10 hilfreiche Tipps gegen Bauchfett




F√ľr mehr Gesundheit und ein gesteigertes Wohlbefinden ‚Äď 10 hilfreiche Tipps gegen Bauchfett

Die K√∂rpermitte ist f√ľr viele Menschen die gr√∂√üte Problemzone. Durch ungesunde Ern√§hrungsweisen und mangelnde Bewegung lagert sich hier das ‚Äěviszerale Fett‚Äú, das Bauchfett, ein und legt sich um die inneren Bauchorgane, wie beispielsweise die Bauchspeicheldr√ľse oder die Leber. Bauchfett sieht nicht nur optisch unattraktiv aus, sondern schadet massiv der Gesundheit des Menschen. Das tiefsitzende, viszerale Fett ist nicht gleichbedeutend mit der ‚Äěoberfl√§chlichen‚Äú Fettschicht direkt unter der Haut. Das tiefliegende Bauchfett ist ein relativ aktives Gewebe, das bedeutet, dass es Fetts√§uren freisetzt und entz√ľndungsf√∂rdernde Botenstoffe sowie sch√§dliche Hormone absondert. Bauchfett hat einen massiven Einfluss auf den Stoffwechsel und kann Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen f√∂rdern.

Das unsch√∂ne und unattraktive Fett am Bauch ist relativ hartn√§ckig, doch keine Sorge: mit ausreichend Bewegung und einer ad√§quaten gesunden Ern√§hrung l√§sst sich der Fettanteil des K√∂rpers, wie auch der Bauchumfang effektiv reduzieren. Wir haben hier zehn weitere wertvolle Tipps, die effizient dabei unterst√ľtzen dem l√§stigen Bauchfett den Kampf anzusagen.

Bauchfett

© fotofuerst / Fotolia.com

Wertvolle Tipps um effizient Bauchfett zu reduzieren

Lassen Sie das Fr√ľhst√ľck nicht ausfallen

Die ‚Äěwichtigste Mahlzeit des Tages‚Äú wird von sehr vielen Menschen gerne √ľbersprungen, doch das ist alles andere als empfehlenswert. Das Fr√ľhst√ľck sorgt f√ľr einen gesunden und ausgewogenen Start in den Tag. Besonders empfehlenswert ist eine Kombination aus ballaststoffreichem M√ľsli mit Milch oder Joghurt, einem Vollkornbrot, frischen Fr√ľchten sowie einem Kaffee oder einer Tasse gr√ľnen Tee. Somit wird dem K√∂rper alles zur Verf√ľgung gestellt, was er f√ľr die Anforderungen des Alltags ben√∂tigt.

‚ÄěFalsche Fette‚Äú reduzieren

Um dem l√§stigen Polstern rund um die K√∂rpermitte gezielt den Kampf anzusagen, sollte die t√§glich aufgenommene Fettmenge auf ein Mindestma√ü reduziert werden. Besonders empfehlenswertes ist gegartes und ged√ľnstetes Gem√ľse sowie frisch gekochte Lebensmittel. Fast Food und andere frittierte oder fettige Gerichte sollten dagegen vom Speiseplan gestrichen werden, denn sie beg√ľnstigen massiv √úbergewicht. Zudem ist es √§u√üerst bedeutsam, beim Zubereiten diverser Gerichte und Salate, hochwertige √Ėle, wie Oliven- oder Raps√∂l zu verwenden. Tierische Fette lagern sich in den K√∂rperdepots wesentlich st√§rker ein als pflanzliche Fette. Sie sollten daher nur in Ma√üen genossen werden.

Es ist von sehr gro√üer Bedeutung, auf versteckte Fette zu achten: In vielen Getr√§nken und Lebensmittel verstecken sich hohe Mengen an Zucker und Fett, die das Fettpolster am Bauch noch mehr beg√ľnstigen. Es lohnt sich vor dem Kauf bestimmter Lebensmittel einen Blick auf die N√§hrwertangaben zu werfen.

Fett ist nicht gleich Fett

√úber kaum einen anderen N√§hrstoff wird so viel kontrovers diskutiert, wie √ľber Fett. Fette gelten als pure Dickmacher, doch es ist wichtig zu unterscheiden, denn einige Fette sind unverzichtbar f√ľr den menschlichen K√∂rper. Gute und gesunde Fette, wie sie beispielsweise in Avocados, Waln√ľssen oder Oliven√∂l enthalten sind, sollen dem K√∂rper unbedingt zugef√ľhrt werden. Aus ern√§hrungswissenschaftlicher Sicht sind diese Fette √§u√üerst hochwertig und wertvoll und sorgen zudem f√ľr einen lang anhaltenden S√§ttigungseffekt. Wer solche Fette zu sich nimmt, kann unn√∂tige Hei√ühungerattacken effektiv vermeiden. Um Fettzellen effektiv abzubauen, muss also das richtige Fett zugef√ľhrt werden. Fett grunds√§tzlich zu meiden w√§re alles andere als zielf√ľhrend.

