10 hilfreiche Tipps gegen Bauchfett




FĂŒr mehr Gesundheit und ein gesteigertes Wohlbefinden – 10 hilfreiche Tipps gegen Bauchfett

Die Körpermitte ist fĂŒr viele Menschen die grĂ¶ĂŸte Problemzone. Durch ungesunde ErnĂ€hrungsweisen und mangelnde Bewegung lagert sich hier das „viszerale Fett“, das Bauchfett, ein und legt sich um die inneren Bauchorgane, wie beispielsweise die BauchspeicheldrĂŒse oder die Leber. Bauchfett sieht nicht nur optisch unattraktiv aus, sondern schadet massiv der Gesundheit des Menschen. Das tiefsitzende, viszerale Fett ist nicht gleichbedeutend mit der „oberflĂ€chlichen“ Fettschicht direkt unter der Haut. Das tiefliegende Bauchfett ist ein relativ aktives Gewebe, das bedeutet, dass es FettsĂ€uren freisetzt und entzĂŒndungsfördernde Botenstoffe sowie schĂ€dliche Hormone absondert. Bauchfett hat einen massiven Einfluss auf den Stoffwechsel und kann Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen fördern.

Das unschöne und unattraktive Fett am Bauch ist relativ hartnĂ€ckig, doch keine Sorge: mit ausreichend Bewegung und einer adĂ€quaten gesunden ErnĂ€hrung lĂ€sst sich der Fettanteil des Körpers, wie auch der Bauchumfang effektiv reduzieren. Wir haben hier zehn weitere wertvolle Tipps, die effizient dabei unterstĂŒtzen dem lĂ€stigen Bauchfett den Kampf anzusagen.

Bauchfett

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Wertvolle Tipps um effizient Bauchfett zu reduzieren

Lassen Sie das FrĂŒhstĂŒck nicht ausfallen

Die „wichtigste Mahlzeit des Tages“ wird von sehr vielen Menschen gerne ĂŒbersprungen, doch das ist alles andere als empfehlenswert. Das FrĂŒhstĂŒck sorgt fĂŒr einen gesunden und ausgewogenen Start in den Tag. Besonders empfehlenswert ist eine Kombination aus ballaststoffreichem MĂŒsli mit Milch oder Joghurt, einem Vollkornbrot, frischen FrĂŒchten sowie einem Kaffee oder einer Tasse grĂŒnen Tee. Somit wird dem Körper alles zur VerfĂŒgung gestellt, was er fĂŒr die Anforderungen des Alltags benötigt.

„Falsche Fette“ reduzieren

Um dem lĂ€stigen Polstern rund um die Körpermitte gezielt den Kampf anzusagen, sollte die tĂ€glich aufgenommene Fettmenge auf ein Mindestmaß reduziert werden. Besonders empfehlenswertes ist gegartes und gedĂŒnstetes GemĂŒse sowie frisch gekochte Lebensmittel. Fast Food und andere frittierte oder fettige Gerichte sollten dagegen vom Speiseplan gestrichen werden, denn sie begĂŒnstigen massiv Übergewicht. Zudem ist es Ă€ußerst bedeutsam, beim Zubereiten diverser Gerichte und Salate, hochwertige Öle, wie Oliven- oder Rapsöl zu verwenden. Tierische Fette lagern sich in den Körperdepots wesentlich stĂ€rker ein als pflanzliche Fette. Sie sollten daher nur in Maßen genossen werden.

Es ist von sehr großer Bedeutung, auf versteckte Fette zu achten: In vielen GetrĂ€nken und Lebensmittel verstecken sich hohe Mengen an Zucker und Fett, die das Fettpolster am Bauch noch mehr begĂŒnstigen. Es lohnt sich vor dem Kauf bestimmter Lebensmittel einen Blick auf die NĂ€hrwertangaben zu werfen.

Fett ist nicht gleich Fett

Über kaum einen anderen NĂ€hrstoff wird so viel kontrovers diskutiert, wie ĂŒber Fett. Fette gelten als pure Dickmacher, doch es ist wichtig zu unterscheiden, denn einige Fette sind unverzichtbar fĂŒr den menschlichen Körper. Gute und gesunde Fette, wie sie beispielsweise in Avocados, WalnĂŒssen oder Olivenöl enthalten sind, sollen dem Körper unbedingt zugefĂŒhrt werden. Aus ernĂ€hrungswissenschaftlicher Sicht sind diese Fette Ă€ußerst hochwertig und wertvoll und sorgen zudem fĂŒr einen lang anhaltenden SĂ€ttigungseffekt. Wer solche Fette zu sich nimmt, kann unnötige Heißhungerattacken effektiv vermeiden. Um Fettzellen effektiv abzubauen, muss also das richtige Fett zugefĂŒhrt werden. Fett grundsĂ€tzlich zu meiden wĂ€re alles andere als zielfĂŒhrend.

