaltsgerät. Manche Dampfreinigungsgeräte können dampfreinigen. Diese saugen in einem einzigen Gang. Der gelöste Dreck wird somit sofort nach dem Reinigen erneut aufgesaugt. Mit derartigen All-in-One-Geräten ist es möglich, außerdem noch den klassischen Staubsauger zu ersetzen, da diese ebenso trockensaugen. Verschmutzungen und die aufgesaugte Flüssigkeit werden in einem Filter gebunden. Diesen leert man später einfach aus. Mithilfe der Nasssauge-Funktion besteht die Möglichkeit, vom Boden Flüssigkeiten aufzunehmen, nass nachzuwischen und den Untergrund zu trocknen. Das erfolgt alles bequem und rasch in lediglich einem Arbeitsgang. Besondere Trocken-Dampfreinigungsgeräte erhitzen den entsprechenden Dampf mit Temperaturen, welche über der Siedetemperatur liegen. Denn unter gewöhnlichen Umgebungsdruck beginnt bei 100 Grad das Wasser zu verdampfen. Dabei bildet sich Nassdampf, ein Dampf mit einem besonders hohen Wassergehalt. Wenn nun der Siedevorgang innerhalb eines geschlossenen Systems erfolgt, ist es möglich, höhere Temperaturen zu erreichen. So wird der Dampf trockener und beinhaltet keine Wassertröpfchen. Umso höher der Druck und die Temperatur, desto trockener wird ebenso der Dampf. Mit zumindest sechs Bar und bei 159 Grad erreicht man Trockendampf.

9. Vliestücher

Im Normalfall sind Vliestücher oder Bodentücher bei der Lieferung eines Dampfreinigers mit dabei. Diese Tücher befestigt man vor der Dampfdüse, da sie den gelösten Dreck aufnehmen. Wenn man Ersatz braucht, ist es häufig schwierig, diese Tücher im Handel zu finden. Normalerweise bietet der Geräteanbieter die richtigen Vliestücher an, welche allerdings ziemlich kostspielig sind. Bei manchen Dampfreinigungsgeräten ist es allerdings möglich, die Tücher von anderen Herstellern zu verwenden, welche im Normalfall ziemlich kostengünstig sind.

10. Hersteller

Es gibt drei marktführende Hersteller, die funktionale, leistungsstarke und sichere Dampfreiniger anbieten. Der erste ist Dirt Devil, der zu erstaunlich preiswerten Konditionen unterschiedliche Reiniger im Angebot hat und im Boden- sowie im Handbereich überzeugt. Als Nächstes ist Kärcher zu erwähnen, dessen Geräte etwas kostspieliger, dafür jedoch besonders leise und mit höchstmöglicher Reinigungskraft zeigen. Sie sind einfach zu handhaben, enthalten einen großen Wassertank und wärmen am schnellsten auf. Mit besonders leistungsstarken und leichten Reinigungsgeräten begeistert Vapor. Diese eignen sich wegen der vielen Aufsätze für verschiedene Flächen und beseitigen ebenso Kalk sowie sehr starken Fettschmutz aus den Fugen.

Fazit

Wer ein Haushaltsgerät sucht, mit dem man bequem wischen möchte, für den ist der Dampfreiniger genau das Richtige. Entscheidet man sich für ein Markengerät, verwendet es vorsichtig und achtet auf die Hinweise des Herstellers, erhält man Wohnräume, die ohne Chemie hygienisch gereinigt sind.

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