Den Zuckerkonsum stark einschränken

Ein √ľberm√§√üiger Verzehr an S√ľ√üigkeiten ist ein Hauptgrund, weshalb Bauchfett entsteht. Aus diesem Grund ist es wichtig, die N√§hrwertangaben der Produkte aufmerksam durchzulesen und stark zuckerhaltige Lebensmittel vom Speiseplan zu entfernen.

Nahrungsmittel mit einem sehr hohen Zuckeranteil bewirken einen raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Um diesen wieder auszugleichen, sch√ľttet der menschliche K√∂rper das Hormon Insulin aus und senkt somit wieder den Blutzuckerspiegel. Doch die Folge eines hohen Insulinspiegels ist, dass der K√∂rper damit beginnt, viel Fett einzulagern.

Zucker durch Alternativen ersetzen

© adrian_ilie825 / Fotolia.com

Alkohol vermeiden

Auch in alkoholischen Getr√§nken verbergen sich eine ganze Menge Kalorien. Bier, Wein, Prosecco und Cocktails sollten aus diesem Grund nur in Ma√üen konsumiert werden. Viel besser ist es, ganz auf diese Getr√§nke zu verzichten. Eine wissenschaftliche europaweite Studie konnte mittlerweile nachweisen, dass Frauen deutlich schneller einen Bierbauch bekommen, als dies bei M√§nnern der Fall ist. Die Folge ist die K√∂rperform ‚ÄěApfeltyp‚Äú und eine √ľberm√§√üige Einlagerung von Fett rund um die Bauchorgane.

Auf ausreichend Schlaf achten

Ausreichender, guter und erholsamer Schlaf ist essentiell f√ľr die Gesundheit des Menschen. F√ľr einen Erwachsenen werden sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht empfohlen. Des Weiteren ist es sinnvoll abends immer um die gleiche Uhrzeit schlafen zu gehen und morgens zur gleichen Uhrzeit aufzustehen. So pendelt sich ein optimaler Schlaf-Wach-Rhythmus ein, der f√ľr eine reibungslose Funktionsweise der k√∂rpereigenen Prozesse sorgt.

Auch ein kurzer erholsamer Schlaf am Nachmittag, ein sogenanntes Power-Napping, kann effektiv dazu beitragen, M√ľdigkeit abzubauen. Denn wer m√ľde und ersch√∂pft ist, greift bevorzugt nach fett- und zuckerhaltigen Produkten und das beg√ľnstigt massiv die Entstehung von Bauchfett.

Genug Schlafen gegen Augenringe

© Kitty / Fotolia.com

F√ľr ausreichend Bewegung sorgen

Wenn viel Energie zugef√ľhrt wird, sollte sich der Mensch auch viel bewegen. Wenn mehr zugef√ľhrt, als verbrannt wird, kommt es zu einer Einlagerung dieser √ľbersch√ľssigen Energie. Aus diesem Grund ist es √§u√üerst wichtig, sich ausreichend zu bewegen. Sicherlich m√ľssen im sportlichen Bereich keine Bestleistungen erzielt werden, doch es sollte auf eine regelm√§√üige Aktivit√§t Wert gelegt werden. Radfahren, Schwimmen oder auch Wandern sind ideale Freizeitbesch√§ftigungen, die effektiv dazu beitragen, l√§stige Kilos loszuwerden. Diese Ausdauersportarten kurbeln den Stoffwechsel an und kr√§ftigen die K√∂rpermuskulatur.

Des Weiteren empfiehlt es sich, zwei bis drei Mal pro Woche ein Krafttraining zu absolvieren. Wer sportlich gesehen ein absoluter Neueinsteiger ist oder bestimmte Vorerkrankungen hat, sollte unbedingt vorher R√ľcksprache mit seinem Arzt halten.

Beim Sport schwitzen

© Kzenon / Fotolia.com

Auf ausreichend Fl√ľssigkeit achten

Optimal sind Wasser und unges√ľ√üte Getr√§nke, um den K√∂rper mit ausreichend Fl√ľssigkeit zu versorgen. Die empfohlene Trinkmenge liegt bei ungef√§hr 1,5 bis 2 Liter am Tag. Auch Fastentage eigenen sich ideal dazu, den K√∂rper zu entgiften, Gewicht zu reduzieren und Bauchfett abzubauen.