Den Zuckerkonsum stark einschrÀnken

Ein ĂŒbermĂ€ĂŸiger Verzehr an SĂŒĂŸigkeiten ist ein Hauptgrund, weshalb Bauchfett entsteht. Aus diesem Grund ist es wichtig, die NĂ€hrwertangaben der Produkte aufmerksam durchzulesen und stark zuckerhaltige Lebensmittel vom Speiseplan zu entfernen.

Nahrungsmittel mit einem sehr hohen Zuckeranteil bewirken einen raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Um diesen wieder auszugleichen, schĂŒttet der menschliche Körper das Hormon Insulin aus und senkt somit wieder den Blutzuckerspiegel. Doch die Folge eines hohen Insulinspiegels ist, dass der Körper damit beginnt, viel Fett einzulagern.

Zucker durch Alternativen ersetzen

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Alkohol vermeiden

Auch in alkoholischen GetrĂ€nken verbergen sich eine ganze Menge Kalorien. Bier, Wein, Prosecco und Cocktails sollten aus diesem Grund nur in Maßen konsumiert werden. Viel besser ist es, ganz auf diese GetrĂ€nke zu verzichten. Eine wissenschaftliche europaweite Studie konnte mittlerweile nachweisen, dass Frauen deutlich schneller einen Bierbauch bekommen, als dies bei MĂ€nnern der Fall ist. Die Folge ist die Körperform „Apfeltyp“ und eine ĂŒbermĂ€ĂŸige Einlagerung von Fett rund um die Bauchorgane.

Auf ausreichend Schlaf achten

Ausreichender, guter und erholsamer Schlaf ist essentiell fĂŒr die Gesundheit des Menschen. FĂŒr einen Erwachsenen werden sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht empfohlen. Des Weiteren ist es sinnvoll abends immer um die gleiche Uhrzeit schlafen zu gehen und morgens zur gleichen Uhrzeit aufzustehen. So pendelt sich ein optimaler Schlaf-Wach-Rhythmus ein, der fĂŒr eine reibungslose Funktionsweise der körpereigenen Prozesse sorgt.

Auch ein kurzer erholsamer Schlaf am Nachmittag, ein sogenanntes Power-Napping, kann effektiv dazu beitragen, MĂŒdigkeit abzubauen. Denn wer mĂŒde und erschöpft ist, greift bevorzugt nach fett- und zuckerhaltigen Produkten und das begĂŒnstigt massiv die Entstehung von Bauchfett.

Genug Schlafen gegen Augenringe

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FĂŒr ausreichend Bewegung sorgen

Wenn viel Energie zugefĂŒhrt wird, sollte sich der Mensch auch viel bewegen. Wenn mehr zugefĂŒhrt, als verbrannt wird, kommt es zu einer Einlagerung dieser ĂŒberschĂŒssigen Energie. Aus diesem Grund ist es Ă€ußerst wichtig, sich ausreichend zu bewegen. Sicherlich mĂŒssen im sportlichen Bereich keine Bestleistungen erzielt werden, doch es sollte auf eine regelmĂ€ĂŸige AktivitĂ€t Wert gelegt werden. Radfahren, Schwimmen oder auch Wandern sind ideale FreizeitbeschĂ€ftigungen, die effektiv dazu beitragen, lĂ€stige Kilos loszuwerden. Diese Ausdauersportarten kurbeln den Stoffwechsel an und krĂ€ftigen die Körpermuskulatur.

Des Weiteren empfiehlt es sich, zwei bis drei Mal pro Woche ein Krafttraining zu absolvieren. Wer sportlich gesehen ein absoluter Neueinsteiger ist oder bestimmte Vorerkrankungen hat, sollte unbedingt vorher RĂŒcksprache mit seinem Arzt halten.

Beim Sport schwitzen

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Auf ausreichend FlĂŒssigkeit achten

Optimal sind Wasser und ungesĂŒĂŸte GetrĂ€nke, um den Körper mit ausreichend FlĂŒssigkeit zu versorgen. Die empfohlene Trinkmenge liegt bei ungefĂ€hr 1,5 bis 2 Liter am Tag. Auch Fastentage eigenen sich ideal dazu, den Körper zu entgiften, Gewicht zu reduzieren und Bauchfett abzubauen.