Auf Fruchtsäfte und Cola sollte nach Möglichkeit gänzlich verzichtet werden. Diese Getränke enthalten einen sehr hohen Zuckergehalt und fördern Übergewicht und Fetteinlagerung. Mit dem Konsum solcher Getränke ist die täglich empfohlene Kalorienmenge schneller erreicht, als so mancher annimmt.

Vermehrt auf Vollkornprodukte zugreifen

Wei√ümehlprodukte enthalten √ľberwiegend einfach verdauliche Zucker und wesentlich weniger Ballaststoffe, als Vollkornprodukte. Eine ausreichende Ballaststoff-Zufuhr ist f√ľr den K√∂rper und die Verdauung jedoch essentiell. Vollkornprodukte sorgen daf√ľr, dass der Blutzuckerspiegel konstant gehalten werden kann und somit Hei√ühungerattacken in Zaum gehalten werden k√∂nnen. Statt einer Semmel mit Nutella ist es deutlich besser, ein Vollkornbrot mit Frischk√§seaufstrich und Putenbrust zu essen.

Brot - Vollkorn

© PhotoSG / Fotolia.com

Mahlzeiten in einem Ess-Tagebuch dokumentieren

Ein Ern√§hrungstagebuch kann ein sinnvoller Begleiter sein, wenn es darum geht, Bauchfett zu reduzieren. Wer genau aufschreibt, was t√§glich gegessen und getrunken wird, hat einen wesentlich besseren √úberblick √ľber die eigenen Essgewohnheiten. So k√∂nnen versteckte Kalorien und Zuckerbomben aufgedeckt werden. Auch unbewusste Snacks w√§hrend der Arbeit oder auf dem Sofa am Abend k√∂nnen die Kalorienbilanz negativ beeinflussen. Die t√§glichen Mahlzeiten zu dokumentieren, sollte ein festes Tagesritual werden, denn es ist ein entscheidender Faktor im Kampf gegen ungesundes Bauchfett.

Fazit

Mit Sicherheit ist Sport und Bewegung ein Hauptfaktor, um effizient Gewicht zu reduzieren. Doch mit sportlicher Bet√§tigung allein, wird das Abnehmziel nicht erreicht werden k√∂nnen. Mindestens genauso bedeutsam ist die Umstellung der eigenen Ern√§hrungsgewohnheiten. Besonders viszerales Bauchfett reagiert auf eine Umstellung der Nahrungsmittel, das hat die Deutsche Gesellschaft f√ľr Ern√§hrung (DGE) eindeutig nachgewiesen. Wenn eine negative Kalorienbilanz erzielt wird, greift der K√∂rper die Fettdepots am Bauch bevorzugt an.

Es ist sehr wichtig darauf zu achten, wie viele Kalorien t√§glich, aus welchen Lebensmitteln aufgenommen werden. Rasch verdauliche Kohlenhydrate, zuckerhaltige Lebensmittel und Getr√§nke sowie schlechte Fette sollten schleunigst vom Ern√§hrungsplan verschwinden. Stattdessen sollte reichlich auf Obst und Gem√ľse zur√ľckgegriffen werden. Insbesondere Vollkornprodukte sind reich an Ballaststoffen und sorgen f√ľr einen langen S√§ttigungseffekt. Zudem halten sie den Blutzuckerspiegel stabil.

Bestimmte Lebensmittel sind besser als andere geeignet, um Bauchfett zu reduzieren. So eigenen sich Zitrusfr√ľchte, Melonen, N√ľsse, Mandeln, Lachs, Haferflocken und diverse Beeren (Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren) hervorragend dazu, um Fett am Bauch abzubauen. Diese Lebensmittel sind ausgezeichnete Quellen f√ľr Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und wertvolle Fette. Auch natives Oliven√∂l ist ein hervorragender Helfer, um gef√§hrliches Bauchfett zu reduzieren. Ebenso sollte auf eine ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr von 1,5 bis 2 Liter t√§glich geachtet werden.

Es ist nie zu spät, dem Bauchfett den Kampf anzusagen und so gesundheitlichen Schäden vorzubeugen. Denn zu viel Fett in der Magengegend kann verstopfte Arterien und diverse Herz-Gefäßerkrankungen zur Folge haben.

Related Articles

No comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*