Auf FruchtsĂ€fte und Cola sollte nach Möglichkeit gĂ€nzlich verzichtet werden. Diese GetrĂ€nke enthalten einen sehr hohen Zuckergehalt und fördern Übergewicht und Fetteinlagerung. Mit dem Konsum solcher GetrĂ€nke ist die tĂ€glich empfohlene Kalorienmenge schneller erreicht, als so mancher annimmt.

Vermehrt auf Vollkornprodukte zugreifen

Weißmehlprodukte enthalten ĂŒberwiegend einfach verdauliche Zucker und wesentlich weniger Ballaststoffe, als Vollkornprodukte. Eine ausreichende Ballaststoff-Zufuhr ist fĂŒr den Körper und die Verdauung jedoch essentiell. Vollkornprodukte sorgen dafĂŒr, dass der Blutzuckerspiegel konstant gehalten werden kann und somit Heißhungerattacken in Zaum gehalten werden können. Statt einer Semmel mit Nutella ist es deutlich besser, ein Vollkornbrot mit FrischkĂ€seaufstrich und Putenbrust zu essen.

Brot - Vollkorn

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Mahlzeiten in einem Ess-Tagebuch dokumentieren

Ein ErnĂ€hrungstagebuch kann ein sinnvoller Begleiter sein, wenn es darum geht, Bauchfett zu reduzieren. Wer genau aufschreibt, was tĂ€glich gegessen und getrunken wird, hat einen wesentlich besseren Überblick ĂŒber die eigenen Essgewohnheiten. So können versteckte Kalorien und Zuckerbomben aufgedeckt werden. Auch unbewusste Snacks wĂ€hrend der Arbeit oder auf dem Sofa am Abend können die Kalorienbilanz negativ beeinflussen. Die tĂ€glichen Mahlzeiten zu dokumentieren, sollte ein festes Tagesritual werden, denn es ist ein entscheidender Faktor im Kampf gegen ungesundes Bauchfett.

Fazit

Mit Sicherheit ist Sport und Bewegung ein Hauptfaktor, um effizient Gewicht zu reduzieren. Doch mit sportlicher BetĂ€tigung allein, wird das Abnehmziel nicht erreicht werden können. Mindestens genauso bedeutsam ist die Umstellung der eigenen ErnĂ€hrungsgewohnheiten. Besonders viszerales Bauchfett reagiert auf eine Umstellung der Nahrungsmittel, das hat die Deutsche Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung (DGE) eindeutig nachgewiesen. Wenn eine negative Kalorienbilanz erzielt wird, greift der Körper die Fettdepots am Bauch bevorzugt an.

Es ist sehr wichtig darauf zu achten, wie viele Kalorien tĂ€glich, aus welchen Lebensmitteln aufgenommen werden. Rasch verdauliche Kohlenhydrate, zuckerhaltige Lebensmittel und GetrĂ€nke sowie schlechte Fette sollten schleunigst vom ErnĂ€hrungsplan verschwinden. Stattdessen sollte reichlich auf Obst und GemĂŒse zurĂŒckgegriffen werden. Insbesondere Vollkornprodukte sind reich an Ballaststoffen und sorgen fĂŒr einen langen SĂ€ttigungseffekt. Zudem halten sie den Blutzuckerspiegel stabil.

Bestimmte Lebensmittel sind besser als andere geeignet, um Bauchfett zu reduzieren. So eigenen sich ZitrusfrĂŒchte, Melonen, NĂŒsse, Mandeln, Lachs, Haferflocken und diverse Beeren (Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren) hervorragend dazu, um Fett am Bauch abzubauen. Diese Lebensmittel sind ausgezeichnete Quellen fĂŒr Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und wertvolle Fette. Auch natives Olivenöl ist ein hervorragender Helfer, um gefĂ€hrliches Bauchfett zu reduzieren. Ebenso sollte auf eine ausreichende FlĂŒssigkeitszufuhr von 1,5 bis 2 Liter tĂ€glich geachtet werden.

Es ist nie zu spĂ€t, dem Bauchfett den Kampf anzusagen und so gesundheitlichen SchĂ€den vorzubeugen. Denn zu viel Fett in der Magengegend kann verstopfte Arterien und diverse Herz-GefĂ€ĂŸerkrankungen zur Folge haben.